YAW eingestellt
YAW: Dialer-Warner-Kannibalismus
Der kostenlose Dialer- und Malware-Warner YAW wurde von seinem Entwickler Andreas Haak eingestellt. Der Grund ist einfach: YAW hat als spendenbasierte Freeware im Revier des kommerziellen Bruders a² gewildert.
YAW jetzt a² Free
Und weil sich der Entwickler damit auf gewisse Weise ins eigene Fleisch geschnitten hat, wurde das YAW-Projekt schlechthin eingestellt. Eingestellt? Nein. Yet Another Warner lebt weiter. Und zwar in Form der Freeware-Version des Malware-Scanners a². Diese ist allerdings gegenüber der kommerziellen Variante a² Personal erheblich abgespeckt.
Der Unterschied zwischen Personal- und Free-Version sind so gewählt, dass der User durchaus bereit sein könnte, die rund 30 Euro für a² Personal locker zu machen. Im Gegensatz zu a² personal verfügt die Free-Variante nämlich weder über eine Möglichkeit zu automatischen Updates, noch über eine Analysefunktion. Ebenso ist a² Free nicht als Firewall zu gebrauchen.
Lizenz für Spender
Ganz wichtig: a² Free fehlt der speicherresidente Hintergrund-Scanner. In Version 2.0 soll aber eine gegenüber der kommerziellen Version eingeschränkte Variante implentiert werden. Dennoch ist a² Free nur ein Schatten der Personal-Variante und nur zur schnelle Entfernung übler Software jenseits von Firewall und Virenscanner zu gebrauchen. Für den den Präventivschutz sollte die Personal-Version eingesetzt werden.
Doch ehemalige Nutzer von YAW haben die Möglichkeit, eine kostenlose Lizenz für a² Personal zu bekommen, inklusive der Update-Funktion für ein halbes oder sogar ein ganzes Jahr. Entscheidend ist, ob gespendet wurde. Hat ein User bis zu 10 Euro für YAW springen lassen, bekommt er a² Personal ein halbes, bei mehr Großzügigkeit sogar ein ganzes Jahr mit neuen Updates versorgt.
