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Klopf, klopf: LG G Pro 2 im Kurztest

Noch vor dem offiziellen Beginn des Mobile World Congress in Barcelona (MWC) stellt der südkoreanische Hersteller das Phablet LG G Pro 2 vor. Netzwelt konnte bereits Hand an den potenziellen Galaxy Note III-Konkurrenten legen. Einen ersten Eindruck liefert der kurze Test.

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LG G Pro 2: Im Vorfeld des Mobile World Congress in Barcelona konnte netzwelt das Riesen-Smartphone LG G Pro 2 ausprobieren. Im kurzen Test gefallen Funktionen wie Knock Code und die starken Kameras. Zum Video: LG G Pro 2

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Das steckt drin
  2. 2So fühlt es sich an
  3. 3Klopf, klopf
  4. 4netzwelt meint
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Eine handfeste Überraschung ist das G Pro 2 nicht - schließlich standen die technischen Daten weitestgehend schon im Vorfeld fest. Einen Überblick finden Sie an dieser Stelle auf netzwelt. Im Vorfeld des am Montag offiziell beginnenden MWC konnte netzwelt das übergroße Smartphone bereits ausprobieren.

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Das steckt drin

Auf der Pressekonferenz betonte LG immer wieder, wie wichtig in Zukunft der Markt für übergroße Smartphones - die sogenannten Phablets - wird. Das LG G Pro 2 ist daher klar ein Highlight im Programm des Herstellers und kann als direkter Konkurrent von Samsungs erfolgreicher Galaxy Note-Serie gesehen werden. Die verbaute Hardware unterstreicht dies.

So findet sich im Inneren ein leistungsfähiger Qualcomm Snapdragon 800-Chip mit insgesamt vier Rechenkernen. Die Taktfrequenz liegt bei 2,26 Gigahertz. Überdurchschnittlich fällt der Arbeitsspeicher mit drei Gigabyte aus. Im kurzen Test von netzwelt öffneten sich Programme äußerst zügig. Und auch das Ausführen mehrerer Apps im Hintergrund führte nicht zu einem Leistungsverlust. Als Betriebssystem ist Google Android in der aktuellen Version 4.4 (KitKat) installiert. 

LG überzieht das OS wie gewohnt mit einer eigenen Oberfläche, die im Vergleich zu früheren Modellen nicht mehr so verspielt wirkt. Interessant sind Zusatzfunktionen wie der "Dual Browser". Dieser ermöglicht es, auf dem großen 5,9-Zoll-Bildschirm mit Full HD-Auflösung zwei Browserfenster parallel zu betrachten. Aufgrund des großen Displays hat sich LG für die einhändige Bedienung eine weitere Funktion mit Namen "Mini View" einfallen lassen. Hier lässt sich die effektive Anzeigegröße zwischen 3,4 und 4,7 Zoll einstellen - der Daumen erreicht so leichter die Ecken, der Rest des Bildschirms bleibt schwarz und inaktiv.

LG G Pro 2 im Kurztest (MWC)

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Gute Bilder versprechen die verbauten Kameras, deren Sensoren mit respektablen 13 beziehungsweise 2,1 Megapixeln (Front) auflösen. Im Hands-on fiel die schnelle Auslösezeit positiv auf. Die Kamera-Oberfläche ist die gleiche wie sie LG auch beim LG G Flex einsetzt. Die Kamera kann Videos mit 4K-Auflösung, inklusive Zeitlupenfunktion, aufnehmen. Im Präsentationsraum liefen auf großformatigen Fernsehern Testvideos, die mit dem LG G Pro 2 aufgenommen wurden. Diese sahen beeindruckend aus - wir sind gespannt, wie das Ergebnis unter "realen" Bedingungen ausfallen wird.

Drahtlos nimmt die Neuvorstellung über WLAN (a/b/g/n/ac), Bluetooth 4.0 und NFC Kontakt zu anderen Geräten auf. Der Akku mit einer Kapazität von 3.200 Milliamperestunden lässt sich im Falle eines Falles auswechseln - Pluspunkt.

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