Interne und Externe Sicherheit

Sicherheit: Netzwerke - Die Invasion der Datenstreuer

Heutzutage verfügen nahezu alle Firmen über Netzwerke, die auch größtenteils ans Internet angeschlossen sind. Dadurch ist es theoretisch möglich, auf alle Daten in diesen Netzwerken zuzugreifen. Praktisch liegen die Daten aber oft verschlüsselt oder anders geschützt vor und sind normalerweise nicht einsehbar. Allerdings sind viele Netzwerke derart schlecht gesichert, dass sich selbst Hacking-Azubis sehr schnell Zutritt verschaffen können - mit erheblichen Konsequenzen.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Bargeld im Spielzeugtresor
  2. 2Viren, Trojaner, Datendiebe
  3. 3Der Kosten/Nutzen-Faktor
  4. 4Was tun gegen die Datenlöcher?
  5. 5Externe Sicherheit
  6. 6Sicherheitslöcher

Bargeld im Spielzeugtresor

Denn Netzwerke und besonders die in ihnen eingebundenen Server speichern zum Teil höchst brisante Daten, die auf keinen Fall in fremde Hände geraten sollten. Dazu zählen Mitarbeiterdaten genauso wie zum Beispiel Kreditkartennummern von Kunden oder interne Papiere, die nicht für unbefugte Augen bestimmt sind.

In der Vergangenheit ist vielen Administratoren nicht bewusst gewesen, dass sie das Netzwerk nach außen hin abschotten müssen, um diese brisanten Informationen zu schützen. Entsprechend erfolgreich waren Attacken, egal ob Datenklau, Viren oder DoS-Angriffe.

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Viren, Trojaner, Datendiebe

So hat, obwohl die Sicherheitslücke schon länger bekannt war und entsprechende Patches angeboten wurden, der Wurm "Code Red", laut Eco, einen Schaden von mehreren Millionen Euro verursacht, weil er diverse Netzwerke schlechthin lahmlegte.

Allerdings kommen bei weitem nicht alle Angriffe auf ein Netzwerk von außerhalb. Untersuchungen haben in der Vergangenheit gezeigt, dass das Netzwerk auch von innen her undicht sein und von unzufriedenen Mitarbeitern oder Einbrechern angegriffen werden kann.

Der Kosten/Nutzen-Faktor

Eine weitere Studie belegt, dass nur ein geringer Prozentsatz der Unternehmen überhaupt Tools verwendet, um die Angriffe ausfindig zu machen oder abzuwehren. Doch selbst der Einsatz von Tools ist nur die halbe Miete, es ist genauso wichtig, die Logfiles auszuwerten.

Die zugrundeliegende Problematik ist, dass Sicherheit zunächst nur Kosten ohne sichtbaren Nutzen verursacht. Erst im Ernstfall wird vielen Firmen klar, dass Sicherheit eine Investition ist. Denn die Kosten eines gelungenen Hacks sind meist höher als die, die nötig wären, eine Sicherheitsabteilung über ein Jahr zu finanzieren.

Weitere Informationen

Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Virenschutz hier.

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