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Sicherheit: Virenschutz - Verhütungsmittel
Ein Virenscanner sollte zur Grundausstattung eines jeden Windows-PC gehören. Das Funktionsprinzip ist einfach: Die meisten Antiviren-Programme sind aufgeteilt in einen Hintergrund- und einen On-Demand-Scanner.
Inhaltsverzeichnis
- 1Auf Anfrage oder permanent?
- 2Fatale Fehlalarme
- 3Virenschützer im Überblick
Der Hintergrund-Virenscanner überwacht sämtliche Dateibewegungen im System und ist entsprechend rechenintensiv. Dafür schlägt er sofort Alarm, wenn verdächtiger Programmcode entdeckt wird.
Auf Anfrage oder permanent?
Der On-Demand-Scanner überprüft auf Wunsch sämtliche Dateien auf dem Rechner. Dieser Vorgang kann sich, je nach Intensität der Suche, bis zu einige Stunden hin ziehen. Deshalb sollte man ihn am besten Nachts durchlaufen lassen.
Beide Scanner-Typen sind immer nur so gut wie ihre Virendatenbanken, die die sogenannten Virensignaturen enthalten, also Codeschnippsel, die sozusagen der Fingerabdruck des Virus sind. Die Scanner suchen nach diesem Code und schlagen Alarm, wenn sie ihn finden. Danach fragen Sie, ob die Datei gereinigt, entfernt oder einfach in Ruhe gelassen werden soll.
Fatale Fehlalarme
Leider kann es vorkommen, dass "gesunde" Dateien ebenfalls als befallen identifiziert werden. Das liegt dann daran, dass der gesunde Code dieser speziellen Datei der Virensignatur möglicherweise sehr ähnlich ist. Man sollte dem Virenscanner also keinesfalls blind vertrauen.
Übrigens: Der Preis ist bei vielen Virenscanner-Herstellern kein Maß für die Qualität. Befallene Dateien sollten zur Sicherheit noch einmal von einem zweiten On-Demand-Scanner überprüft werden.
