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Lenovo ThinkPad T440 im Test: Business-Notebook mit mattem Display
Robust, entspiegelt, leistungsfähig

von Michael Knott
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Die ThinkPad T-Reihe von Lenovo genießt fast schon Kultstatus. Im Test erweist sich das ThinkPad T440 als sehr guter und robuster Alltagsbegleiter. Sonderpunkte gibt es für das entspiegelte Display und den wechselbaren Akku des Business-Notebooks.

Business-Notebooks versprechen ein robustes Gehäuse, lange Akkulaufzeiten, matte Displays und spezielle Sicherheitsmerkmale. Eigenschaften, die auch Privatnutzer zu schätzen wissen. Und in dieser Gattung ist die Lenovo ThinkPad-Reihe fast schon legendär. Netzwelt testet das seit Ende 2013 erhältliche ThinkPad T440 (20B7) mit starker Intel Core i7-Konfiguration.

Die ursprünglich von IBM ins Leben gerufene und später von Lenovo aufgekaufte ThinkPad-Reihe genießt einen mehr als guten Ruf. Und das obwohl oder gerade weil die Geräte streckenweise ein paar Eigenheiten, wie zum Beispiel den markant roten TrackPoint, aufweisen.

Da viele Menschen eventuell bereits beruflich Kontakt zur T-Serie hatten, folgen kurz ein paar wesentliche Änderungen, die Lenovo ins Testgerät hat einfließen lassen:

  • das ThinkPad ist nicht mehr völlig schwarz, sondern in einem Grauton lackiert
  • die Tastatur besteht nun aus sechs statt sieben Reihen
  • die Zusatztasten des TrackPoints (Steuerungsstick auf der Tastatur) sind nun im Trackpad integriert
  • einige Sondertasten fallen weg

Lenovo sieht das T440 als robustes und zuverlässiges Ultrabook für den täglichen Einsatz. Die Preise beginnen im hauseigenen Konfigurator bei knapp 930 Euro.

Die 1.000-Euro-Marke überschreitet das netzwelt zur Verfügung stehende Rezensionsexemplar mühelos, obwohl optionale Ausstattungsdetails wie Fingerabdrucksensor nicht verbaut sind. Im Inneren des 14-Zöllers steckt ein Intel Core i7 4600U-Prozessor mit einer Taktrate von bis zu 3,3 Gigahertz im Turbomodus. Hinzu kommen insgesamt acht Gigabyte Arbeitsspeicher (vier Gigabyte onboard), entspiegeltes Display, beleuchtete Tastatur, jede Menge Anschlüsse und gleich zwei Akkus. Ein Akku ist fest verbaut und lässt sich nicht wechseln.

Lenovo ThinkPad T440 im Test

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Business-Legende: sagenhaft gute Tastatur, matter Bildschirm, wechselbarer Akku - im Test hinterlässt das ThinkPad T440 einen guten Eindruck. (Bild: netzwelt)

Der andere Akku befindet sich im hinteren Gehäuseteil, unterhalb des Displays. Er ist HotSwap-fähig, kann also während des laufenden Betriebs vom Nutzer gewechselt werden. Lenovo bietet als Zubehör Akkus mit verschieden hoher Kapazität. Im Testgerät von netzwelt steckt ein Exemplar mit drei Zellen.

Technische Daten

  • entspiegeltes 14-Zoll-Display (1.366 x 768)
  • Intel Core i7 4600U (vPro)
  • integrierte Intel-Grafik HD 4400
  • Intel Lynx Point-LP-Chipsatz
  • HDD mit 500 Gigabyte (Sata 3, 7.200 RPM)
  • Ericson N5321 WWAN
  • Intel Wireless-N und Bluetooth 4.0
  • Gigabit Ethernet-Anschluss
  • 2 USB 3.0-Schnittstellen
  • VGA-Ausgang
  • Mini-Displayport
  • Kartenleser 4-in-1
  • SmartCard-Reader
  • Intel AMT
  • Windows 8 Pro 64 Bit
  • kein optisches Laufwerk

Verarbeitung: So fühlt es sich an

Nach Ultrabook-Maßstäben fühlt sich dieses ThinkPad schwer und etwas sperrig an. Die Testkonfiguration bringt 1.770 Gramm auf die geeichte Redaktionswaage. Das Netzteil fällt dafür erfreulich kompakt und mit einem gemessenen Gewicht von 306 Gramm auch nicht zu schwer aus.

