Wie macht man den Mac gegen unbefugten Zugriff sicher?
Mac OS X Sicherheitsratgeber I: Innere Sicherheit
Christian Rentrop
Mac OS X gilt als sicher. Das ist sicherlich auch seinem geringen Verbreitungsgrad zu verdanken, ein System, das nur 5 Prozent Marktanteil hat ist für Skript-Kiddies und andere Bösewichte, die es auf die Verursachung eines möglichst großen Schadens abgesehen haben, uninteressant.
So gibt es für das System bisher kaum Dialer, Trojaner und Viren. Und die, die es gibt, sind so selten, dass es wirklich ein Glücksfall wäre, wenn einer seinen Weg auf die Festplatte findet. Doch das heißt nicht, dass es sie niemals geben wird.
Mac OS X - aber sicher
Mac OS X gilt als so sicher, dass sogar das FBI dazu übergegangen ist, Macs als Arbeitsplatzrechner einzusetzen. Doch nur die Tatsache, dass bösartige Programme so gut wie nicht verfügbar sind, gibt noch keine Garantie, dass vertrauliche Daten nicht doch ihren Weg in unbefugte Hände finden. Diese Serie soll zeigen, wie Mac OS X weitestgehend gegen Zugriff nicht berechtigter User abgedichtet werden kann.
Zuallererst sollte folgende Regel gelten: Genau wie jede andere komplexe Software kann es bei Mac OS X durchaus zu Sicherheitslücken kommen. Diese werden aber in der Regel recht schnell von Apple behoben. Daher sollte jeder Macuser mindestens einmal wöchentlich über die Software-Aktualisierung nach neuen Software-Updates schauen. So können eventuell entdeckte Lücken schnell geschlossen werden.
Teil 1: Das Einbruchs-Szenario
Doch neben der Bedrohung aus dem Internet gibt es natürlich auch das klassische Szenario des Datenklaus, nämlich den Diebstahl des Rechners bei einem Einbruch oder der schnelle Blick des konkurrierenden Mitarbeiters in der Firma. In beiden Fällen könnte auch bösartige Software auf dem Rechner installiert werden. Denn wie bei Windows hat der Haupt-User erstmal Admin-Zugriff auf das System, darf installieren, löschen und bearbeiten, was ihm lieb ist.
Schutzmaßnahme 1: Passwörter
Ab Werk verlangt OS X nur in den seltensten Fällen Passwörter, zum Beispiel bei der Installation Systemrelevanter Software wie Updates oder Unix-Tools. Um anderen den Zugriff zu erschweren, sollten die Systemeinstellungen bemüht werden (Programme-> Systemeinstellungen oder im Dock).
Bei der Installation wurde ein Admin-Kennwort angegeben. Dieses Admin-Kennwort wird verlangt, wenn systemrelevante Software installiert werden soll. Damit lässt sich, wenn man als Admin unterwegs ist, bereits einiges für die Sicherheit tun.
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