Start soll angeblich schon am 15. Juni sein

MP3-Downloads: iTunes Music Store schon ab Juni in Deutschland? (Update)

Mit einer Überraschung konnte heute der Radio Berlin-Brandenburg/Fritz in seiner Sendung aufwarten. Demnach soll der erfolgreiche Musikdienst von Apple, der iTunes Music Store, schon demnächst auch in Deutschland an den Start gehen. Als Starttermin wurde der 15. Juni genannt. Ursprünglich ist man bei Apple wegen zähen Verhandlungen mit den deutschen Verwertungsgesellschaften von einem späteren Termin ausgegangen.

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Bisher gibt es noch keine bestätigte Meldung von Apple. Sollte sie stimmen, bleibt die Frage ob Apple seine Forderungen durchsetzen konnte und ein in Europa einheitliches Preissystem durchsetzen konnte. mp3-world.net hat bei Apple angefragt, bekam aber bis jetzt noch keine Antwort.

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In Amerika ist der Apple iTunes Music Store der erfolgreichste Musikdienst. Obwohl der Online-Dienst nur für Mac-User erreichbar ist, wurden innerhalb von einem Jahr 70 Millionen Songs verkauft. Einer der Gründe scheint das Dateiformat zu sein. Im Gegensatz zu den meisten Konkurrenten arbeitet Apple mit AAC Dateien, die hochwertiger sind als die klassischen WMA Dateien.

Erst vor wenigen Tagen hatte der grösste Apple-Konkurrent Napster überraschend seinen Betrieb in Großbritannien aufgenommen. Eigentlich hatte Napster angekündigt nur ein paar weitere Details zum Starttermin des Download-Angebots verraten zu wollen. Die Firma hatte diesen bisher für Ende Sommer angekündigt. Doch statt dessen legte man gleich richtig los. Der - noch - größte Musikdienst-Lieferant OD2 reagierte sofort mit einer Preissenkung.

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Update vom 05.06.2004
Auf unsere Anfrage bei der zuständigen Presseagentur erhielten wir die wenig aussagekräftige Information: ...die einzige Aussage zum momentanen Zeitpunkt ist, dass der iTunes Music Store noch in 2004 in Deutschland startet... Man wollte das Gerücht weder dementieren noch kommentieren, auf die Frage wann genau der Dienst starten soll und wie die Probleme mit den Verwertungsgesellschaften gelöst werden konnten, schwieg die Agentur.

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