Auf der IFA 2013

Sony HMZ-T3: Sony stellt Neuauflage des "Kopfkinos" vor

Im Vorfeld der nahenden IFA stellt Sony in Berlin eine neue Videobrille mit der Bezeichnung HMZ-T3 vor. Die nunmehr dritte Auflage der Brille verfügt unter anderem über verbesserte OLED-Bildschirme und mehr Anschlussmöglichkeiten. Außerdem konnte der japanische Hersteller das Gewicht weiter reduzieren und der Tragekomfort soll nun besser sein. Neu ist auch eine drahtlose Variante.

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Sony stellt seine nunmehr dritte Version seiner Videobrille auf der IFA in Berlin vor. (Bild: engadget.com)
Sony stellt seine nunmehr dritte Version seiner Videobrille auf der IFA in Berlin vor. (Bild: engadget.com)
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Zum dritten Mal bringt Sony nun seine Videobrille mit zur Funkausstellung in Berlin. Einen Testbericht zum Vorgängermodell finden Sie an dieser Stelle auf netzwelt. Die aktuelle Version mit der Bezeichnung HMZ-T3 wird im Oktober in Japan erhältlich sein. Angaben zu Preis und Verfügbarkeit für den deutschen Markt sind noch nicht bekannt. Netzwelt geht aber davon aus, dass Sony diese im Rahmen der IFA-Pressekonferenz bekanntgeben wird, die für Mittwoch, 4. September angesetzt ist.

Wie gehabt soll die Videobrille einen großformatigen Fernseher überflüssig machen. Zwei OLED-Bildschirme gaukeln dem Träger dabei ein riesiges Display vor. Die Auflösung beträgt wie gehabt 720p. Jedoch will Sony mit Hilfe einiger Software-Kniffe das Seherlebnis gesteigert haben. Besitzer können zudem das Sichtfeld auf 70 Prozent einschränken sowie die Bildausgabe auf den Einsatzzweck wie "Gaming" oder "Movie" optimieren.

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Drahloses Streamen bis sieben Meter Entfernung

Android-Smartphones finden ab sofort per Micro-HDMI-Anschluss Zugang zur HMZ-Brille. Was bleibt, ist die etwas sperrige Batterie der Vorgängermodelle. Gegen Aufpreis kann der Nutzer Inhalte drahtlos von einem Zuspieler, der bis zu sieben Meter entfernt sein darf, an die Brille streamen.

Angeschlossen an eine Playstation 3 oder einen Blu-ray-Player und eine entsprechende Audio-Quelle vorausgesetzt, unterstützt der Multimedia-Kopfhörer virtuellen 7.1-Surround-Klang. Dank eines variablen Tragebandes, das sich nun besser an den Hinterkopf anpasst, und einer Gewichtsreduzierung von zehn Gramm sollen Träger die Brille nun länger anziehen können. 

Eine ähnliche Videobrille hat auch Carl Zeiss mit der Cinemizer OLED im Programm. Einen Testbericht finden Sie an dieser Stelle. Weitere Neuigkeiten rund um die IFA hat die Redaktion hier veröffentlicht.

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