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Musikstreaming: Spotify, Apple Music, Deezer und Play Music im Vergleich
Welcher Streaming-Typ bist du?

von Alexander Zollondz
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Du hörst viele Neuerscheinungen? Oder nutzt Musikstreaming-Dienste auf dem Smartphone? Und wie wäre es mit einem Familienabonnement? Netzwelt hat Nutzertypen fürs Musikstreaming aufgestellt und die Anbieter Spotify, Apple Music, Deezer und Google Play Music miteinander verglichen.

Musikstreaming ist auch in Deutschland populär. Über Spotify & Co. holen sich mittlerweile rund 20 Millionen Deutsche ihre Lieblingsstücke auf stationäre Rechner, mobile Geräte oder TV und andere Entertainment-Hardware, wie eine repräsentative Umfrage des Bitkom ergab. Aber die Auswahl an Angeboten ist riesig und der Komfort unterschiedlich. Netzwelt hat sich für einen Vergleichstest Spotify, Apple Music, Deezer und Google Play Music genähert, verschiedene Nutzertypen skizziert und Empfehlungen ausgegeben.

Spotify Deezer Apple Music Google Play Music
Gratis-Testphase 30 Tage 30 Tage 90 Tage 30 Tage
kostenloser Tarif mit Werbung ja (Spotify Free) ja (Deezer gratis) nein ja (aber nur Cloud-Sync, keine Musikflatrate)
Abo-Angebote für Computer ohne Werbung 10 €/Monat 10 €/Monat 10€/Monat 10€/Monat
Abo-Angebot inklusive mobiler Nutzung 10 €/Monat 10 €/Monat 10€/Monat 10€/Monat
Abo-Angebot für Familien 50% Rabatt pro zusätzlichen Account nein 15€ /Monat (bis zu sechs Familienmitgliedern) nein
Musikauswahl Mehr als 30 Millionen Mehr als 35 Millionen Mehr als 30 Millionen Mehr als 30 Millionen
Plattformen iOS, Android, Windows Phone, Mac, Windows, Entertainment-Hardware iOS, Android, Windows Phone, BlackBerry, Mac, Windows, Entertainment-Geräte iOS, Android, Mac, PC iOS, Android, Mac, Windows, Entertainment-Hardware

Nutzertypen in der Übersicht

Der Gelegenheits-Hörer:

Die neue Kanye West? Ja, vielleicht die Single-Auskopplung vom neuen Album. Denn Alben interessieren mich weniger als Songs, die gut ins Ohr gehen oder einfach nur gut klingen. Und überhaupt: Meine Zeit ist begrenzt – ich höre Musik nebenbei. Auf dem Weg zur Arbeit, beim Fitness, Kochen. Werbung beim Musikstreaming-Anbieter? Ist mir egal.

Empfehlung: Spotify oder Deezer gratis antesten

Der Audiophile:

Die MP3-Kultur gehört zerstört, erst recht dieses Musikstreaming. Die Qualität ist öde, die Höhen werden abgeschnitten, auf meinen Boxen strömt nur Brei. Nach wie vor kaufe ich mir CDs und LPs für meine edle HiFi-Anlage. Da aber das Geld knapp ist, ich jedoch einen großen Musikhunger habe, habe ich trotzdem einen Musikstreaming-Dienst abonniert. Er liefert aber Songs in hoher Qualität.

Empfehlung: Deezer Elite ist auf Mac und Sonos begrenzt, von daher: eher ein Abonnement bei Tidal anpeilen.

Der Musikexperte:

Immer am Puls der Zeit zu leben, ist für mich als Trendsetter ein Muss. Früher bin ich in die CD- und Schallplattenläden gerannt, um den neuen, heißen Sound anzuhören, jetzt gibt es Musikstreaming-Dienste. Ich will die neuesten Platten, aber auch gut aufgemachte Playlisten. CDs und LPs kaufe ich trotzdem – der Liebe zur Musik wegen.

Empfehlung: Apple Music, auch wegen kuratierter Playlisten und Anbindung externer Redaktionen.

Der Familien-Hörer:

Neben Musik bieten die Streaming-Dienste auch Hörbücher, die auch für meine Söhne und Töchter interessant sind. Ich weiß, dass ich meinen Account zwar mit anderen teilen kann, aber wenn alle aus der Familie gleichzeitig verbunden sind, wird es kompliziert. Für einen Familienaccount bin ich bereit, mehr zu bezahlen.

Empfehlung: Bei Apple Music gibt es ein Familienabo mit Sparpotenzial, allerdings gibt es keine Hörbücher. Bei Deezer gibt es Hörbücher, allerdings keinen Tarif für die Familie. Von daher: Spotify testen.

Der Nachhaltige:

Ich mag Musik, aber die Plattenfirmen kassieren ab, beim Künstler bleibt wenig hängen. Allerdings war das schon früher so, obwohl alle sagen, dass es da besser war. Als Musikfan suche ich einen Streaming-Dienst, der viel Geld an die Künstler ausschüttet.

