Der kleine Ableger des Aura HD

Beleuchtungskünstler: Kobo Aura im Test

Im netzwelt-Test schlägt sich der eBook Reader Kobo Aura gut. Tatsächlich überzeugt er sogar mehr als sein Namensvetter Aura HD. Der neue Touchscreen sorgt für verbesserte Steuerung sowie bessere Reaktionszeiten, die neue E-Ink-Technologie für weniger Ghosting und die neue Beleuchtung für weniger Schatten. Dennoch finden sich auch altbekannte Fehler in der Praxis.

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Der Kobo Aura ist kleiner als sein Namensvetter Aura HD. (Bild: netzwelt)
Der Kobo Aura ist kleiner als sein Namensvetter Aura HD. (Bild: netzwelt)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Perfektes Gehäuse
  2. 2Gute Beleuchtung
  3. 3Weniger Ghosting
  4. 4Pocket-App
  5. 5Kritik
  6. 6Fazit
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Mit der Vorstellung des Kobo Aura überraschte der kanadische eBook Reader-Hersteller Kobo. Nur knapp ein halbes Jahr nach der Präsentation des Kobo Aura HD schob das Unternehmen einen kleineren Namensvetter nach, der allerdings kaum etwas mit dem 6,8-Zoll-Reader gemein hat. Neben der Größe haben sich nämlich auch die Auflösung, die Bauweise, das Gehäuse, die Bildschirmtechnik und die Firmware geändert. 

Perfektes Gehäuse

Im Gegensatz zum Aura HD setzt Kobo beim Aura wieder auf die weitverbreitete 6-Zoll-Bildschirmdiagonale. Entsprechend fällt das Gehäuse des eBook Readers kleiner aus. Der Kobo Aura misst 150 x 114 x 8,1 Millimeter und wirkt extrem kompakt. Das Gerät lässt sich bequem mit einer Hand umfassen und hochheben und ist mit seinen 174 Gramm nicht zu schwer.

Besonders gut gefällt netzwelt das Design. Die leicht geriffelte Rückseite fühlt sich angenehm an und sorgt gleichzeitig dafür, dass der E-Reader nicht wild über den Tisch schliddert. Fussel und Staubkörnchen werden von der Oberfläche zwar angezogen, dennoch empfanden wir die Wahl von Material und Aussehen als sehr viel ansprechender als beim kantigen Aura HD. Wir gehen sogar so weit zu sagen, dass der Kobo Aura in puncto Bauweise auf Platz eins unserer persönlichen E-Reader-Rangliste springt. Einziger Nachteil: Das Gerät gibt es derzeit nur in Schwarz oder Pink. Eine Variante mit weißem Rahmen fehlt.

Kobo Aura im Test

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Neben dem angenehmen Haltegefühl verbessert die neue Bauweise des Kobo Aura auch den Lesekomfort, obwohl die Auflösung mit 1.014 x 758 Pixeln geringer ausfällt als beim Aura HD und Kobo Glo.

Aufgrund des neu verbauten kapazitiven Touchscreens, der über dem E-Ink-Bildschirm liegt, schließt das Gehäuse mit dem Display ab. Nicht nur reagiert der Kobo dadurch besser, der Bildschirm ist auch nicht mehr von einem überstehenden Plastikrahmen umgeben, wodurch die Schattenbildung des Rands wegfällt. Dies kommt auch bei eingeschalteter Beleuchtung dem Lesevergnügen zugute.

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