LTE-Modem, Fingerabdruckscanner, Docking...

Asus B551L im Test: Business-Notebook mit Sonderausstattung

Robust dank Karbongehäuse und umfassend ausgestattet sind die Business-Laptops aus der Asuspro Advanced B551-Serie. Netzwelt bittet den 15-Zöller mit mattem Display, Core i5-Prozessor, optischem Laufwerk und eingebautem LTE-Mobilfunkmodem zum Test.

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Asus B551L: Edle Erscheinung mit mattem Bildschirm. (Bild: netzwelt)
Asus B551L: edle Erscheinung mit mattem Bildschirm. (Bild: netzwelt)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Technische Ausstattung des Testgeräts (B551LA-CN018G)
  2. 2Verarbeitung
  3. 3Display
  4. 4Eingabegeräte
  5. 5Leistung
  6. 6Umwelt und Multimedia
  7. 7Fazit

Wer mit einem Laptop hauptsächlich effektiv arbeiten will und nicht die Betrachtung von YouTube-Videos im Sinn hat, wird sich bei Notebooks mit entspiegeltem Display umsehen. Zudem hält das Testgerät für den Einsatz in Unternehmen (sicherheits)-relevante Ausstattung wie ein Fingerabdruckscanner, Kensington-Schloss, TPM oder Smartcard-Reader bereit. 

Technische Ausstattung des Testgeräts (B551LA-CN018G)

  • CPU: Intel Core i5-4200U (1,6 Gigahertz)
  • Grafik: Intel HD 4400
  • RAM: vier Gigabyte DDR3 (1.600 Gigahertz)
  • HDD: 500 Gigabyte S-ATA (5.400 Umdrehungen in der Minute)
  • Display: 15,6 Zoll (39,62 Zentimeter), entspiegelt
  • Auflösung: 1.920 x 1.080 Pixel
  • OS: Microsoft Windows 7 Professional 64 Bit (Windows 8.1 enthalten)
  • Anschlüsse: VGA, USB 2.0, dreimal USB 3.0, Mini-Display-Port, Speicherkartenleser, Mikrofon/Kopfhörer kombiniert, Smartcard-Reader, LAN-Port, optisches Laufwerk
  • Drahtlos: WLAN (a/g/n) WiDi, Bluetooth 4.0, 4G-Modem
  • Gewicht: 2.295 Gramm (Herstellerangabe: 2,5 Kilogramm)
  • Preis: 1.180 Euro
  • Sonstiges: Vorbereitung für Dockingstation, wechselbarer Akku, Fingerabdruckscanner
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Das Testgerät wurde zur Verfügung gestellt von Asus Deutschland. Nach Testende wird das Gerät wieder an den Hersteller zurückgeschickt. 

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Verarbeitung

Das Gehäuse des Asus-Notebooks ist mit Karbon verstärkt und bringt 2.295 Gramm auf die Waage - knapp 200 Gramm weniger, als vom Hersteller angegeben. Bedenkt der Nutzer die große Display-Diagonale, kann der Asus-Rechner fast als Leichtgewicht bezeichnet werden. Zudem sind alle Oberflächen mit einem Überzug versehen, der sich in den Händen hochwertig anfühlt. Der Kratztest von netzwelt hinterlässt keine bleibenden Narben. 

Gravierende Mängel in der Verarbeitung finden sich nicht. Das Testgerät weist keine Spaltmaße auf. Zum Öffnen des Display-Deckels, der sich auf Druck hin nicht eindrücken lässt, genügt ein Finger. Eine Erhebung erleichtert dies. Beim vorliegenden Rezensionsexemplar fällt auf, dass der Bildschirm auf der rechten Seite im geschlossenen Zustand nicht ganz plan auf dem Gehäuse aufliegt. Und Ästhetiker werden sich daran stören, dass eine Lücke auf der rechten Seite des Display-Scharniers einen Blick auf darunter liegende Kabel erlaubt. Einfluss auf die Funktionsweise hat dieser Umstand jedoch nicht. 

Auf der Unterseite finden sich Aufnahmen für eine optional erhältliche Dockingstation sowie der per Schiebeschalter entriegelbare Wechselakku. Unterhalb des Akkus sitzt auch der SIM-Kartenschacht, der in Kombination mit dem eingebauten Huawei-Modem für drahtlosen Internetempfang abseits von WLAN sorgt. Ebenfalls interessant: Das optische Laufwerk steckt in einem Wechselrahmen. Wird eine Schraube gelöst und anschließend zwei Schieber betätigt, lässt es sich komplett aus dem Gehäuse herausziehen. Nun ist der Platz frei - etwa für einen Zweitakku.

Asus B551L im Test

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Display

Die Full HD-Anzeige hinterlässt einen guten Eindruck. Einzelne Bildpunkte sind aus gesundem Abstand nicht zu erkennen und auch kleine Schrift wird scharf dargestellt. Es handelt sich nicht um einen Touchscreen, dafür ist die Anzeige entspiegelt. Auch wenn die Sonne direkt auf den matten Monitor scheint, lassen sich mit etwas Mühe die Inhalte noch erkennen. Der oft bei matten Bildschirmen beobachtete Schliereneffekt bleibt aus.

