Phishing: Risikofaktor Leichtgläubigkeit

Bedrohung trotz Firewall und Virenscanner

Insgesamt nimmt nach der Studie von Gartner die Zahl der Phishing-Attacken insgesamt zu. Und je authentischer die Emails anmuten, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass jemand seine persönlichen Daten übermittelt. Und weil die Masche so gut zieht, wird es wohl nur noch eine Frage der Zeit sein, bis auch europäische Identitätsdiebe sie in Landessprache durchziehen.

Es gibt nur eine Möglichkeit, sich vor Phishing zu schützen, und die heißt "Wissen". Der User sollte sich bewusst sein, dass das Kommunikationsmittel Email alles andere als sicher ist und Banken, Kreditkarteninstitute oder Online-Kaufhäuser niemals diesen Weg wählen würden, um Kunden zu ihren persönlichen Daten zu befragen. Einmal abgesehen davon, dass sie niemals nach diesen Daten fragen würden.

Seriöse Unternehmen sorgen zudem dafür, dass die Benutzerdaten geschützt werden. Da diese Daten normalerweise doppelt und dreifach an verschiedenen Orten gesichert werden, ist es nahezu unmöglich, dass ein kompletter Datenverlust auftritt.

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Jeder kann sich schützen

Zuguterletzt sollten Empfänger derartiger Mails einmal überlegen, wie es sein kann, dass zwar Benutzerdaten und ähnliches verschlampt werden konnten, die Email-Adresse der Firma aber weiterhin bekannt ist. Logisch ist das nicht.

Persönliche Benutzerdaten sollten niemals weitergegeben werden, nicht einmal, wenn die Frage danach aus scheinbar vertrauenswürdiger Quelle kommt. Bevor auf eine solche Email geantwortet wird, sollte einfach bei dem angeblichen Versender nachgefragt werden. Am besten ist es allerdings, solcherlei Mails direkt zu löschen. Wenn es ernst ist, wird sich das Unternehmen schon auf seriöserem Wege melden.