Gefahrgut: Java und Javascript

Sicherheit: Java - Gute Skripte, böse Skripte

Java ist eine Programmiersprache, die es ermöglicht, Programme für eine Vielzahl von Plattformen anzubieten. Die dafür nötige Java VM (Virtual Machine) sorgt dafür, dass kein zusätzlicher Programmieraufwand anfällt, emuliert sie doch auf allen Plattformen die gleiche Umgebung. Obwohl Java eigentlich über integrierte Sicherheitsmechanismen verfügt, kann es durchaus eine Gefahr für den Rechner darstellen

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Problematische Programmiersprache
  2. 2Sicherheitslücken, die durch Java entstehen können:
  3. 3Datensammler Skriptsprache

Problematische Programmiersprache

Java ermöglicht es, Programme als eigenständige Applikation auszuführen, wie etwa viele Spiele auf modernen Handys. Andererseits kann Java auch auf Websites eingesetzt werden. Ist Java schlampig im Browser integriert, können durch bösartigen Java-Code scheunentorgroße Sicherheitslücken entstehen.

Tipp: Die Java Einstellungen sind im Internet Explorer schwer zu finden. Mit der Schritt-für-Schritt Anleitung für Java Einstellungen kann die Sicherheit wesentlich erhöht werden.

Sicherheitslücken, die durch Java entstehen können:

  • Schlecht oder gar bösartig programmierte Applets können den Browser abstürzen lassen und auf diese Weise Einfalltore öffnen.
  • Mit Java lässt sich vorzüglich spionieren.
  • Sogenannte Classpath-Attacken leiten Login-Informationen an unbefugte Rechner weiter.
  • Java ermöglicht es, die IP-Adresse eines Rechners herauszufinden, selbst wenn dieser hinter einer Firewall sitzt.
  • Java sollte nicht mit Java-Script verwechselt werden. Java läuft eigenständig, wodurch sich selbst komplexe Programme realisieren lassen. JavaScript hingegen ist eine stark abgespeckte Version von Java, die ausschließlich für Webseiten gedacht ist. Viele dynamische Seiten funktionieren nicht ohne Java-Script. Ein Beispiel für Java-Script ist der Newsticker auf dieser Seite.