DSL-Tarife für für Vielsurfer
Flatrate: Endlos Surfen zum Festpreis
Was spricht eigentlich heute noch gegen eine Flatrate? Die Preise sind auf erträglichem Niveau angekommen, zumindest bei den meisten Providern. Dadurch sind die Sparmöglichkeiten auf wenige Euro zusammengeschrumpft, wenn man sich für einen Volumen- oder Zeittarif entscheidet.
Inhaltsverzeichnis
- 1Ahnungsloser Vertragsabschluss?
- 2Volumentarife nur noch für Sparfüchse
- 3Der einzig wahre Zugang
- 4Spottpreise bei den City-Flats
- 5Zahlen für den Traffic der anderen
- 6Drei-Klassen-System droht
Die Vorteile der Flatrate liegen klar auf der Hand: Der Volumenverbrauch muss nicht kontrolliert werden, man muss sich zeitlich nicht einschränken und es droht keine Kostenexplosion, wenn man mal die Inklusivzeit oder das Inklusivvolumen überschreitet. Die Kosten sind also genau kalkulierbar, es drohen keine Überraschungen am Monatsende.
Ahnungsloser Vertragsabschluss?
Denn das passiert vor allem Einsteigern häufiger: Verträge werden in der Regel mit einer Laufzeit von einem Jahr abgeschlossen. Doch wer kann genau schätzen, wieviel Zeit und Volumen er im Internet verbrauchen wird? Vor allem Einsteigern dürfte das schwerfallen, da sich die Surfgewohnheiten mit DSL erfahrungsgemäß ändern.
Zwar sind fünf Euro Ersparnis kein schlechter Wert, auf der anderen Seite ist der Kostenvorteil oft schon bei einer leichten Steigerung der Internet-Nutzung verloren: Bei einem marktüblichen Preis kosten 500 Megabyte Overtraffic bereits fünf Euro. Wer sich dann beim Filesharing verschätzt, zuviel VoIP benutzt oder einfach nur viel surft, handelt sich bereits bei zwei Gigabyte Overtraffic Mehrkosten von 20 Euro ein.
Volumentarife nur noch für Sparfüchse
Einsteiger, die schon vorher viel gesurft sind, sind monatliche Rechnungen von rund 30 Euro ohnehin gewohnt und bekommen für 27 Euro den DSL-Anschluss und eine Flatrate, teilweise sogar für noch weniger Geld. So sollte gut überlegt werden, sich dem Risiko eines Zeit- oder Volumentarifs auszusetzen, denn die Kosten waren vorher auch schon da. Lediglich disziplinierte Sparfüchse können einige Euro herausschlagen, wenn sie auf eine Flatrate verzichten.