Empfehlung: Tidal. Allerdings hängen die Ausschüttungssummen in der Regel von den Besuchern der Nutzer ab, weil per Stream bezahlt wird. Eine andere Frage ist also, wo Künstler in der Realität am meisten verdienen. Vielleicht doch bei Spotify, weil der Dienst mehr Abonnenten versammelt?

Der Provider-Hörer:

Zehn Euro monatlich und dafür Musikstreaming ohne Anrechnung auf das Datenvolumen - das klang zu nett, als dass ich das Angebot hätte ablehnen können. Zumal das Handy meine Musikanlage ist – ich bin andauernd mit dem Smartphone unterwegs.

Empfehlung: Spotify-Tarif bei der Telekom zum Tarif hinzubuchen

Apple Music im Test

Angebote: Einstieg per Test-Abonnement

Den Einstieg in die Musikstreaming-Welt bieten Test-Abonnements. Apple Music bietet die längste Probezeit – 90 Tage. Dafür gibt es keinen Gratis-Zugang danach. Kostenlos streamen Spotify und Deezer.

Bei den Gratis-Angeboten akzeptiert der Nutzer Werbung zwischen den Songs, die er nicht abschalten kann. Zudem fehlen einige Features: Es gibt keine Möglichkeit, Songs und Alben herunterzuladen. Die Soundqualität ist auf rund 96 Kilobit pro Sekunde (Spotify mobil), 160 Kilobit pro Sekunde (Spotify Desktop) und 128 Kilobit pro Sekunde (Deezer) begrenzt. Auf dem Smartphone stehen zudem nur Shuffle-Modi der Anbieter zur Verfügung. Bei Anmeldung im Browser erlauben die Dienste aber den Zugriff auf Playlisten und ganze Alben.

Plattformen: Musik immer und überall

Apple Music ist Bestandteil von iTunes und vor allem für iOS- und OS X-Nutzer interessant, eine Android-App gibt es aktuell als Beta-Version mit Einschränkungen. Wer iTunes unter Windows nutzt, hat ebenfalls Zugriff auf das Angebot. Per Airplay kann man den Dienst auf kompatiblen Netzwerk-Lautprechern und weiterer Entertainment-Hardware nutzen. Apple Music funktioniert als einziger Musikstreaming-Dienst nicht per Browser.

Eine breitere Unterstützung gewähren Deezer, Spotify und Google Play Music. Deezer und Spotify bieten eine Extra-Software für Mac und Windows, Apps für iOS, Android und Windows Phone. Google Play Music kann auf dem Mac-Desktop zum Beispiel mit der Radiant Player-Software genutzt werden, Apps für iOS und Android gibt es ebenfalls. Deezer hat auch eine Blackberry-App im Angebot. Auf neueren Blackberry-Smartphones mit Version 10 des mobilen Betriebssystems lassen sich aber ohnehin Android-Apps installieren und nutzen. Bei Deezer, Spotify und Google Play Music ist auch die Auswahl an Entertainment-Geräten mit dedizierten Anwendungen groß. Mit Spotify Connect hat der Dienst eine interessante Verbindungslösung für das Zuspielen von Streams parat; dabei wird das Smartphone zur Fernbedienung. Spotify Connect ist bereits in vielen Geräten integriert. Insgesamt schneiden die Anbieter bei der Plattformabdeckung aber nahezu gleich gut ab.

Spotify im Test

Musikauswahl

Alle Musikstreaming-Dienste bieten eine unvorstellbare Auswahl an Songs: Apple, Spotify und Google Play Music mehr als 30 Millionen, Deezer mehr als 35 Millionen. Im Test mit einer Stichprobe konnten Apple Music, Deezer und Google Play Music 83 Prozent unserer Anfragen bedienen, Spotify 77 Prozent. Auch hier gilt: Die Unterschiede sind gering. Egal ob man Hip Hop-, Soul-, Jazz, Alternative/Independent-, Punk- oder Metal-Fan ist: Bei jedem Anbieter wird man fündig.

Hinzuzufügen ist aber: Bei jedem Anbieter fehlen Alben von Künstlern, die ihre Alben nicht freigeben fürs Streaming. Dazu zählen die Beatles, die Toten Hosen oder die Ärzte. Es gibt aber auch Sonderfälle: Rammstein streamen nur per Spotify, Taylor Swift kooperiert mit Apple Music und Deezer, aber nicht mit Spotify. Es mag weitere Ausnahmen geben, ein Argument für oder gegen eine Dienst liefern die exklusiven Partnerschaften kaum. Erst die Gesamtschau liefert eine Begründung für oder gegen einen Dienst.

Deezer im Test

Andere Medieninhalte

Die Musikstreaming-Dienste entwickeln sich ständig weiter – schon liegen auch Hörbücher und auch Videos per Abruf bereit. Bei Spotify sind Hörbücher nur schwer zu finden; netzwelt gibt deshalb Tipps, wie man die Angebot trotzdem findet. Einfacher wird es bei Deezer: Eine Extra-App für Hörbücher steht bereit – und gestattet auch das Setzen von Lesezeichen.