An der maximalen Helligkeit und am Kontrast gibt es nichts auszusetzen. Die Blickwinkel fallen groß aus. Zu Farbumkehrungen kommt es auch dann nicht, wenn der Nutzer aus sehr spitzem Winkel auf die Anzeige blickt - so soll es sein. Alternativ zum getesteten Modell mit Full HD-Auflösung bietet Asus auch eins mit HD-Auflösung an.

Eingabegeräte

Dank der großzügigen Platzverhältnisse eines 15,6-Zöllers fand Asus beim B551L Raum für einen separaten Nummernblock. Die Eingabe langer Zahlenreihen bei Excel und Co. ist so deutlich bequemer. Auch wenn es mehr Kraft als sonst erfordert, die einzeln aufgehangenen Tasten zu drücken: Die Asus-Tastatur gehört mit zu den besten Klaviaturen, die netzwelt in letzter Zeit untergekommen ist. Der Hub fällt etwas länger aus, der Druckpunkt ist unserer Meinung nach hervorragend. Ohne große Eingewöhnungszeit lässt es sich auf dieser Laptop-Tastatur fehlerfrei und flüssig schreiben.

Dienstschluss: Da die Tastatur nicht beleuchtet ist, wird das Weiterarbeiten im Dunkeln schwierig. (Bild: netzwelt)
Dienstschluss: Da die Tastatur nicht beleuchtet ist, wird das Weiterarbeiten im Dunkeln schwierig. (Bild: netzwelt)

Genügend Abstand zueinander bieten auch die Pfeiltasten, die Return-Taste ist großzügig abgemessen. Die Asus-Tastatur gehört zu den leisen Vertretern - damit macht der Nutzer sich im Großraumbüro Freunde. Unverständlicherweise ist die Tastatur jedoch nicht beleuchtet - Punktabzug. 

Das integrierte Trackpad mit einer Diagonale von knapp zwölf Zentimetern ist nicht zentral, sondern leicht nach links versetzt angeordnet. Die Gleiteigenschaften des multitouchfähigen Mausersatzes sind unauffällig und damit gut. Rechte und linke Maustaste sind physikalisch voneinander getrennt und wollen tief ins Gehäuse gedrückt werden, damit die Befehle im System ankommen. Während des Testzeitraums kam es ab und an zu Aussetzern, der Mauszeiger hüpfte dann über den Bildschirm. Wir tippen auf ein Treiberproblem.

Leistung

Die meisten Business-Notebooks, die netzwelt in letzter Zeit näher unter die Lupe nahm, verfügen über einen Intel Core i5-Prozessor aus der aktuellen Haswell-Generation. So auch das aktuelle Testgerät. Der Core i5-4200U samt Intel-Grafik stemmt Alltagsaufgaben mühelos. Das Surfen im Netz, Verfassen von E-Mails und das Abspielen von HD-Videos erledigt die Testkonfiguration ohne nennenswerte Verzögerungen. Auch das Spielen von Titeln aus dem Microsoft Store ist problemlos möglich.

Beim Öffnen großer Excel-Tabellen leistet sich das Asus-Notebook nur eine kleine Gedenkpause. Die ausreichende Leistung unterstreichen auch die Benchmark-Ergebnisse. Unter Cinebench R15 erzielt der Test-Laptop im OpenGL-Test durchschnittliche 16,04 Bildwiederholungen in der Sekunde. Nach Abschluss des CPU-Tests stehen 217 Punkte auf der Uhr. 

Erzwingt der Nutzer den Energiesparmodus, indem er den Notebook-Deckel schließt, dauert es nach anschließendem Öffnen etwa zwei Sekunden, bis das System wieder auf Eingaben reagiert. Nach einem kompletten Kaltstart dauert es länger. Hier vergehen bis zu 30 Sekunden, was auf die traditionelle HDD zurückzuführen ist. 

Umwelt und Multimedia

Der wechselbare Akku bringt Zusatzpunkte. Das Notebook bietet aber keine explizite Wartungsklappe. Wer sich auskennt, erhält nach Lösen einiger handelsüblicher Schrauben auch so Zugang zu den verbauten Komponenten im Inneren - und kann diese wechseln.

Nicht nur der Akku sondern auch das optische Laufwerk lässt sich schnell austauschen. (Bild: netzwelt)
Nicht nur der Akku, sondern auch das optische Laufwerk lässt sich schnell austauschen. (Bild: netzwelt)

Die verbauten Lüfter sind in ruhigen Büroumgebungen zu hören. Ihr Lautstärkelevel bleibt aber in einem erträglichen Rahmen. Im Leerlaufbetrieb schaltet sich das Kühlsystem aus - und das Notebook arbeitet nahezu lautlos. Für ein Business-Notebook verfügt das Testgerät über brauchbare Lautsprecher an der Vorderseite. Gut funktioniert zudem die eingebaute Webcam, welche auch bei spärlicher Beleuchtung annehmbare Ergebnisse erzielt. 

Fazit

Das Asus B551LA-CN018G hinterlässt im Test einen guten Gesamteindruck. Besonders gut gefällt die Tastatur, die unverständlicherweise nicht beleuchtet ist. Zudem finden sich auf der Ausstattungsliste überall dort Kreuze, wo der Geschäftskunde sie erwartet. 

Als Alternative zum Testgerät bieten sich folgende Notebooks an:

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