Das Gehäuse ist komplett in einem Grauton gehalten, der bei Sonnenlichteinstrahlung effektvoll glitzert. Die Oberfläche fühlt sich leicht samtig an. Der Kratztest von netzwelt hinterlässt feine Abdrücke, die sich jedoch mit etwas Mühe wieder komplett entfernen lassen. Das tägliche Verstauen in einer Tasche oder im Rucksack sollte dem ThinkPad daher auf Dauer nicht allzu sehr zusetzen. Beim beherzten Druck auf den Deckel gibt dieser wenig, aber unkritisch nach. Auch mit erhöhtem Kraftaufwand lässt sich das Notebook nicht verwinden.

Eine der besten Tastaturen überhaupt steckt in diesem ThinkPad. Die Hintergrundbeleuchtung erfolgt in zwei Stufen per LED.

Klappt man den Deckel des Lenovo-Geräts auf, kommt der tiefschwarze Innenraum zum Vorschein. Auch hier gibt es keine auffälligen Spaltmaße oder sonstige Verarbeitungsschnitzer. Ins Auge fällt natürlich der markant rote TrackPoint samt farblich passenden Trackpad-Tasten. Dazu später unter dem Punkt "Eingabegeräte" mehr. Insgesamt steht die Verarbeitung des ThinkPad T440 der des ThinkPad X1 Carbon in nichts nach - ein großes Lob. Nettes Ausstattungsdetail: Der rote Punkt im ThinkPad-Logo auf dem Deckel pulsiert im Standby-Betrieb.

Display: Entspiegelt, aber wenig Pixel

Eine Auflösung von 1.366 x 768, verteilt auf einer Bildschirmdiagonalen von 14 Zoll ist unter heutigen Gesichtpunkten für viele Nutzer nicht mehr zeitgemäß. Auf dem Lenovo-Testgerät hat dies zur Folge, dass etwa Programm-Icons auf dem Desktop etwas verpixelt sind. Bei der Darstellung von Schrift kommt es streckenweise zum Treppeneffekt. Wer höhere Auflösungen gewohnt ist, wird sich eventuell auch über die geringe Anzeigefläche aufgrund der großen Schaltflächen ärgern.

Dafür bietet das Testgerät ein seltenes, da entspiegeltes Display. Der matte Bildschirm lässt sich auch unter direkter Sonnenlichteinstrahlung bei maximaler Helligkeit oft noch gut ablesen. Und auch die Bürolampen spiegeln sich nicht so stark.

Gut: Das Display lässt sich bis zu 180 Grad weit aufklappen, sodass es bei Bedarf auf dem Schreibtisch aufliegt. Beim Kippen der Anzeige invertieren leider die Farben ein wenig. Blickt man seitlich auf das Display, kommt es hingegen nicht zu Farbverfälschungen. Gegen Aufpreis liefert Lenovo auch einen Touchscreen, den netzwelt beim Testgerät jedoch nicht vermisst hat.

Eingabegeräte: Eine der weltweit besten Tastaturen

Der sogenannte TrackPoint ist seit jeher ein Markenzeichen der ThinkPads. Dabei handelt es sich um einen roten Mini-Joystick mit Gummiüberzug, der zur Steuerung des Mauszeigers verwendet werden kann. Er sitzt zwischen den Buchstaben "H", "G" und "B". Mit ein wenig Übung lässt sich der Cursor damit erstaunlich präzise steuern.

