Mit wenigen Mausklicks alle MP3s auf eine Lautstärke bringen
Tutorial: Mit MP3Gain ganze MP3-Alben normalisieren
MP3-Software
Wer sich das ewige Anpassen der Wiedergabe-Lautstärke während des Abspielens seiner MP3-Sammlung ersparen möchte, der kann mit MP3Gain seine Sammlung normalisieren - also die Lautstärke auf ein einheiltliches Niveau regulieren. mp3Gain kann sogar die Lautstärke von einem oder gleich mehreren Alben anpassen.
Ziel der Software
MP3Gain bringt Ihre ganze MP3-Smmlung auf einen gemeinsamen Lautstärkepegel ohne die eigene Dynamik der Alben durcheinander zu bringen. Das lästige nachregeln der Lautstärke, beim shuffeln der eigenen Sammnlung, gehört dann endlich der Vergangenheit an.
Inhaltsverzeichnis
- Ziel der Software
- Datei(en) auswählen
- Die Ziellautstärke einstellen
- Video-Tutorial
- Anpassung der einzelnen Tracks
- Wichtige Anmerkungen
Achten Sie beim Installieren darauf, dass Sie ein Häkchen bei "Language Files" setzen. Beim ersten Programmstart können Sie im Menü "Language" >> "German" die deutsche Version einstellen.
Datei(en) auswählen
Öffnen Sie MP3Gain und wählen Sie über den Button "Datei hinzufügen" die gewünschten MP3s aus. Wenn Sie mehrere Verzeichnisse (Alben) auswählen, können Sie ein ganzes Album oder sogar mehrere Alben gleichzeitig anpassen. Beachten Sie aber, dass die Funktion "Unterordner hinzufügen" im Optionen-Menü aktiviert ist.
Die Ziellautstärke einstellen
Wählen Sie nun den Zielwert für die normale Lautstärke im entsprechendem Feld aus. Der Standardwert von 89,0 dB sollte für die meisten Anwendungen genügen, insofern bedarf es keiner weiteren Einstellungen. Starten Sie mit dem Button "Track-Analyse" (bei ganzen Alben mit "Album-Analyse") die Analyse der MP3s. Nach der Analyse erhalten Sie detaillierte Informationen über Ihre MP3s.
Video-Tutorial
Diskutieren Sie zu diesen Artikel im Forum!
Neues Thema eröffnen
Sahnetool :)
blöder mist meiner meinung nach. ich dachte alles was über dem spitzenwert liegt wird in der lautstärke abgesenkt. nach einigen test`s habe ich festgestellt, dass das signal einfach abgeschnitten wird. "clipping" halt. das hat zur folge, dass an dieser stelle im musikstück einfach nix zu hören ist.
zum glück erstmal nur geteste.
aber ich wollte nur ein oder anderen unerfahrenen nutzer darauf hinweisen. meiner meinung nach nicht für die mp3-sammlung empfohlen.
vorher auch genug online-recherche betrieben, gerade weil ich wissen wollte was mit werten passiert die über dem spitzenpegel liegen. allerdings wird darauf nirgens hingewiesen. sonder wird von allen nur hoch gejubelt.
Moin,
wie Du drauf kommst, dass bei "Clipping" abgesenkt wird, das weiß ich nicht, da wäre ich nie drauf gekommen. Nicht umsonst die rote Farbe der Einträge, die von Clipping betroffen sind. Insbesondere legt MP3Gain Wert darauf, dass es verlustfrei arbeitet, ohne die Audiodaten zu verschlechtern, und wieder umkehrbar. Wie sollte es das, wenn es in einem Musikstück an der einen Stelle lauter und an einer anderen wegen Clipping leiser macht? Wie hört sich Musik an, wenn die Lautstärke im Gegensatz zum Original mal hier lauter, mal hier leiser gemacht wird, wer will sowas? Die Auswirkung des Clipping kommt sowieso erst zum tragen, wenn ein Player-Programm daraus wieder Audio machen will, da geht es dann halt nicht lauter...
