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Asus Fonepad 7 LTE (ME372CL) im Kurztest: Verbessertes Phablet
Ab 249 Euro erhältlich

von Michael Knott Uhr veröffentlicht

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Auf dem Mobile World Congress in Barcelona stellt der taiwanische Hersteller Asus zwei neue Tablet-Modelle vor, mit denen sich bei Bedarf auch telefonieren lässt. Äußerlich hat sich im Vergleich zur Vorgängergeneration kaum etwas verändert. Netzwelt hat sich das Modell mit eingebautem LTE-Modem (ME327CL) zum Preis von 249 Euro in einem kurzen Test näher angeschaut.

Die UMTS-Version des Asus Fonepad 7 kostet sogar nur 150 Euro. (Quelle: Asus)

Asus will die neuen Tablets mit 7-Zoll-Display vor allem durch den günstigen Preis an den Mann bringen. Die unverbindliche Preisempfehlung von 249 Euro für das LTE-Modell ist in der Tat sehr niedrig. Die äußerlich fast identische Version mit UMTS-Modem kostet sogar nur knapp 150 Euro.

Das steckt drin

Wenn man so will, dann handelt es sich beim Fonepad 7 um ein recht groß geratenes Smartphone. Es bietet sämtliche für die Telefonie erforderlichen Komponenten, man kann es sich also auch ans Ohr halten und Anrufe entgegennehmen. In der Praxis dürften Telefonate jedoch eher über ein entsprechendes Bluetooth-Headset getätigt werden.

Den Antrieb übernimmt erneut eine CPU von Intel. Der Atom Z2560 mit einer Taktfrequenz von 1,6 Gigahertz reißt keine Bäume aus - im Hands-on von netzwelt waren aber keine nennenswerten Performance-Schwächen erkennbar. Wie es etwa bei grafikhungrigen Spielen aussieht, kann hingegen erst ein ausführlicher Testbericht klären.

Das sieben Zoll große Display liefert eine Auflösung von 1.280 x 800 Bildpunkten. Zum Vergleich: Das Google Nexus 7 (2013 Edition) löst mit 1.920 x 1.200 Bildpunkten deutlich höher auf. Die Bildqualität des Fonepads hinterlässt unter Messebedingungen aber ebenfalls einen zufriedenstellenden Eindruck. Das liegt auch am IPS-Panel, welches für große Blickwinkel auf die Anzeige sorgt.

Der interne Flashspeicher beträgt maximal 16 Gigabyte, es wird auch eine Version mit 8-Gigabyte-Speicher angeboten. Über microSD-Karten können Nutzer die Kapazität erweitern. Die Größe des Arbeitsspeichers beträgt ein Gigabyte.

Drahtlos nimmt das Fonepad 7 über WLAN (a/b/g/n) und Bluetooth 4.0 Kontakt zu anderen Geräten auf. Die Kapazität des Akkus beträgt 3.950 Milliamperestunden. Zwei Kameras, deren Sensoren mit fünf beziehungsweise 1,2 Megapixeln auflösen, sowie Stereo-Lautsprecher gehören ebenfalls zur Ausstattung.

So fühlt es sich an

Mit einem Gewicht von 333 Gramm und Abmessungen von 197,7 x 120 x 10,5 Millimetern (Herstellerangaben) gehört das Asus Fonepad 7 nicht zu den leichtesten und kompaktesten Tablets. Das ebenfalls auf dem Mobile World Congress präsentierte Sony Xperia Z2 Tablet etwa - das streng genommen nicht vergleichbar ist - wiegt nur knapp 100 Gramm mehr, bietet aber ein 10,1 Zoll großes Display. Und ist nur 6,4 Millimeter dick.

  • Mit einem Gewicht von 333 Gramm und einer Tiefe von 10,5 Millimetern gehört das Asus Fonepad 7 nicht zu den kompaktesten Tablets auf dem Markt. (Bild: netzwelt)
  • Im Vergleich zur Vorgängergeneration ist die Rückseite nun nicht mehr glänzend und damit griffiger. (Bild: netzwelt)
  • Dank SIM-Kartenschacht und LTE-Modem lässt sich auch abseits von Hotspots surfen und auch telefonieren. (Bild: netzwelt)
  • Das Display hinterlässt einen guten Ersteindruck. (Bild: netzwelt)
  • Zum Marktstart wird es auch spezielles Zubehör wie Schutzhüllen geben. (Bild: netzwelt)

Beim Gehäuse setzt der taiwanische Hersteller auf Kunststoff, der sich in den Händen im Vergleich zur Vorgängergeneration nun deutlich besser anfühlt. Dies liegt an der von Asus verwendeten Keramik-Beschichtung, die zudem leicht angeraut ist.

netzwelt meint

Wer auf der Suche nach einem günstigen Tablet mit Telefonfunktionen ist, sollte die Fonepad 7-Reihe in Erwägung ziehen. Auch wenn sich im Vergleich zur Vorgängergeneration auf den ersten Blick nicht viel getan hat.

Weitere Neuigkeiten und Kurztests vom MWC fasst die Redaktion an dieser Stelle für Sie zusammen.

Kommentare zu diesem Artikel

Im kurzen Test von netzwelt hinterlässt die leicht verbesserte Version des Asus Fonepad 7 einen soliden Eindruck. Zum Preis von knapp 250 Euro bietet es ein eingebautes LTE-Modem sowie ein Kunststoffgehäuse mit Keramiküberzug. Die Version mit UMTS-Modem kostet sogar nur 150 Euro.

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Asus Fonepad 7 LTE (ME372CL) im Kurztest: Verbessertes Phablet
Asus Fonepad 7 LTE (ME372CL) im Kurztest: Verbessertes Phablet
Im kurzen Test von netzwelt hinterlässt die leicht verbesserte Version des Asus Fonepad 7 einen soliden Eindruck. Zum Preis von knapp 250 Euro bietet es ein eingebautes LTE-Modem sowie ein Kunststoffgehäuse mit Keramiküberzug. Die Version mit UMTS-Modem kostet sogar nur 150 Euro..
http://www.netzwelt.de/news/121391-asus-fonepad-7-lte-me372cl-kurztest-verbessertes-phablet.html
2014-02-25 17:57:14
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Asus Fonepad 7 LTE (ME372CL) im Kurztest: Verbessertes Phablet