Gegenüber älteren Modellen der Reihe und auch gegenüber dem besonders edlen X1 Carbon streicht Lenovo beim T440 jedoch die vormals separaten Tasten des Trackpoints. Diese finden sich nun in Form von zwei roten Markierungen auf dem Trackpad. Nach einer Eingewöhnungszeit konnte sich der Autor damit arrangieren. Doch mit dem Wegfall der drei separaten Tasten können sich sicherlich nicht alle ThinkPad-Fans anfreunden.

Egal welchen Standard man ansetzt - die ThinkPad T440-Tastatur gehört mit zum Besten, was jemals in einem tragbaren Computer verbaut wurde. Das beginnt bei der Drainage, die Flüssigkeit, etwa wenn die berühmte Kaffeetasse über dem Laptop verschüttet wird, über spezielle Auslässe im ThinkPad-Boden ableitet. Wir haben auf den Test verzichtet, gehen aber davon aus, dass dies effektiv funktioniert.

Die meisten der insgesamt 85 Tasten sind leicht gewölbt, sodass die Fingerkuppen darauf zusätzlichen Halt finden. Der Hub fällt sogar noch ein wenig tiefer als beim X1 Carbon aus. Beim Schreiben hat man fast das Gefühl, an einer modernen, optimal ausgerichteten Schreibmaschine zu sitzen.

Mithilfe des markant roten TrackPoints lässt sich der Mauszeiger präzise steuern - nach einer Eingewöhnungszeit.

Das bekannte "ThinkLight" gibt es zwar nicht mehr, stattdessen sind die Tasten des T440 zweistufig per LED hintergrundbeleuchtet. Die Ausleuchtung ist sehr gleichmäßig, was eine gute Nutzbarkeit im Dunkeln garantiert. Ebenfalls praktisch: In der oberen Tastaturreihe finden sich einige (Windows 8-)Sondertasten. Während des Testzeitraumes wurden die Extratasten zur Suche und zum Anzeigen aller installierten Apps besonders häufig verwendet.

Die Meinungen zum Trackpad mit einer Diagonale von 12,5 Zentimetern gehen weit auseinander, auch innerhalb der netzwelt-Redaktion. Grund ist der extrem lange Hub des Mausersatzes - das Trackpad lässt sich etwa doppelt so tief in das Gehäuse drücken, wie beim Standard-Ultrabook. Noch dazu "scheppert" die multitouchfähige Fläche. Eine geräuschlose Betätigung ist nahezu unmöglich.

Leistung: Klassische HDD bremst

Die Testkonfiguration ist für anfallende Office-Aufgaben bestens bestückt. Programme öffnen sich zügig, der Wunsch nach mehr Leistung kommt nicht auf. Nach einem kompletten Kaltstart vergehen im Schnitt 25 Sekunden, bis das Lenovo ThinkPad T440 wieder auf Nutzereingaben reagiert - kein guter Wert. Wer hier mehr Geschwindigkeit herausholen möchte, wählt im Lenovo-Konfigurator anstelle der in unserem Testgerät verbauten HDD eine SSD. Aus dem Standby-Betrieb erwacht das Ultrabook umgehend.

Der Leistungsindex unter Windows 8 beurteilt die Testkonfiguration mit 5,9 Punkten. Niedrigste Teilbewertung und damit limitierender Faktor ist erwartungsgemäß die primäre Festplatte mit 5,9 Punkten. Die übrigen Werte liegen deutlich darüber. So erhalten die CPU 7,2 Punkte, der RAM 7,6 Punkte, die Desktopgrafikleistung und die Spielegrafik jeweils 6,5 Punkte.

Testweise installierten wir das Benchmarkprogramm Cinebench R15. Im OpenGL-Test erzielte das Testgerät hier 17,27 Bildwiederholungen in der Sekunde. Nach Abschluss des CPU-Testes standen gute 263 CB-Punkte auf der Uhr. Beim Testgerät sind zwei Akkus mit jeweils drei Zellen verbaut.

Den hinteren Akku können Nutzer selbst austauschen, sogar während das ThinkPad angeschaltet ist (HotSwap). Mit dieser Konfiguration erreichte netzwelt im Durchschnitt Laufzeiten von knapp sechs Stunden. Angesicht der stromsparenden Haswell-Plattform ist dieser Wert enttäuschend. Sagenhafte 17 Stunden Laufzeit verspricht Lenovo beim Einsatz des optionalen Sechs-Zellen-Akkus. Dieser ragt jedoch über das Gehäuse hinaus.

