Besonderer APS-C-Sensor und handliches Gehäuse

Fujifilm X-M1: Einsteiger-Systemkamera mit X Trans-Sensor im Test

Die Fujifilm X-M1 ist das Mittelklassemodell der Systemkameras von Fujifilm. Das Modell verfügt über einen X Trans CMOS-Sensor sowie ein klappbares Display und fügt sich durch die Retro-Optik ästhetisch in das Kameraprogramm des japanischen Herstellers ein. Neben der X-E2 und X-Pro1 ist sie das günstigste Modell mit dem hauseigenen X Trans-Sensor. Was die X-M1 leistet und wie die Systemkamera den Alltag meistert, hat netzwelt für Sie ausführlich getestet.

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Blick frei auf den X Trans CMOS-Sensor der X-M1. (Bild: netzwelt)
Der X-Trans CMOS-Sensor ist eine Eigenentwicklung von Fujifilm und unterscheidet die Systamkamera von anderen Digitalkameras. (Bild: netzwelt)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Kleinste X Trans CMOS-Systemkamera
  2. 2Sensor, Bildprozessor und Bildqualität
  3. 3Bildschirm und Autofokus
  4. 4Bedienung und Steuerlemente
  5. 5WLAN, Speicherkarte und Anschlüsse
  6. 6Fazit
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Kleinste X Trans CMOS-Systemkamera

Geradezu zierlich wirkt die Fujifilm X-M1. Das Gehäuse ist aus Kunststoff gefertigt und beim ersten Anfassen etwas schwierig zu halten. Die Finger müssen sich erst einmal ordnen und die richtigen Liegeflächen erfassen. Dies liegt vor allem an der schnörkellosen Form des Kameragehäuses. Die Fujifilm X-M1 ist dem Retro-Design der X-E2 angelehnt, doch fällt das Gehäuse mit 117 x 67 x 39 Millimetern deutlich kleiner aus. Trotzdem ist es Fujifilm gelungen, einen kleinen Handgriff auf der Vorderseite  und eine Daumenablage auf der Rückseite anzubringen, durch den die Kamera auch zur Not mit einer Hand gehalten und ausgelöst werden kann.

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Dies gilt zumindest, solange das Fujinon XC 16-50mm F3,5-5,6 OIS Kit-Objektiv an der XM1 angebracht ist. Das Kit-Objektiv ist mit 195 Gramm eher ein leichtes Objektiv. Bei einem Teleobjektiv dürfte sich das Handling mit einer Hand schwieriger gestalten. So sind auch beispielsweise Überkopf-Aufnahmen dank klappbarem Display und Einhandbedienung gut zu bewerkstelligen. Typischerweise stützt man mit der zweiten Hand das Objektiv ab, und mit zwei Händen ist die Bedienung natürlich völlig unproblematisch und sorgt für eine bessere Stabilisierung der Kamera.

Apropos Stabilisierung: Die Systemkamera besitzt keinen eigenen, ins Gehäuse eingebauten Bildstabilisator. Fujifilm setzt auf eine Ausgleichslinse in den Fujinon-Objektiven. Ob ein Objektiv von Fujifilm mit einem Bildstabilisator ausgestattet ist, erkennt der Kunde/die Kundin an der Bezeichnung OIS (Optical Image Stabilisation) im Namen des Objektivs. Diese Lösung bietet im Gegensatz zu einer kamerainternen Variante den Vorteil, dass auch das Sucher- oder Live-View-Bild den Effekt der Stabilisierung wiedergibt. Gerade im hohen Brennweitenbereich von Teleobjektiven wird der Effekt deutlich wahrnehmbar. Nachteil ist natürlich, dass nicht jedes Objektiv stabilisiert wird, wie es bei einem kamerainternen Bildstabilisator der Fall wäre.

Stativaufnahmen mit der X-M1 gestalten sich etwas komplizierter, weil das Stativgewinde nicht in der optischen Achse liegt. Zudem hat Fujifilm das Stativgewinde so dicht am Akkufach platziert, dass sich dieses bei angesetzter Stativplatte nicht mehr öffnen lässt.

Fujifilm X-M1 im Test

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