Grüße,
Thorsten
Zitat:
wie Du drauf kommst, dass bei "Clipping" abgesenkt wird, das weiß ich nicht, da wäre ich nie drauf gekommen.
in dem video-tutorial wurden dateien eingefügt, die nach analyse lauter waren (unter clipping). anschließend wurde der gesamte pegel abgesenkt (mittels track- oder Album-Anpassung). habe es genauso gemacht. anschließend beim hören gemerkt dass an einigen stellen halt kurze pausen waren, wo im original keine waren.
Zitat:
Wie sollte es das, wenn es in einem Musikstück an der einen Stelle lauter und an einer anderen wegen Clipping leiser macht? Wie hört sich Musik an, wenn die Lautstärke im Gegensatz zum Original mal hier lauter, mal hier leiser gemacht wird, wer will sowas?
nun darum geht es nicht wirklich. insgesamt soll das stück schon in seiner dynamik erhalten bleiben. ich dachte nur dass die lautstärkeänderung nicht solche einflüsse haben würde. ist mir bei mehreren stücken aufgefallen und und zwar durchaus an etwas lauteren stellen.
Zitat:
Die Auswirkung des Clipping kommt sowieso erst zum tragen, wenn ein Player-Programm daraus wieder Audio machen will, da geht es dann halt nicht lauter...
das ist ja immo eh nicht vorgesehen. möchte nur dass die mp3-sammlung in etwas gleich laut ist und ich nicht jedes mal an den regel rennen muss. :cool:
Zitat:
Das ist die Stelle, die mir Sorgen bereitet, oder Unverständnis hervorruft. Kurze Pausen? Ich kann es mir kaum vorstellen, ich verwende MP3Gain seit Jahren ohne je ein Problem festgestellt zu haben.
Was genau hast Du also gemacht? Album-Gain? Welche Lautstärke? Ich nehme üblicherweise zwischen 92 und 95 dB, da muss ich nur sehr selten drunter. Auf jeden Fall sollte man ein Level wählen (und bei Alben halt für das gesamte Album), wo noch kein Clipping auftritt.
Ansonsten bin ich ratlos, wo Pausen plötzlich herkommen sollen, keine Ahnung.
Ich wiederhole: Kein Clipping. Rot ist eine Warnung, nicht der Hinweis, dass da dann "Heavy Magic" angewendet wird.
Grüße,
Thorsten
Weitere Möglichkeit: Die ursprünglichen MP3s sind defekt. Kannst Du die mal mit z.B. MP3Val prüfen?
ich habe lange als internetradiomoderatorin "gearbeitet". meine musik habe ich immer ( seit jahren) mit mp3gain bearbeitet und hatte nie ein problem! ok, fürs internetradio ist das auch nicht schwierig, aber ich hatte auch sonst kein problem damit! ich bearbeite auch meine klassische musik damit und wer klassische musik liebt und kennt, weiß, wie unglaublich diese teilweise moduliert ist! gerade in der klassik sind die nicht hörbaren schwingungen unglaublich wichtig und eben diese schwingungen werden nicht weggegaint!
Zitat:
ich war auch deswegen überrascht. habe mich halt nur tierisch gewundert.
Zitat:
Was genau hast Du also gemacht? Album-Gain? Welche Lautstärke? Ich nehme üblicherweise zwischen 92 und 95 dB, da muss ich nur sehr selten drunter. Auf jeden Fall sollte man ein Level wählen (und bei Alben halt für das gesamte Album), wo noch kein Clipping auftritt.
will von der lautstärke her alles so auf 92db einstellen. vielleicht liegt das problem darin, wenn man versucht gleich ein ganzen verzeichnis mit mehreren verschiedenen alben zu bearbeiten. oder klappt das bei euch auch problemlos?
eventuell kann das problem auftreten, wenn die verschiedenen alben ansich schon sehr von der lautstärke her schwanken.
Zitat:
sagt mir dass alles in ordnung ist.
Zitat:
dann muss ich mich wohl noch eine zeitlang in mp3Gain einarbeiten. vielleicht klappt es ja mit der zeit. oder es liegt daran dass sonntag ist und mein rechner keine lust hat:D
auf jeden fall bin ich nun gut ausgerüstet (lol):
1) mp3val: um zu schauen, ob alles i.O. ist
2) mp3Gain: anpassen der lautstärke
3) the Godfather: für die perfekten tags (damit arbeite ich schon seeeeehr lange in bin total begeistert:top: deswegen dachte ich mir perfekt wäre noch eine einheitliche lautstärke.)
godfather is echt ein saugeiles dingens! ;)
Zitat:
eventuell kann das problem auftreten, wenn die verschiedenen alben ansich schon sehr von der lautstärke her schwanken.