Multimedia: Erstaunlich gute Lautsprecher

Klar ist das Lenovo ThinkPad T440 in erster Linie ein Arbeitsgerät - doch natürlich weigert es sich nicht gegen das Abspielen von Filmen. Die vergleichsweise niedrige Bildschirmauflösung fällt hierbei nicht ganz so stark auf. Positiv machen die großzügig bemessenen Stereo-Lautsprecher auf der Unterseite auf sich aufmerksam. Sie klingen überaus kräftig und gar nicht mal schlecht - subjektiv sogar besser, als dies bei manch einem ausgewiesenen Multimedia-Notebook der Fall ist.

Einen sehr guten Eindruck hinterlassen auch die eingebauten Mikrofone und die Webcam. Bei einem testweise durchgeführten Videotelefonat über Skype hatte der Gesprächspartner nichts zu beanstanden. Auch mit verhältnismäßig wenig Umgebungslicht kam die Webcam klar.

Zubehör

Die T-Reihen von Lenovo lassen sich mit vielfältigem Zubehör erweitern und optimieren. Besonders interessant sind hier die vom Hersteller angebotenen Dockingstationen (Portreplikatoren). Das Testgerät hat an der Unterseite eine entsprechende Schnittstelle und lässt sich so etwa im Büro auf die Dockingstation setzen. Das tägliche Verkabeln mit einem externen Monitor, Ethernet und Netzteil entfällt dann.

Lenovo ThinkPad T440 im Test

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Business-Legende: sagenhaft gute Tastatur, matter Bildschirm, wechselbarer Akku - im Test hinterlässt das ThinkPad T440 einen guten Eindruck. (Bild: netzwelt)

Davon unabhängig bietet der chinesische Hersteller Garantie-Erweiterungen und spezielle Serviceverträge an.

Alternativen zum getesteten ThinkPad sowie weitere Neuigkeiten rund um das Thema Ultrabook finden Sie an dieser Stelle auf netzwelt.

Aktuelle Preise
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netzwelt
7.0
Lenovo ThinkPad T440
Vorteile
  • Eingabegeräte
  • Wechselakku
  • robust
  • mattes Display
Nachteile
  • Preis/Leistung
  • Auflösung

Mit ganz eigenem Charme

Dieser Mobilcomputer hat seinen ganz eigenen Charme. Trotz moderner Komponenten und dem Ultrabook-Standard erinnert das ThinkPad T440 im positiven Sinne an einen Laptop alter Schule. Es ist robust, leistungsfähig und bietet massig Anschluss- und Konfigurationsmöglichkeiten. Pluspunkte sammelt das Testgerät durch den wechselbaren Zusatzakku und das entspiegelte Display. Letzteres könnte im Falle des Testgerätes jedoch mehr Bildpunkte aufweisen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis des Testgeräts ist befriedigend.


Einzelergebnisse
Bereits bei der Auswahl eines Notebooks, Laptops oder Ultrabooks versuchen wir, die unterschiedlichen Anforderungen der Nutzer zu berücksichtigen. Über welches Modell wird gerade im Netz besonders eifrig diskutiert? Wo gibt es gerade ein besonders interessantes Sonderangebot? Zudem greifen wir immer wieder Testanregungen von Nutzern auf, die wir per Leserbrief, über die Sozialen Netzwerke oder über das netzwelt-Forum erhalten. Hier erfahren Sie, wie wir Notebooks testen.
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Design
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Display
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Eingabegeräte
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Leistung
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Ausstattung
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Multimedia
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Einsortierung
Lenovo ThinkPad T440 von Lenovo wurde als Notebook abgelegt. Das Produkt wurde in die Notebook-Bestenlisten Alle Notebooks, Die besten Notebooks und Notebooks mit mattem Display aufgenommen. Zusätzlich wurden die folgenden Schlagworte vergeben: Computer, Business, Testbericht, Notebook, Lenovo, Laptop, Lenovo Thinkpad und Ultrabook .
Kommentare zu diesem Artikel

Die ThinkPad T-Reihe von Lenovo genießt fast schon Kultstatus. Im Test erweist sich das ThinkPad T440 als sehr guter und robuster Alltagsbegleiter. Sonderpunkte gibt es für das entspiegelte Display und den wechselbaren Akku des Business-Notebooks.

