MP3-Guide
OggdropXPd: Ogg-Dateien erstellen
Eigentlich wollte ich eine Anleitung schreiben, wie man schnell und unkompliziert Ogg-Dateien erstellen kann. Als ich dann die Software OggdropXPd heruntergeladen hatte, war ich zuerst verwundert über die Größe von nur 243 Kilobyte. Das ist selbst für einen Encoder recht wenig. Trotzdem möchte ich niemanden die einfachste Methode vorenthalten, wie man Ogg-Dateien erstellt. Ganz einfach per Drag-and-Drop.
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Tutorial: Aus WMA wird MP3 mit Advanced WMA Workshop
Auf der Festplatte die schönste Musik gespeichert - den nagelneuen MP3-Player
an den Computer angeschlossen, doch das Lieblingsalbum wird einfach nicht wiedergegeben. Oft liegt es daran, dass die tragbaren Player nur das MP3-Format lesen können. Mit Advanced WMA Workshop können Sie die gängigsten Formate umwandeln. Folgen Sie der Anleitung Schritt für Schritt, damit Ihre Musik auf jedem MP3-Player abspielbar ist.
Inhaltsverzeichnis
- 1Voreinstellungen
- 2Umwandeln
- 3Video-Tutorial
Laden Sie sich hier die neueste Version von OggdropXPd herunter und entpacken Sie das zip-Archiv in einen beliebigen Ordner. Wundern Sie sich nicht, wenn Sie danach nur zwei Dateien haben: oggdropXPd.exe und die zugehörige ini-Datei. Mehr brauchen Sie nicht. Starten Sie das Programm durch einen Doppelklick.

Voreinstellungen
Auch wenn es nicht nötig ist, weil die Einstellungen von Hause aus eigentlich ausreichen, kann man bei OggdropXPd verschiedene Einstellungen vornehmen. In die entsprechenden Einstellungen gelangen Sie über einen rechten Mausklick auf den Fisch. Wählen Sie das Menü "Encoding Options". Genaueste Kontrolle haben Sie mit den ABR-Einstellungen, hier können Sie drei verschiedene Bitraten einstellen, leider oft zu Lasten der Qualität.
Hier können Sie beispielsweise die Bitrate von 128 kbps (Standard) auf bis zu 500 kbps erhöhen. Das dürfte aber kaum jemand wirklich wollen, deshalb empfiehlt sich hier eventuell die Bitrate auf 192 kbps anzupassen. Auch die Samplerate ist mit 44.100 schon ausreichend eingestellt. Wenn Sie alle notwendigen Einstellungen vorgenommen haben, bestätigen Sie das Einstellungsfenster mit "Accept". Sie landen dann wieder im Hauptmenü.
Umwandeln
Der eigentliche Umwandlungsvorgang funktioniert denkbar einfach. Sie wählen eine WAV-Datei und droppen diese auf den Fisch. Daraufhin wird der Fisch rotieren und zwei Statusanzeigen laufen am unteren Rand des Kästchens. Sobald der Vorgang abgeschlossen ist, erhalten Sie eine Ogg-Datei im gleichen Verzeichnis, in dem das Original liegt. Diese Einstellung kann über das Menü geändert werden, es kann ein beliebiges Ausgabeverzeichnis angegeben werden. OggdropXPd übernimmt übrigens die ID3-Tag-Informationen, sofern diese vorher eingepflegt wurden.

Nachdem man seine Audio-CD mühsam vom CD-Laufwerk auf die eigene Festplatte kopiert hat, zeigt der PC WAV-Dateien an, die enorm groß sind. Mittels eines Encoders können WAV-Dateien in andere Formate umgewandelt werden, z.B. in das MP3-Format, das in vergleichbarer Qualität nur rund 1/12 an Speicherplatz benötigt. Ein solcher Encoder ist LAME, der hat allerdings auch ein Manko: Er hat keine Benutzeroberfläche, sondern ist lediglich ein Kommandozeilentool. Dieses Problem hat der Entwickler des RazorLame mit seiner Software gelöst.
Es gibt einige Experten, die schwören beim CD-Rippen auf die Kombination Exact Audio Copy und Lame. Chris Myden ist einer von Ihnen, aber im Gegensatz zu vielen anderen vermeintlichen Experten hat er sich die Mühe gemacht und hat lange und viel ausprobiert. So lange, bis er letztlich eine eigene Konfigurationsdatei bieten konnte.
Was für MP3s mp3Gain ist, ist für MPC der MPC Batch Encoder. Dieser kann mit der so genannten ReplayGain-Technik ein Album oder einzelne MPCs auf die gleiche Lautstärke bringen. Auch mp3Gain nutzt diese Methode, um ohne nach WAV zu konvertieren direkt an der Datei zu arbeiten.
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Mit iTunes für Windows lassen sich ungeschützte WMA-Dateien (Windows Media Audio) in AAC-Dateien (Advanced Audio Coding) konvertieren. So werden sie für den Hörgenuss auch auf Apple-Computern aufbereitet.