Wenn Du pro Album einen Ordner hast, dann wird Album-Lautstärke für diese auch unterschieden, auch wenn Du sie gleichzeitig der MP3Gain-Liste hinzufügst. Weitergehende Album-Zuordnung (z.B. anhand des Tags oder Dateinamens) hat MP3Gain nicht. Und auch mit längeren Listen habe ich nie Probleme gehabt (außer dass es mir zu unübersichtlich wird und ich es darum lieber Häppchen-weise abarbeite).
Zu Deinem eigentlichen Problem weiß ich aber nichts mehr zu sagen...
Grüße,
Thorsten
92? ich hab meine immer auf 95 gegaint! is das egal? mir ja!
Zitat:
denke mal das ist geschmackssache. als standard hat sich ja eh 89 db etabliert.
habe nun mal einige dateien bearbeitet und bin am durchhören. gerade auch ob irgendwelche fehler auftreten.
Zitat:
Und, haben die Dateien laut MP3Gain Clipping? Du musst die Dateien nur erneut in MP3Gain laden, die vorherigen Berechnungen hat er sich in den Dateien als Tag gemerkt, kann sie ggf. auch rückgängig machen. Wäre danach der Fehler auch noch da? Welchen Player verwendest Du?
Grüße,
Thorsten
Hallo an alle "Vorschreiber",
ich habe gerade mit grossem Interesse die Informationen zum Thema "Clipping" verfolgt.
Ich versuche gerade meine iTunes Bibliothek auf eine Lautstärke einzustellen. Die Lautstärkeanpassung von iTunes ist ja leider nicht sehr effektiv.
Habe also gerade versucht mit iGain/AACGain eine Anpassung zu erreichen.
Da ich ja schon gelernt habe, dass "Clipping" nicht gut ist (böse,böse), habe ich es mit 89db versucht.
Leider sind nach der Analyze bis jetzt alle Alben bereits mit "Album Volume" 92 - 98 db versehen, so dass bei Clipping immer "Yes" steht.
Würde jetzt also die Durchführung von "Album Gain mit -x db generell zur Kappung der Spitzen führen? Dann sollte ich wohl die Finger davon lassen?
Vorab Danke für eine kurze Info....
Gruß
Zitat:
Würde jetzt also die Durchführung von "Album Gain mit -x db generell zur Kappung der Spitzen führen? Dann sollte ich wohl die Finger davon lassen?
Nein, wenn hier Clipping erkannt wird, heißt dass, dass das Audio Stellen enthält die lauter sind als ein Player es wiedergeben kann. Abgeschnitten wird das erst beim Abspielen. Das Audiosignal besteht ja aus einer Menge Frequenzkurven, wenn man die Steigung der Kurve(n) verringert kann man erreichen, dass sie nicht die maximal wiedergebbare Lautstärke überschreiten und oben platt abgeschnitten werden. Wäre die Übersteuerung bereits Teil der Aufnahme, müsste das Audio aus einer anderen Menge von Frequenzen konstruiert werden und das Clipping wäre gar nicht technisch eindeutig zu erkennen. Höchstens zu "vermuten" (über Heuristik), das allerdings bestimmt mit hoher Sicherheit. Aber so arbeitet ReplayGain nicht.
Grüße,
Thorsten
Hallo Thorsten,
vielen Dank für die Antwort.
:confused:Leider scheinen meine Gehirnwindungen nicht ganz kompatibel zu diesem Thema zu sein:
Zitat:
Bedeutet dies etwa, dass mein iPod vielleicht gar nicht in der Lage ist diesen hohen Eingangspegel der Alben wiederzugeben? Wobei ich mich dann noch frage, warum scheinbar alle Alben einen so hohen Pegel haben?
Würde eine Angleichung mit Clipping somit zu einer "leiseren" Mediathek führen, die aber vom Klang besser sein kann da die Steigung der Frequenzgänge vor der Clippinggrenze abgeflacht wird?
Zitat:
Dies kann mir dann ja eigentlich gar nicht gelingen, oder?