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  • segoii schrieb Uhr
    vom legendären Thinkpad ist wirklich nicht viel geblieben. Schwächen, die schon unter IBM bekannt waren, wurden nicht verbessert (schlechte Standarddisplays, unausgewogene Hardware-Konfigurationen, selbst in den teuersten Modellen schwache Grafikkarten, Gehäusebrüche an Stellen, wo normaler Kunststoff verwendet wird - bspw. das Displaybezel, unsinnige Whitelists im BIOS für fast alles inkl. MiniPCI Karten, schlechte Kühlung inkl. schlechter Lüftersteuerungen und Lüfter mit schwankender Qualität (manche sind leise, andere wieder sehr laut) Stattdessen hat man vieles verschlimmbessert (keine Displayhaken mehr, kein Clamshell mehr, mieserables Clickpad, unsinnig angeordnete 5-Reihen-Tastatur, Trackpoint nicht mehr sinnvoll nutzbar, mehr aufgelötete Hardware, zu langsame Hardware (ULV in 14 und 15 Zoll Geräten ist sinnlos), teilweise fest verbaute Akkus, schlechte Lüftersteuerungen sind in einigen Serien nicht mehr per TPFC korrigierbar, die günstigen Serien haben keine Tastaturbeleuchtung mehr (früher: Thinklight), die Multimediatasten wurden entfernt, die Status-LED wurden entfernt.

    Man hat seitens Lenovo fast alles falsch gemacht was man entwicklungstechnisch bei der Thinkpad Reihe falsch machen konnte. Und das will was heißen. Das muss man erstmal hinkriegen.
  • Bernhardine schrieb Uhr
    AW: Business-Legende: Lenovo ThinkPad T440 im Test

    Leider haben die Thinkpads nicht mehr viel mit der klassischen Baureihe zu tun. Nach dem Verkauf von IBM an Lenovo gab es noch für ein paar Jahre eine Bindung an das alte Design und auch Qualitätsvorgaben seitens IBM. Dies ist nun das erste von "den Chinesen" selbst designte Gerät - leider merk man das auch. Die abgerundeten Kanten sind für die T-Reihe schon neu, aber das kann man ja noch verkraften. Da wird allerdings bereits sichtbar, dass es nicht mehr dasselbe ist. Dann orientiert sich leider zu Vieles an Apple (F1-F12 Tasten Modus verdreht, Multi-Touch-Pad, Gestensteuerung, ...). Die MausTasten für den Track-Point sind verschwunden, bzw nur noch unter dem Touchpad und somit sehr weit weg vom T-Point. Das Touchpad ist ziemlich wackelig auf den Beinen. Die klapprige Billig-Docking Station vernünftig zu treffen ziemliche Glückssache. Die Funktions-LED unter dem Display sind verschwunden. Dafür kann im Deckel das "i" von "Thinkpad" jetzt rot leuchten/blinken. Und zeigt einem an, wenn das Gerät an ist. Na, das ist ja mal eine Information. Findet man ja sonst nicht raus, dass so ein Gerät an ist. Also wer das "Altehrwürdige" sucht, ist bei Lenovo definitiv falsch, die Thinkpad-Legende scheint leider zu sterben.
  • ash0thah8Bau8Emohghae%go6 schrieb Uhr
    AW: Business-Legende: Lenovo ThinkPad T440 im Test

