Sophos: Harry Potter ist ein Wurm
Hamster-Katze mit Kulleraugen
Doch die Masche ist nicht neu. Bereits im Jahr 2000 hatte der "Pikachu-Wurm" auf ähnliche Weise sein Unwesen getrieben, indem er die Kommerz-Geilheit der Kinder appellierte. Für diejenigen Leser, die den Namen "Pikachu" nicht kennen: Anno 2000 gab es ein Spiel namens "Pokemon" für Nintendo-Konsolen, in dem es darum ging, niedliche Kuscheltiere aufeinander zu hetzen.
Eines davon war eine gelbliche Hamster-Katze mit großen Kulleraugen namens Pikachu, quasi das Markenzeichen des Spiels. Die Kinder waren völlig scharf auf dieses Spiel, entsprechend viele Merchandising-Produkte kamen auf den Markt. Und der Pikachu-Wurm konnte sich im Windschatten dieser Welle bequem ausbreiten und seine Späße auf den befallenen Rechnern treiben.
Gernot Hacker, Director of Technology bei Sophos, warnt die Geldspender der jugendlichen Harry-Potter-Junkies: "Eltern kleiner Zauberlehrlinge sollten ihre Kinder kontinuierlich über die diversen Gefahren im Internet aufklären."
Auch bei Erwachsenen setzt der Verstand aus
Doch nicht nur die Kinder sind betroffen, auch die oben erwähnten Kindergärtnerinnen scheinen beim Anblick der zaubernden Brillenschlange den Verstand auszuknipsen. Hacker: "Aber auch erwachsene Potter-Fans sollten auf der Hut sein, damit die Potter-Manie keinen folgenreichen Fluch über ihre Computersysteme verhängt."
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