Spionage - Willkommen auf der dunklen Seite
Webbugs als Spionagemittel
< Hier ist so ein Webbug. Dieser hat aber nicht den Sinn, Daten zu sammeln. Er dient nur zur Veranschaulichung, und wurde mit einem Rahmen versehen, damit man ihn erkennt.
Wird eine Seite mit einem Webbug aufgerufen, werden Informationen an den Urheber des Webbugs gesendet. Es werden sowohl die IP-Adresse als auch die URL der Webseite, die man besucht, übermittelt. Nebenbei auch noch das Datum und die Uhrzeit.
Webbugs in Emails
Kommt ein Feedback vom Webbug, weiß der Spammer, dass er diese Adresse weiterhin mit sinnlosen Mails bombardieren kann. Moderne Mailprogramme und auch Firewalls können allerdings den http-Port 80 für das Mailprogramm abdichten, sodaß keine aktiven Inhalte geladen werden. Nachteil: Auch gewollte HTML-Mails werden nicht richtig angezeigt, zum Beispiel Newsletter, die ihre Daten vom Server nachladen.
Weit verbreiteter Unsinn
Die Spionage-Software findet sich inzwischen in einem großen Teil der angebotenen Freeware-Tools, vor allen Dingen aber in Filesharing-Clients. Die Zeitschrift Chip hat einen Test durchgeführt und einige Tools die angeboten werden, gleichzeitig installiert. Nach der Installation wurden 175 Spyware-Plug-ins auf dem Rechner gefunden.
Getestet wurden unter anderem:
Audiogalaxy, Bearshare, BuddyPhone2, Cute-Ftp, DownloadAccelleratorPlus, FlashGet, Getright, GoZilla, iMesh, Media Ring Talk, Mp3 Groupie, NetSonoc, Opera Backdoor-Santas.
Eine andere Möglichkeit, Daten zu sammeln, liegt darin, einen kostenlosen Online-Service anzubieten, den jeder nutzen kann. Einzige Voraussetzung: Er will, dass andere wissen, was er auf seinem Rechner treibt.
Beispiel Microsoft: Der Registration Wizard überprüft bei der Online-Registrierung welche Software von der Konkurrenz vorhanden ist, und übertragt diese Daten an Microsoft.