    Gott wird hier getrollt. @Netzwelt danke für den Test. Aber das jeder der Thinkpad kennt vom Kauf abrät hat seine Gründe. Zur T440p Serien kann ich leider nur bedauern das sie nicht mit Prozessoren unter 45W TPD angebot wird. Selbt mein T430 gab es mit 35W TPD. Da wurde nicht breit genug gestreut. Ich hätte quasi gerne alles vom T440p ( bis auf das Touchpad und die fehlende Verriegelung beim Display ) und den Prozessor aus einem T440s ( 15W TPD )
  • q2956 schrieb Uhr
    AW: Business-Legende: Lenovo ThinkPad T440 im Test

    Ich finde es schade, dass die Tasten für den Trackpoint in das Touchpad integriert wurden. Das macht den Trackpoint recht unhandlich, weil die Tasten nicht mehr da sind. Naja; immer eine Verbesserung für den Kunden. Ich nehme an, dass das sogenannte Clickpad als erstes den Geist aufgibt, wenn ich mir die näheren Videos dazu ansehe. Schade, dass die Thinkpads nicht mehr das sind, was sie mal waren.
  • Michael Knott schrieb Uhr
    AW: Business-Legende: Lenovo ThinkPad T440 im Test

    Hallo zusammen,

    vielen Dank für eure Anmerkungen. Kurz zur Intention dieses Testberichtes: netzwelt ist in erster Linie ein Consumer Electronics-Magazin. Business-Notebooks gehören also nicht zu unserem klassischen Testumfeld. Da ich und andere aber immer wieder Anfragen bekommen, welche "Business"-Notebooks sich denn fürs Studium etc eignen, schien mir dieses ThinkPad für einen Test geeignet.

    Ich habe also versucht, das Business-Notebook unter Consumer-Gesichtspunkten zu begutachten. Und der normale Notebook-Suchende ist sich vielleicht bewusst, das der Name "ThinkPad" eine ruhmreiche Vergangenheit hat. Aber er verliert sich nicht so sehr in den einzelnen Modellreihen und spricht auch nicht von "würdigen" und "einzigen" Nachfolgemodellen einer bestimmten Reihe. Muss er ja auch nicht. Er sieht das Modell XY irgendwo (beworben) und will wissen, ob es für ihn etwas taugt. Ein iPhone-Nutzer der ersten Stunde würde es vielleicht ebenso wenig verzeihen, wenn man das iPhone 5C als Nachfolger einer Legende bezeichnet, obwohl Apple es in ein Kunststoffgehäuse steckt.

    So habe ich also, etwas grobschlächtig, lediglich von der ThinkPad-Reihe im allgemeinen gesprochen. (So dachte ich jedenfalls - ich habe aber beim Überarbeiten gesehen, dass teilweise explizit die ThinkPad T-Reihe genannt wurde. Dies habe ich geändert und verallgemeinert). Macros Anmerkungen sind also allesamt richtig, ich habe sie nur (versucht) nicht zu stark im Test zu gewichten.

    Auch wenn es nicht vorhanden ist, habe ich das fehlende optische Laufwerk nun mit in die technischen Daten aufgenommen.

    Weitere Anmerkungen?

    Viele Grüße aus der Redaktion

    Michael
  • _Macromonium_ schrieb Uhr
    AW: Business-Legende: Lenovo ThinkPad T440 im Test

