Überweisung aus Deutschland
Details zum Napster-Konkurs
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Vor wenigen Tagen hat Napster in den USA Konkurs angemeldet. In dem Verfahren wurde jetzt bekannt, dass Napster seit der Gründung knapp 100 MIo. USD Schulden angehäuft hatte. Die frischgebackene Bertelsmann-Tochtergesellschaft konnte nur mit viel Geld von Bertelsmann und durch einen speziellen Konkursantrag (Chapter 11) gerettet werden.
Erste Sofortmassnahme war eine Überweisung aus Deutschland von rund 8 Mio. USD für die restlichen Napster-Anteile, die damit an Bertelsmann übergehen. Auch hat Bertelsmann auf die Rückzahlung der 85 Mio. USD, die als Kredite gewährt wurden verzichtet, so wurde Napster gerettet.
Bertelsmann will Napster in einen gebührenpflichtigen Abo-Dienst umwandeln. Napster-Chef Konrad Hilbers, der nach ursprünglich geplatzten Kaufverhandlungen kurzfristig zurückgetreten war, war dann wenige Tage später ebenso wie Napster-Gründer Shawn Fanning zu dem Unternehmen zurückgekehrt, als sich Napster und Bertelsmann handelseinig geworden waren. Zuvor wurden verzweifelt andere Investoren gesucht, doch fand sich keiner, der neben Bertelsmann in das Unternehmen einsteigen wollte, gegen das immer noch geklagt wird.
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