Das leise Schwarze - HD-Silencer Rev. 2.0
Silentmaxx: Alu-Dämmung für Festplatten im Test
Für viele Silent-Freaks ist der mittlerweile bis zu 400 Gigabyte große Massenspeicher die letzte Hürde auf dem Weg zum lautlosen Heimcomputer. Oft macht sie sich jedoch erst bemerkbar, wenn Lüfter für Prozessor, Grafikkarte und Netzteil ersteinmal ausgetauscht oder durch eine Wasser- oder Passivkühlung ersetzt sind.

Inhaltsverzeichnis
- 1Das Auge hört mit
- 2Testumgebung
- 3Nur bei ausgeschaltetem Monitor hörbar
- 4Aluminium gegen Plastik
- 5So gut wie "nackt"
- 6Fazit
Doch silentmaxx hat etwas dagegen - den HD-silencer. Die Leisetreter aus Rheinbach haben sich mittlerweile zu einer festen Größe gemausert, wenn es darum geht, lärmende Störenfriede aus dem heimischen Rechner zu verbannen oder wie in diesem Fall den Mund zu verbieten. Ob das Festplattengehäuse wirklich hält, was der Hersteller verspricht, wollten wir herausfinden.
Silentmaxx stellte uns netterweise ein Testmuster in der Revision 2.0 zur Verfügung. Die neueste Ausgabe des HD-silencers unterstützt nun ATA- und S-ATA-Festplatten bis 10.000 Umdrehungen in der Minute. Zur Zeit ist jedoch Western Digital der einzige Anbieter, der ein IDE-Laufwerk mit dieser Geschwindigkeit anbietet, zumal der HD-Silencer für SCSI-Modelle nicht geeignet ist.
Das Auge hört mit
Nach dem Auspacken fällt zuerst der Kühlkörper aus schwarz eloxiertem Aluminium ins Auge. Die zahlreichen Kühlrippen sehen nicht bloß gut aus, sondern vergrößern auch die Oberfläche und ermöglichen dadurch eine bessere Kühlung des Laufwerks. Die Verarbeitung macht einen hochwertigen Eindruck, der durch das recht hohe Gewicht noch unterstützt wird.
Die mitgelieferte Einbauanleitung ist narrensicher und der HD-silencer schnell zusammengebaut. Zuerst wird der der Kühlkörper innen mit dünnen Silikon-Folien ausgekleidet, die für die Wärmeableitung an den Kühlkörper zuständig sind. Die Festplatte passt perfekt, nichts wackelt, und die Wärmeleitfolie liegt an allen Seiten fest an.
Einzig das Anbringen des Aluminiumdeckels gestaltete sich nicht ganz so einfach, weil der darunter liegende Deckel-Spacer gerne verrutschte. Eine kleine Hürde, die bereits nach kurzer Zeit gemeistert ist. Vier Schwingungsdämpfer nehmen Kontakt mit dem Gehäuse auf, ein 5,25-Zoll-Schacht muss dabei dran glauben.