    Ich finde es unangemessen, gerade von dir als Mod, der Redaktion fehlende Sachkenntnis vorzuwerfen (es ist nicht das erste Mal das du deine Meinung öffentlich über die des schreibendes Redakteurs stellst und umgehend Antwort verlangst). Entschuldigung, fehlende Sachkenntnis wollte ich niemandem vorwerfen. Jemand ohne Sachkenntnis könnte einen solchen Test erst gar nicht durchführen/verfassen! Das war nicht meine Intention, da dies respektlos wäre und schlicht nicht stimmen würde. Also keine Bange. Mein einziger, aber großer Kritikpunkt war die mangelnde Recherche bzgl. der neuen Namensgebung von Lenovo. Dies im Hinterkopf hätte vermieden, bei diesem T440 von einem würdigen Business-Nachfolger der vorherigen T4x0-Modelle zu sprechen. Diese Irreführung seitens Lenovo verärgert viele ThinkPad-Kenner/Kunden/Fans/... Dass fälschlicherweise ein abgespecktes Ultrabook unter dem normalen T-Namensschema herausgebracht wird, ist nicht meine Meinung, sondern Tatsache. Daher auch eine objektive Auflistung, weshalb das T440 kein normales T ist. Und das ist, wie ich finde, ein SEHR wichtiger Punkt, gerade wenn man vergangene Produkte so ehrt und dann fälschlicherweise im gleichen Atemzug dieses aus der Reihe tanzende Produkt nennt. Was haben die nur aus dem T440 gemacht? - Lenovo Thinkpad: Breite Sicht daheim und 17 Stunden mit Haswell unterwegs - Golem.de-Forum Neues ThinkPad: T440, T440s T440p oder doch ein T430? Neuanschaffung: T430 oder T440 Lenovo stellt neue ThinkPad T440, T440s, X240 sowie S440 und S540 vor

    Sorry auch für die vorgeworfene Reaktionszeit; das mit der MWC erklärt natürlich einiges. Aber wie gesagt war das Thema hier nicht alleine ausschlaggebend; ich habe ja geschrieben, dass das nicht das erste Mal war. Das letzte Mal liegt gerade mal einen Monat zurück:

    Nochmal: Bitte nicht als persönliche Kritik oder gar als Vorwurf mangelnder Sachkenntnis verstehen. Es ging mir nur um einen wichtigen Faktor, der für den Käufer essenziell ist: ThinkPad T ist nicht gleich ThinkPad T.

    PS: Ich verstehe nicht, wie du nun auf das Testschema kommst. Das war doch gar nicht Bestandteil meiner Anmerkung. Aber bitte: Meine Herangehensweise wäre das nicht. Ich vermisse nach wie vor gleich zu Anfang oder am Ende ein einheitliches Datenblatt (wie in Shops, z.B. HIER unter "Datenblatt"). Dann wüsste man auch sofort, ob das Produkt ein Laufwerk hat, wie die CPU getaktet ist und, nicht unwesentlich, wie der Stromverbrauch (Watt) ist etc. Eine pro/contra-Liste wäre ebenfalls gut.
  • Michael Knott schrieb Uhr
    AW: Business-Legende: Lenovo ThinkPad T440 im Test

    Da macht man sich als Leser (und als Forum-Mod bin ich bei den Netzwelt-Artikeln auch nichts anderes als ein Leser) die Arbeit, gravierende Fehler aufzudecken und bekommt kein Statement dazu. Stattdessen werden Anregungen oder das aufmerksam Machen auf Fehler ignoriert und diese so stehen gelassen. Ist nicht der erste Hardware-Artikel, bei dem ich etwas zu monieren habe, was aber in Endeffekt ignoriert wird. Das ist schlichtweg falsch - so weit ich mich erinnern kann haben wir haben ganze Testschemata mit dir zusammen entworfen. Gruß
  • Michael Knott schrieb Uhr
    AW: Business-Legende: Lenovo ThinkPad T440 im Test

    Und manchmal ist es nicht nur schade, nicht nur peinlich, sondern gar verärgernd, wenn ich sehe, wie leichtfertig dem Leser miese Produkte angepriesen werden. @Macro: Das ist deine ganz persönliche Meinung. Meine Meinung zum Produkt sieht anders aus und diese habe ich im Artikel verfasst. Ich finde es unangemessen, gerade von dir als Mod, der Redaktion fehlende Sachkenntnis vorzuwerfen (es ist nicht das erste Mal das du deine Meinung öffentlich über die des schreibendes Redakteurs stellst und umgehend Antwort verlangst). Deine definitiv vorhandene Sachkenntnis dennoch in alle Ehren. Ich habe die Kritik hier verfolgt und mir zur Herzen genommen und mir vorgenommen, auf diese ausführlich einzugehen. Da ich derzeit aus Barcelona von MWC berichte, fehlte mir schlichtweg die Zeit dazu. Und ob ein Business-Notebook zum Beispiel zwingend ein optisches Laufwerk braucht - darüber lässt sich streiten. Ich würde mich als absoluten Power-Nutzer sehen und habe seit zwei, drei Jahren keine CD mehr in ein Notebook eingelegt. Nochmal: Bitte entschuldigt die verspätete Reaktion. Aber eine umgehende Antwort auf all meine Artikel zu erwarten ist einfach unmöglich und hat mit Ignoranz oder gar Peinlichkeit nicht das geringste am Hut. Sachlich werde ich auf eure Kritik natürlich noch ausführlicher Eingehen und den Test - falls berechtigt - gerne entsprechend anpassen. Lieben Gruß Micha
  • _Macromonium_ schrieb Uhr
    AW: Business-Legende: Lenovo ThinkPad T440 im Test

