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PS4: Virtual Reality-Brille bald auch für Sonys neue Konsole? Konkurrenz zu Oculus Rift

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Bekommt Oculus Rift bald Konkurrenz von Sony? Aktuellen Meldungen von namhaften Gaming-Seiten zufolge arbeitet der japanische Konzern an einer eigenen Virtual Reality-Brille speziell für die PS4. Für Driveclub soll bereits eine spielbare Version existieren, bei der sich mittels VR-Brille im Cockpit umgeschaut werden kann.

Auf der diesjährigen Gamescom wurde die HD-Variante der Oculus Rift-Brille erstmalig einem breiten Publikum zugänglich gemacht. Nun berichten mehrere vertrauenswürdige Gaming-Seiten, darunter CVG und Eurogamer, dass auch Sony die Vorstellung einer eigenen Virtual Reality-Brille auf der Gamescom geplant hatte.

Mit der HMZ-T2 bietet Sony bereits eine VR-Brille ohne Bewegungssteuerung an. (Quelle: stylezineblog.com)

Laut Meldungen von Eurogamer und CVG wollte Sony auf der Kölner Spielemesse Gamescom angeblich eine hauseigene VR-Brille präsentieren. Eurogamer zufolge sollen mehrere interne Quellen die Arbeit an einer solchen Brille bestätigt haben.

Schenkt man den Gerüchten Glauben, so soll unter anderem Evolution Studios für die Entwicklung verantwortlich sein. Der britische Entwickler gehört seit gut sechs Jahren zu Sony, ist für die MotorStorm-Reihe bekannt und beschert Sony zum Launch der PS4 die Rennsimulation Driveclub. Außerdem beherbergt die Liverpooler Softwareschmiede die Abteilung Worldwide Studios Stereoscopic 3D, die sich seit 2008 mit der Realisierung von 3D-Spielen befasst.

Driveclub wohl schon für VR angepasst

Eurogamer zufolge soll bereits eine spielbare Version von Driveclub existieren, die für Virtual Reality-Brillen angepasst wurde: Einfache Kopfbewegungen sollen so das Umsehen im Cockpit ermöglichen. Das dürfte auch erklären, warum Evolution Studios bei der offiziellen Driveclub-Ankündigung hauptsächlich vom Fahrzeuginnenleben geschwärmt hat.

Sony ist kein Neuling auf dem VR-Gebiet, schon jetzt bietet der japanische Konzern ein VR-Headset für rund 1.000 Euro an. Das Gerät HMZ-T2 ermöglicht die Wiedergabe von HD-Filmen und 3D-Spielen, ist aber für letztere noch ungeeignet, da keine Kopfbewegungen erfasst werden.

Sony äußerte sich bis jetzt nur abweisend zu den Gerüchten, Eurogamer befragte Shuhei Yoshida auf der Gamescom zum Thema und wurde mit den Worten "Darüber sprechen wir nicht" abgespeist. Ob die Gerüchte der Wahrheit entsprechen, könnte sich auf der nahenden Tokyo Game Show zeigen.

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Thomas Freund
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