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Kindle fire HDX 8.9 im Test: Das iPad Air von amazon

Dem neuesten Tablet-PC von amazon würde der Namenszusatz "Air" ebenfalls gut zu Gesicht stehen. Denn es ist sogar noch leichter als das iPad Air von Apple und bietet einen noch höher auflösenden Bildschirm. Es finden sich weitere Parallelen zum Top-Tablet von Apple, wie etwa die enge Shop-Anbindung. Das kindle fire HDX 8.9 hinterlässt im Test einen guten Eindruck.

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Das installierte Betriebssystem Fire OS 3.0 baut auf Android auf. Einen direkten Zugang zu Google Play gibt es aber nicht. (Bild: netzwelt)
Das installierte Betriebssystem Fire OS 3.0 baut auf Android auf. Einen direkten Zugang zu Google Play gibt es aber nicht. (Bild: netzwelt)
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Inhaltsverzeichnis

  1. 1Preise und technische Ausstattung
  2. 2Schnittstellen
  3. 3Verarbeitung und Materialwahl
  4. 4Display
  5. 5Betriebssystem
  6. 6App-Angebot
  7. 7Leistung
  8. 8Update 21.11: Angaben zur tatsächlichen Akkulaufzeit
  9. 9Fazit
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Der Versandhändler amazon konnte mit seiner Tablet-Reihe kindle fire schnell Erfolge erzielen. Und auch dem vorliegenden Testmodell - so viel sei verraten - gelingt im Test mehr als ein Achtungserfolg. Das beginnt gleich mit dem Blick auf die technischen Daten des Tablets. 

Preise und technische Ausstattung

Das Display mit einer Diagonalen von 8,9 Zoll (22,6 Zentimeter) liefert eine Auflösung von 2.560 x 1.600 Bildpunkten. Es tummeln sich also über vier Millionen Pixel auf der Anzeige. Zum Vergleich: Beim größeren Retina-Dislay des iPad Air sind es "nur" 3,1 Millionen Bildpunkte. Auch der Prozessor ist nicht von Pappe. Es handelt sich um eine Qualcomm-CPU mit vier Rechenkernen, die jeweils mit einer Taktfrequenz von 2,2 Gigahertz arbeiten. Hinzu kommen zwei Gigabyte Arbeitsspeicher - nur das Samsung Galaxy Note 10.1 2014 Edition bietet mehr. 

Beim Speicherplatz haben Käufer die Wahl zwischen 16, 32 oder 64 Gigabyte interner Flash-Kapazität. Ein Schacht für Speicherkarten fehlt. Überlegen Sie sich also vor dem Kauf, wie viel Platz Ihre Multimedia- und App-Sammlung in Anspruch nimmt. Zwei Kameras, jeweils auf der Vorder- und Rückseite nehmen Fotos und Videos auf. Die rückseitige Hauptkamera bietet eine Auflösung von acht Megapixeln und wird in schwierigen Lichtsituationen durch eine Foto-LED unterstützt.

Die günstigste Version blendet im Sperrbildschirm Werbung ein. Diese lässt sich gegen Aufpreis von 15 Euro dauerhaft entfernen. (Bild: netzwelt)
Die günstigste Version blendet im Sperrbildschirm Werbung ein. Diese lässt sich gegen Aufpreis von 15 Euro dauerhaft entfernen. (Bild: netzwelt)

Für die Basis-Version mit WLAN-Modul und 16 Gigabyte Speicher verlangt amazon 379 Euro. Dann müssen Käufer aber ähnlich wie bei den E-Book-Readern des Unternehmens mit Werbeeinblendungen auf dem Sperrbildschirm leben. Der Versandhändler nennt dies "Spezialangebote". Wer solche nicht wünscht, kann dies bei der Bestellung entsprechend angeben - und 15 Euro Aufpreis einkalkulieren. 

32 Gigabyte Speicherkapazität kosten 429 Euro; 479 Euro berechnet amazon für die Variante mit 64 Gigabyte großem Flash-Speicher. Alle Speicherausführungen lassen sich zudem mit einem LTE-Modul bestellen. Der Aufpreis beträgt dann jeweils 100 Euro. 

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