    ziv: Deine Kritik finde ich, da sie zur Sache rein gar nichts beiträgt, unangemessen. In einem Punkt aber hast du recht: Recherchemangel. Hätte man sich ausreichend informiert - und da wäre nur ein Check der aktuellen T-Reihe nötig gewesen - wäre aufgefallen, dass man zu Unrecht ein Produkt aufgrund seiner vermeintlich tollen Vergangenheit empfiehlt, das jedoch mit der besagten Vergangenheit rein gar nichts zu tun hat. Einen weiteren Punkt finde ich schade: Keine Reaktion seitens der Redaktion. Da macht man sich als Leser (und als Forum-Mod bin ich bei den Netzwelt-Artikeln auch nichts anderes als ein Leser) die Arbeit, gravierende Fehler aufzudecken und bekommt kein Statement dazu. Stattdessen werden Anregungen oder das aufmerksam Machen auf Fehler ignoriert und diese so stehen gelassen. Ist nicht der erste Hardware-Artikel, bei dem ich etwas zu monieren habe, was aber in Endeffekt ignoriert wird. Das ist schade - und aus der Sicht von Leuten mit Sachkenntnis peinlich. Und manchmal ist es nicht nur schade, nicht nur peinlich, sondern gar verärgernd, wenn ich sehe, wie leichtfertig dem Leser miese Produkte angepriesen werden.
  • ziv schrieb Uhr
    AW: Business-Legende: Lenovo ThinkPad T440 im Test

    Du hast vollkommen Recht Thorsten. Gut getestete Produkte und gut recherchierte Themen sind heutzutage echt zur Mangelware geworden. Solche Portale wollen nur einen Artikel generieren, der viele Unterseiten und prägnante Schlagwörter aufweist, wie z.B. Thinkpad und Nexus. Da geht schön das Googleranking hoch und man kann duch die hohe Zahl an Unterseiten mehr ADhits generieren. Da kommt es dann nicht mehr so auf die Qualität und die saubere Recherche des Artikelthemas an. Redakteure sind lange nicht mehr das was sie mal waren, seit dem man gut mit Werbung im Internet verdienen kann. Jeder halbwegs schlaue AldiPC Benutzer kann heutzutage solche Artikel schreiben und damit Geld verdienen. Die Qualität bemerkt man immer wieder in solchen Newsportalen wie diesem hier. Wäre schön wenn sich das mal wieder ändert.
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Lenovo ThinkPad T440 im Test: Business-Notebook mit mattem Display
Lenovo ThinkPad T440 im Test: Business-Notebook mit mattem Display
Das Lenovo ThinkPad T440 hat viele berühmte Vorgängermodelle, die im Business-Umfeld einen guten Ruf genießen. Im Test kann auch das ThinkPad T440 überzeugen.
http://www.netzwelt.de/news/120761-lenovo-thinkpad-t440-test-business-notebook-mattem-display.html
2014-02-21 19:07:04
http://img.netzwelt.de/dw320_dh240_sw320_sh240_sx430_sy514_sr4x3_nu0/picture/original/2014/08/lenovo-thinkpad-t440-produktbild-114701.png
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Lenovo ThinkPad T440 im Test: Business-Notebook mit mattem Display