Kleine große Klappe

Lenovo Yoga Tablet 8 im Test: Innovativ, günstig, exotisch

Nun überträgt Lenovo das Yoga-Prinzip auf ein Tablet. Dass dies Sinn ergibt, merkt man schnell. Kaum ein anderes Android-Tablet lässt sich ohne Hilfsmittel so vielseitig positionieren. Und auch bei der Verarbeitung gibt es im Test viel Lob für das Yoga-Tablet, welches der Hersteller neben der hier getesteten 8-Zoll-Variante auch mit 10-Zoll-Display anbietet.

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Was ist denn hier los? Lenovo hat das von den Ultrabooks bekannte Yoga-Prinzip auf einen Tablet-Computer übertragen. (Bild: netzwelt)
Was ist denn hier los? Lenovo hat das von den Ultrabooks bekannte Yoga-Prinzip auf einen Tablet-Computer übertragen. (Bild: netzwelt)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Technische Ausstattung, Lieferumfang und Anschlüsse
  2. 2Verarbeitung
  3. 3Display
  4. 4Leistung
  5. 5Das Lenovo Yoga Tablet 8 im Alltag
  6. 6Multimedia
  7. 7Fazit
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Für Freunde der Tablet-Computer war 2013 ein gutes Jahr. Denn nach einer wahren Flut an immer gleichen Geräten mit leicht verändertem Innenleben haben die Hersteller endlich damit begonnen, Hirnschmalz ins Gehäuse-Design zu stecken. Heraus kommen verfeinerte Tablet-Rezepte, die mit ungewöhnlichen Ideen statt ausschließlich mit Megahertz und Pixel punkten. Wie das Lenovo Yoga Tablet.

Das Testgerät ist förmlich um einen Metallzylinder herum konzipiert worden. In ihm steckt ein kräftiger Akku - Lenovo verspricht eine Laufzeit von rekordverdächtigen 18 Stunden. Doch die Metallröhre hat noch eine weitere, im wahrsten Wortsinn "tragende Rolle". Sie beherbergt eine Metallstütze, die dem Yoga Tablet 8 die drei Betriebsmodi "Hold", "Stand" und "Tilt" ermöglicht. Dazu später mehr.

Technische Ausstattung, Lieferumfang und Anschlüsse

Beim an dieser Stelle getesteten Yoga-Tablet handelt es sich um die acht Zoll große, reine WLAN-Version zum Preis von knapp 230 Euro. Für einen vergleichsweise moderaten Aufpreis von derzeit 50 Euro bietet Lenovo ein ansonsten identisches Gerät mit eingebautem UMTS-Modem an. Ab 299 Euro erhalten Käufer die 10-Zoll-Version, die bis auf den größeren Bildschirm keine Unterschiede aufweist. Schade: Die praktische, dem Yoga-Tablet auf den Leib geschneiderte Bluetooth-Tastatur, die gleichzeitig auch als Display-Schutz dient, gibt es nur für die 10-Zoll-Modellvariante. 

Als Prozessor kommt ein ARM Cortex-A7 (MTK 8125) mit vier Rechenkernen und einer Taktfrequenz von 1,2 Gigahertz zum Einsatz. Die Höhe des Arbeitsspeichers beträgt ein Gigabyte. Hinzu kommen recht knapp bemessene 16 Gigabyte Flash-Speicher, die Nutzer durch Einlegen einer MicroSD-Karte erweitern können. Der passende Slot findet sich gut geschützt unterhalb der ausklappbaren Stütze. 

Unboxing: Lenovo Yoga Tablet 8

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Das Display mit einer Diagonale von 20,32 Zentimetern bietet eine Auflösung von 1.280 x 800 Pixel. Für die 8-Zoll-Variante tummeln sich daher noch ausreichend Bildpunkte auf dem Touchscreen. Drahtlos nimmt das Testgerät per WLAN (b/g/n) und Bluetooth 4.0 Kontakt zur Umwelt auf. Als einzige Schnittstelle findet sich ein microUSB-Port, der in unmittelbarer Nähe zum mächtigen Ein- und Ausschalter im Apple-Stil sitzt. 

Weitere Ausstattungsdetails: Zwei Dolby-zertifizierte Lautsprecher finden sich links und rechts an der unteren Gehäuseflanke. Der Sensor der rückseitigen Hauptkamera liefert eine Auflösung von fünf Megapixeln. Eine weitere Kamera auf der Frontseite dient der Videotelefonie oder dem Anfertigen von Selbstporträts. Was sich alles im Karton befindet, verrät der Unboxing-Artikel an dieser Stelle.

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