Alternative zu High-End-Modellen

Sony Xperia SP im Test: 350-Euro-Smartphone mit Edel-Optik

Das Sony Xperia Z sorgte dieses Jahr mit seiner edlen Design für viel Aufsehen. Mit dem Xperia SP bietet der japanische Hersteller aber auch im mittleren Preissegment bis 350 Euro ein schickes Android-Smartphone an, das im netzwelt-Test nicht nur optisch überzeugt.

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Das Sony Xperia SP sieht nicht nur gut aus, sondern hat noch mehr zu bieten. (Bild: netzwelt)
Das Sony Xperia SP sieht nicht nur gut aus, sondern hat noch mehr zu bieten. (Bild: netzwelt)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Design und Verarbeitung
  2. 2Hardware
  3. 3Sprachqualität und Akkulaufzeit
  4. 4Multimedia
  5. 5Software
  6. 6Fazit
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Design und Verarbeitung

Designtechnisch kreuzt Sony beim Xperia SP Elemente seiner 2012er- und 2013er Xperia-Modelle. So weist das SP unter dem Display wie das Xperia S ein transparentes Element auf, das zugleich als Antenne und Status-LED dient. Der Einschalter aus Aluminium ist dagegen im Design der 2013er-Modellreihe, angeführt vom Top-Modell Xperia Z, gehalten. Beide Merkmale sind markant und machen das Xperia SP zu einem Hingucker.

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Nicht nur der Power-Knopf des Xperia SP ist aus Metall gefertigt. Wie Nokia beim Lumia 925 fasst Sony Chips, Speicherriegel, Kameramodul, Display und weitere Kompnenten in einen Alu-Rahmen ein, befestigt wird das ganze Gebilde mit Pentalob-Schrauben, die der Hersteller nicht vor den Augen des Nutzers verbirgt, was der edlen Optik aber keinen Abbruch tut. Erhältlich ist das Xperia SP in Deutschland in Rot, Schwarz und Weiß.

Sony Xperia SP

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Die Rückseite des Sony-Smartphones ist aus Kunststoff gefertigt, dessen Oberfläche der Hersteller mit einer rauen Struktur versehen hat. Diese sorgt für eine angenehme Haptik und verstärkt den wertigen Eindruck, den das Xperia SP in der Hand des Nutzers hinterlässt. Für eine erhöhte Rutschfestigkeit sorgt das raue Cover aber nicht. Wer nicht aufpasst, dem gleitet das SP schnell aus den Fingern.

Stürze aus Hüfthöhe auf den Redaktionsteppich machten dem Xperia SP aber im Test nichts aus. Nur selten sprang dabei die Kunststoffrückseite des Smartphones ab. Sie lässt sich jedoch leicht wieder in den Alurahmen drücken und sitzt dort nahezu nahtlos auf. Lediglich am oberen und unteren Rand machte netzwelt im Test kleine Spalte aus. Sie stechen jedoch erst bei näherer Betrachtung ins Auge. Das lässt sich verschmerzen.

Die hochwertige und robuste Verarbeitung des Xperia SP schlägt sich weniger im Preis des Smartphones als im Gewicht nieder. 154 Gramm zeigt die geeichte Redaktionswaage. Die Konkurrenten Nokia Lumia 925 und Huawei Ascend P6 bringen mit 139 beziehungsweise 120 Gramm deutlich weniger auf die Waage - obwohl ihr Gehäuse ebenso zu großen Teilen aus Aluminium gefertigt ist.

Ist das Gewicht eines Smartphones in der Hand noch Geschmacksache, machen sich die im Vergleich zur Konkurrenz bis zu 30 Gramm mehr beim Tragen in der Hosentasche doch bemerkbar - zumal das Xperia SP mit einer Tiefe von 9,9 Millimetern deutlich dicker ist als andere Smartphones in dieser Preisklasse.

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