Kostenlos Spy- und Adware vom System entfernen
Anleitung: Spybot sucht und zerstört Schädlinge
Moritz Zielenkewitz
Suchen, finden, zerstören
Wählen Sie im Menü von Spybot links den Eintrag Search & Destroy und klicken dann im Hauptbereich auf Überprüfen. Spybot analysiert jetzt Ihr System und gleicht Funde mit der Datenbank ab. Dieser Vorgang kann gut und gerne zehn Minuten dauern, am unteren Fensterrand bekommen Sie den aktuellen Fortschritt angezeigt.
Hat Spybot Search & Destroy seine Arbeit erledigt, listet er alle Funde auf. Rote Einträge stehen dabei für Programme, die tatsächlich Ihre Sicherheit oder Privatsphäre gefährden können. Grüne Funde hingegen sind lediglich Überbleibsel - diese müssen Sie zwar nicht zwingend entfernen, empfehlenswert ist es aber. Ein Klick auf Markierte Probleme beheben entfernt die ausgewählte Spy- und Adware.
Sicherheit für Fortgeschrittene
Wer sich mit der Standard-Konfiguration von Spybot nicht zufrieden geben will, kann über Modus > Erweiterter Modus zusätzliche Funktionen freischalten. Sie erhalten am linken Rand zusätzliche Ausklappmenüs. Unter Einstellungen sollten Sie bei Datensätze nichts ändern - diese Arten von Schädlingen hat Spybot nämlich im Visier. Was Sie allerdings anpassen können, findet sich unter Einstellungen: Sounds, Fehlerberichte, automatischer Start mit Windows oder wie viele Systemressourcen die Freeware erhält.
Anleitung: Spybot Search & Destroy installieren und bedienen
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Im Menüpunkt Verzeichnisse haben Sie die Möglichkeit, Spybot Search & Destroy die Arbeit zu erleichtern. Wenn Sie bestimmte Ordner haben, in die Sie regelmäßig Dateien herunterladen, sollten Sie diese hier auflisten, damit Spybot beim Scanvorgang besonders aufmerksam sein kann. Zudem können Sie Dateien, Cookies oder bestimmte Endungen von der Überprüfung ausschließen.
Werkzeuge für Echtzeit-Schutz
Spybot verfügt noch über zwei weitere Funktionen, die für Sie unter Umständen interessant sein können. Mit Immunisieren unterstützt die Freeware Ihren Browser: So genannte Tracking Cookies, die Ihr Surfverhalten beobachten und protokollieren, werden dann direkt in Internet Explorer, Firefox und Co. blockiert - so muss Spybot sie im Anschluss nicht mehr entfernen.
Im Menüpunkt Werkzeuge lässt sich darüber hinaus der TeaTimer aktivieren - falls Sie das nicht bereits bei der Installation getan haben. Dieser Dienst arbeitet permanent im Hintergrund und beobachtet, welche Programme Sie starten und was diese bewirken. Erkennt der TeaTimer böse Absichten, warnt er Sie. Auch wenn sich ein unbekanntes Programm an der Registry Ihres Betriebssystems zu schaffen macht, schlägt er Alarm.
>>> Kostenloser Download: Spybot Search & Destroy
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