Aluminium-Gehäuse und sinnvolle Software-Extras

LG G Pad 8.3 im Test: Die größere Nexus 7-Alternative

LG meldet sich mit dem LG G Pad 8.3 zurück auf dem Tablet-Markt. Das Android-Gerät mit der ungewöhnlichen Bildschirmdiagonale von 8,3 Zoll empfiehlt sich im Test als potenzielle Alternative zum erfolgreichen Nexus 7 oder Samsung Galaxy Note 8.0 - und fühlt sich hervorragend an.

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Sauber verarbeitet und mit netten Software-Zugaben: Das LG G Pad 8.3 schlägt sich im Test gut. (Bild: LG)
Sauber verarbeitet und mit netten Software-Zugaben: Das LG G Pad 8.3 schlägt sich im Test gut. (Bild: LG)
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Inhaltsverzeichnis

  1. 1Ausstattung
  2. 2So fühlt es sich an
  3. 3Display
  4. 4Leistung und Akkulaufzeit
  5. 5Software
  6. 6Fazit

Vor gar nicht allzu langer Zeit galt bei Tablet-Computern eine Bildschirmdiagonale von knapp zehn Zoll als gesetzt. Kleinere Bildschirme würden die Smartphone-Verkäufe schmälern, so die Befürchtung der Hersteller. Doch nicht zuletzt der Erfolg des ersten Google Nexus 7 und später auch des Apple iPad minis untermauerten den Bedarf nach kompakten Tablets, die noch in eine Hand passen.

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Ausstattung

So auch das LG G Pad 8.3. Das seit langer Zeit erste Tablet-Modell des südkoreanischen Herstellers lässt sich von kleinen Händen noch so gerade eben in einer Hand halten. Die andere Hand bleibt für die Bedienung des 8,3 Zoll (21 Zentimeter) großen Touchscreens frei. Online-Händler wie amazon listen das G Pad 8.3 aktuell für rund 300 Euro. 

Für Rechenleistung sorgt ein Snapdragon 600-Prozessor von Qualcomm. Die Quad-Core-CPU verfügt über eine Taktrate von 1,7 Gigahertz. Hinzu kommen recht knappe 16 Gigabyte Arbeitsspeicher sowie zwei Gigabyte RAM. Der Massenspeicher lässt sich durch das Einlegen einer microSD-Karte auf der Oberseite um bis zu 64 Gigabyte erweitern. Die Auflösung des TFT-LCD beträgt 1.920 x 1.200. Schnappschüsse fängt die Hauptkamera auf der Rückseite mit einer maximalen Auflösung von fünf Megapixeln ein. Eine Foto-LED fehlt. Das für die Videotelefonie gedachte Pendant auf der Vorderseite löst mit 1,3 Megapixeln auf und hat Probleme bei schwachem Licht - dann beschweren sich Gesprächspartner über ein grobkörniges Bild.

LG G Pad 8.3 im Test

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Auf der Unterseite dient ein microUSB-Anschluss dem Anschluss an den Rechner und der Stromversorgung. Per Adapterkabel lassen sich hierüber auch Signale an einen Fernseher leiten. Ein herkömmlicher HDMI-Ausgang fehlt; das USB-Netzteil gehört zum Lieferumfang. An der rechten Gehäuseflanke verbaut LG eine Lautstärkewippe mit exakten Druckpunkten und den Ein- und Ausschalter. Kopfhörereingang und ein kleiner Infrarotsender finden sich auf der Oberseite. Dank Letzterem wird das G Pad zur Universalfernbedienung. 

Auf der Rückseite entdeckt netzwelt schließlich noch Stereo-Lautsprecher. Drahtlos nimmt das Android-Tablet per Bluetooth 4.0 oder WLAN (a/b/g/n) Verbindung zu anderen Geräten auf. Ein GPS-Empfänger ist ebenfalls an Bord. Bei der Gehäusefarbe haben Nutzer die Wahl zwischen Weiß und Schwarz.

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