Mit Android und Touchscreen

Samsung Galaxy NX im Test: Systemkamera für die Instagram-Generation

Samsung mixt bei der Galaxy NX eine Systemkamera, die aus technischer Sicht semi-professionellen Ansprüchen genügt, mit dem Handy-Betriebssystem Android, einer Priese Instagram, schneller Internetanbindung und Touchscreen-Steuerung. Ein gewagtes Experiment, der netzwelt-Test verrät, ob es gelingt.

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Samsung Galaxy NX: Samsung bringt mit der Galaxy NX eine Systemkamera, die mit Android-Betriebssystem ausgestattet ist und gleichzeitig die gute Bildqualität einer Systemkamera bietet. Ob das eigenwillige Bedienkonzept überzeugen kann, lesen Sie im ausführlichen netzwelt-Test. Zum Video: Samsung Galaxy NX

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Systemkamera mit DSLR-Optik
  2. 2Technische Ausstattung
  3. 3Verschiedene Bedienwege
  4. 4Motivwahl per Sucher oder Display
  5. 5Android 4.2 mit Smartphone-Altlasten
  6. 6Smart Modi und Instagram-Filter
  7. 7Akkulaufzeit
  8. 8Bildqualität
  9. 9Fazit

Systemkamera mit DSLR-Optik

Optisch ist die Galaxy NX an Samsungs digitale Systemkameras angelehnt. Wie die Sony Alpha 3000 verfügt sie über einen eigentlich für eine DSLR-typischen Griff. Mit diesem lässt sich die NX sicher und angenehm halten - selbst für Fotografen mit großen Händen fällt er tief genug aus. Auch sonst gibt es an der Verarbeitung nichts zu meckern: Das Gehäuse besteht zwar "nur" aus Kunststoff, fühlt sich aber dennoch wertig an - Knarzen Fehlanzeige! Selbst die Deckel für Akku- und Speicherkartenfach sind stabil und geben auch bei Druck nicht nach. Die Galaxy NX ist zudem angenehm leicht. Nebst Kit-Objektiv bringt sie gerade einmal 470 Gramm auf die Waage. Was im Test jedoch negativ auffiel ist, dass die NX im Betrieb schnell warm wird, gerade im Bereich des Handgriffs war eine deutliche Wärmeentwicklung zu spüren.

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Samsung Galaxy NX Unboxing

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Technische Ausstattung

Samsung verbaut in der Galaxy NX einen CMOS-Sensor, der eine Auflösung von Megapixeln auf einer Fläche von 23,5 x 15,7 Millimetern bietet. Die Systemkamera verfügt über das NX-Bajonett und derzeit stehen insgesamt 13 Objektive zur Auswahl. Die kürzeste Verschlusszeit beträgt 1/6000 Sekunde und die Serienbildgeschwindigkeit maximal 8,6 Bilder pro Sekunde. Für die schnelle Bildverarbeitung sorgt der DRIMe IV-Bildprozessor. Unter fotografischen Gesichtspunkten bietet die Galaxy NX einen großen APS-C-sensor und einen leistungsstarken Bildprozessor. 

Unter dem Display hat Samsung aber noch einen zweiten Prozessor für den Smartphone-Teil der Kamera verbaut. Angetrieben von einem Quad-Core-Prozessor, der mit 1,6 Gigahertz getaktet ist. So funktioniert die Gestensteuerung auf der Rückseite flüssig, ohne dass das Betriebsystem ins Stocken gerät. Insgesamt zwei Gigabyte Arbeitsspeicher und 16 Gigabyte interner Speicher sind in der Galaxy NX verbaut. Allerdings ist ein Teil des Speichers durch das Betriebssystem android 4.2.2 alias Jelly Bean und Samsung eigener Software, wie die speziell angepasste Kamera-App belegt. Über einen microSD-Speicherkartenslot, der sich neben dem SIM-Fach befindet, kann die Galaxy NX mit einem zusätzlichen Speicher von bis zu 64 Gigabyte ausgestattet werden. Neben WLAN bietet die Systemkamera 3G- und LTE-Konnektivität. Damit können Bilder und Videos direkt in der Cloud gespeichert oder in sozialen Netzwerken veröffentlicht werden, ohne den Umweg über den PC zu nehmen.

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