Sollte ich auf Grund meines "Nichtwissens" auf einem völlig falschen Dampfer sein, so kannst Du mir dies ruhig mit der gnadenlosen Härte der Wahrheit auf den Bildschirm klatschen.
Ansonsten freue ich mich auf weiteren Input.
Vielen Dank.
Gruß
Olchi
Zitat:
Liegt das nur daran, dass ich noch mit Kassettenrekordern aufgewachsen bin, dass mir das Konzept "Übersteuerung" (Clipping) nicht so fremd ist? Oder dass ich im Physikunterricht besser aufgepasst habe? Ich "klaue" mal ein Bild von car audio austria - noiasca:
[img]http://dl1.netzwelt.de/forum/FreewareGuide/39278_clipping.gif
Wenn man die Amplitude einer solchen Schwingung verringert (so muss es wohl korrekt heißen, Steigerung - im Punkt null meinte ich - verringern war wohl ungeschickt ausgedrückt von mir). Das heißt ja nicht, das irgendeine Playersoftware (was ja auch im iPod arbeitet) das Audio gar nicht wiedergeben kann, nur die übersteuerte Stelle klingt nicht wie gewollt, verzerrt, es geht Klanginformation verloren.
Zitat:
Genau. Mit der (wie gesagt ungeschickten) "Steigung" meinte ich aber die gesamte Schwingung einer Frequenz. Es wird nicht eine bestimmte Stelle "abgeflacht", sondern alles, auch alle Frequenzen - das Audio soll ja grundsätzlich gleich bleiben, nur leiser.
Zitat:
Da kann ich Deinem Nichtwissen tatsächlich nicht mehr folgen, was konstruierst Du Dir da, warum kann man ein Audio nicht um ein Maß leiser machen, dass keine Aussteuerung mehr auftritt? Was heutzutage aus den Tonstudios kommt (diesbezüglich eher Einheitsbrei, Stichwort u.a. [URL="http://de.wikipedia.org/wiki/Kompressor_(Signalverarbeitung)"]Kompression für "eine möglichst hohe Lautheit") ist quasi durchgängig über 92 dB Clipping-frei zu bekommen, ältere Aufnahmen können auch mal tiefer liegen. Irgendwann wird man auch da vielleicht Kompromisse eingehen wollen , ggf. nimmt man eine minimale partielle Übersteuerung hin zugunsten einer durchgängigen "Mediathek ", daher wohl die Voreinstellung von MP3Gain bei 89 dB. Mein Kompromiss lautet jedenfalls so: 92 bis 95 dB, möglichst hoch.
Grüße,
Thorsten
Vielen Dank Thorsten,
jetzt aber genug der Theorie und der Nachhilfe in Physik/Akustik!
Ich werde es jetzt einfach bei einigen Alben ausprobieren und versuchen mein verhunztes Gehör zu erfreuen.
Ich geb denn mal Laut was dabei herausgekommen ist.
Gruß
Olchi
Hallo, hätte auch mal ne frage zu mp3 gain. Ich hab mir das programm ebenfalls vor ein paar tagen downgeloaded und meine komplette mp3 sammlung damit überarbeitet. Als ich nun heute ein paar der stücke auf auf meinem mp3-player abspielen wollte,traten leider einige probleme auf. Viele der Lieder übersteuern bei bestimmten frequenzen derartig, dass sie über den player fast nicht mehr anhörbar sind. Besonders den bass und die vocals hats in mitleidenschaft gezogen. Bei meiner anlage hingegen gehts vom klang her. Hab die lieder vorher wie beschrieben analysiert und durchschnittlich recht hohe Werte um die 98 dB bekommen. Diese Lautstärke hatte ich dann auch bei der normalisierung gewählt. Meine Frage wäre nun wie man die mp3 s wieder anhörbar hinbekommen könnte oder ob sich der Vorgang rückgängig machen lässt. Ich danke schon mal für eure antworten
Du hast durchschnittlich 98 db erhalten ohne Clipping-Warnung? Aha? Ist bei mir eher die große Ausnahme. Ich würde es an Deiner Stelle mit geringerer Lautstärke (92 db?) versuchen. Jede Änderung von MP3Gain sollte verlustfrei wieder rückgängig gemacht werden können.
Grüße,
Thorsten
nach oben






