Wie man Windows XP vom Heimweh kuriert
Tutorial: XP-Antispy richtig einrichten
Christian Rentrop
Windows XP ist trotz Firewall und Virenscanner sehr sendungsbewusst und verrät gerne Geheimnisse an alle Welt. Das Tool XP-Antispy kann Windows Manieren beibringen. Allerdings ist es wichtig, zu wissen, was welche Funktion bedeutet. Ansonsten dreht man XP komplett den Hahn zu. Dieses Tutorial zeigt, wie Windows XP abgedichtet werden kann.
Inhalt
- Spion aus Leidenschaft
- Microsoft vertrauen oder System wechseln
- Die größte Spyware aller Zeiten
- Video-Tutorial
- XP-Antispy entpacken und starten
- Kleine Kästchen-Kunde
- Media-Player abdichten
- Besser ohne Fehlerberichterstattung
- Diverse Einstellungen
- Zeit und Registry
- Nervensägen raus!
- Löschen oder nicht?
- Bandbreite erhöhen
- Dateiendungen anzeigen!
- Das Los des Internet-Forschers
- 10 mal 4 macht Neune...
- JAva oder NEINva?
- Rechner-Bürokratie
- Feindlichen Nachrichtendienst ausschalten
- Messenger-Probleme
- Raus aus der Registry
- Das Finale
Spion aus Leidenschaft
So muss sich der XP-User mit einem Aktivierungssystem herumschlagen, das nach jeder größeren Hardware-Veränderung von ihm verlangt, den Rechner neu bei einem Microsoft-Server registrieren zu lassen. Immerhin könnte ein Raubkopierer ja ein installiertes Windows von einem auf den anderen Rechner schieben.
Welche Daten bei der Aktivierung übermittelt werden, konnte bis heute nicht restlos geklärt werden, klar ist jedoch, dass es mehr Daten sind, als für die reine Aktivierung nötig wären. Doch bisher war niemand in der Lage, Microsoft diese Information zu entlocken.
Microsoft vertrauen oder System wechseln
Dem User bleibt nichts anderes übrig, als Microsoft zu vertrauen oder aber ein anderes Betriebssystem einzusetzen. Böse Zungen munkelten bereits, der Redmonder Gigant oder sogar die US-Regierung würden die ständige Korrespondenz mit dem MS-Server zur ausgiebigen Industriespionage nutzen.
Denn Windows XP nimmt nimmt zu jeder sich bietenden Gelegenheit Kontakt mit Redmond auf. Sei es, weil der Media-Player ein neues Codec braucht oder ein wichtiges Sicherheitsupdate ansteht. Was Computer-Einsteiger zu schätzen wissen, geht dem erfahreneren Usern gewaltig auf den Keks, verlieren sie doch die Kontrolle über die Daten, die ins Netz übertragen werden.
Die größte Spyware aller Zeiten
So wurde Windows XP bereits offiziell zur "größten Spyware aller Zeiten" gekürt, womit die Verfasser dieser Bezeichnung nicht einmal unrecht haben. Denn ob sich die Raubkopierer-Bekämpfung über die Einrichtung restriktiver Kopiersperren lohnt, während am anderen Ende Würmer und Viren ein Schlupfloch nach dem nächsten finden, steht in den Sternen.
Denn wie das bei der Verbrechensbekämpfung heutzutage nunmal so ist, treffen die Maßnahmen nur die, die ihre Windows-Kopie ehrlich erworben hatten. Denn die Raubkopierer haben längst Wege aus dem Dilemma gefunden. Einer davon ist XP-Antispy, das aber auch für legale Nutzer von Windows XP hervorragend geeignet ist, um Windows den Mund zu verbieten.
Video-Tutorial
Das Video-Tutorial hält sich weitestgehend an die Tipps aus diesem schriftlichen Tutorial. Mit XP-AntiSpy werden Systemeigenschaften verändert, für unerfahrene Anwender gilt: Ist die genaue Funktion eines Dienstes unklar - Finger weg! Auf den folgenden Seiten erhalten Sie nützliche Informationen zu den einzelnen Diensten und Services, mit denen Windows eine Verbindung nach Redmond aufnimmt.
Druckversion | Links zum Thema | Kommentare
-
Freeware unterm Weihnachtsbaum: XP-Antispy
Tor 18 verhindert das "nach Hause telefonieren" von Microsoft -
Tutorial: Mit MP3Gain ganze MP3-Alben normalisieren
Mit wenigen Mausklicks alle MP3s auf eine Lautstärke bringen -
MP3 Splitter: MP3s beliebig splitten
Anleitung zum Schneiden von MP3s
Mehr über: Software, Sicherheit, Tutorial, Spyware, Antispy, Sicher im Internet, Spyware-Schutz
Links zum Thema
Diskutieren Sie zu diesen Artikel im Forum!
Neues Thema eröffnen
Es treibt einem manchmal ehrlich die Tränen in die Augen, was man hier für einen Unsinn lesen muss... Ein kurzer Blick z.B. in die Wikipedia (1) hätte ergeben, dass W32.Blaster eine Schwachstelle in Microsofts RPC-Schnittstelle ausgenutzt hat.
RPC heißt "Remote Procedure Call" und hat mit RDP ("Remote Desktop Protocol") nichts, aber auch gar nichts zu tun.
(1) http://de.wikipedia.org/wiki/W32.Blaster
Liebe netzwelt Redaktion!
Ich dachte, ihr seid so intelligent und erkundigt euch vorher, wenn ihr einen Bericht schreibt. Es ist schlicht und einfach dumm, wenn man einen Haken bei "Schnelles Herunterfahren aktivieren" setzt. Einen guten Artikel über alle XP-AntiSpy Features gibts auf dieser Webseite: http://www.derfisch.de/Warum_ich_XP-Antispy_nicht_mag.html
Auszug:
Zitat:
Wenn ich das nicht geuwst hätte, hätte ich euch blind vertraut. Ich bin jetzt irgendwie enttäuscht von euch!
Skaroth
Tutorial: XP-Antispy richtig einrichten von netzwelt.de steht unter einer Creative Commons-Lizenz. Sie dürfen die Texte für nicht-kommerzielle Zwecke nutzen, bei Angabe und Verlinkung der Quelle "netzwelt.de".
Klicken Sie hier für weitere Informationen
nach oben