Bei Google Play Music sind Hörbücher nur vereinzelt zu finden, Apple Music hat keine im Angebot, dafür aber Videos und einen moderierten Radiosender – Beats One. Spotify hat eine Video-Unterstützung bereits angekündigt.

Google Play Music im Test

Musikqualität

Alle Streaming-Angebote haben im Hörtest gut abgeschnitten. Grundsätzlich gilt dabei: An CD-Qualität reichen die Anbieter auch mit ihren kostenpflichtigen Angeboten nicht heran. Grundsätzlich gilt auch: Zahlende Kunden hören besser, weil sich die Dienste höhere Soundqualität mit Premium-Abonnements bezahlen lassen. Die bessere Qualität hört man am ehesten, wenn die Ausrüstung stimmt – Stereo-Anlage, Lautsprecher, Kopfhörer.

Wer Musikstreaming nahezu ausschließlich auf dem Smartphone nutzt, und keinen Edel-Kopfhörer wie unsere Referenzkopfhörer von Bowers & Wilkins besitzt, kann auch bei seinem Gratis-Account bleiben. Denn die Unterschiede zwischen der Standard- und der höheren Streaming-Qualität sind kaum zu hören, wenn die Datenströme nicht mit entsprechend hochwertigen Gerätschaften wiedergegeben werden. Eine Ausnahme stellen spezielle Smartphones wie das Marshall London dar, ein mit einer Extra-Soundkarte ausgerüstetes Smartphone für die Musikwiedergabe. Im Test hinterließ das Gerät einen sehr guten Höreindruck im Vergleich zur Soundqualität anderer Smartphones.

Edel-Streaming

Wer eine noch bessere Audioqualität will, findet bei einigen Musikstreaming-Anbietern Tarife mit Streaming in CD-Qualität. Im Falle Deezer bedeutet das unkomprimiertes Streaming per FLAC mit 1.411 Kilobit pro Sekunde. Deezer bietet hierfür den Tarif Deezer Elite für Mac und Sonos an. Der Tarif kostet ab zehn Euro monatlich ein- bis zweijähriger Laufzeit. Ohne Laufzeit werden 15 Euro im Monat fällig.

Solch ein Angebot ist für audiophile Hörer interessant. Bei ihnen dürfte auch die Audioausstattung passen, sodass sich unkomprimierte Dateien auch wiedergeben lassen. Da Deezer Elite auf Sonos und Mac begrenzt ist, lohnt alternativ ein Blick auf Tidal. Der Musikstreaming-Dienst gehört mittlerweile dem Hip Hop-Unternehmer und Rapper Jay Z, der das Mutterunternehmen Asprio aufkaufte. Zu Aspiro gehörte auch der hierzulande bekannte Musikstreaming-Dienst Wimp, der in Tidal aufgegangen ist. Tidal streamt auch in CD-Qualität und setzt ebenfalls auf das Flac-Format. Monatlich werden aber auch 20 Euro fällig. Das lohnt nur, wenn wirklich die gesamte Audiokette auf das HiFi-Hören abgestimmt ist.

Streaming-Flatrate beim Provider

Beim Streaming per Smartphone sollte man darauf achten, dass das Datenvolumen beim Abruf übers Mobilfunknetz arg strapaziert werden kann. Bei Spotify und Deezer kann man die Soundqualität fürs Streaming und Download getrennt einstellen, bei Apple Music ist das nicht möglich. Google Play Music bietet fürs Streaming die Einstufungen niedrig, normal und hoch, für den Download ist die Einstellung hoch fest voreingestellt. Der Abruf übers mobile Netz lässt sich bei allen Anbietern unterbinden.

Provider haben das Musikstreaming mittlerweile für sich entdeckt und integrieren deren Abonnements in ihre Tarife. Interessant dürfte die Telekom-Spotify-Option für zusätzliche zehn Euro monatlich sein, bei der das Datenvolumen nicht belastet wird. Vodafone ist eine Partnerschaft mit Deezer eingegangen, das fürs Musikstreaming aufgewandte Datenvolumen wird aber angerechnet. Laut Vodafone verbraucht ein Song in Standard-Qualität drei Megabyte. Kunden zahlen acht statt zehn Euro monatlich für das Deezer-Abonnement bei Vodafone.

Apple Music Apple Music
Spotify Spotify
  • iTunes-Musikarchiv
  • kuratierte Playlisten
  • eigene Musikredaktion
  • eigener Live-Radiosender
  • breite Plattformunterstützung
  • viele Extras
  • gutes Menüdesign
  • gute Audioqualität
  • bisweilen komplizierte Bedienung
  • keine Musiktexte
  • keine erweiterte Suche
  • einige Funktionen verschachtelt
7 / 10
8 / 10

Bedienung

Deezer, Spotify und Google Play Music wirken aufgeräumt, so dass Nutzer schnell mit den Diensten zurechtkommen. Apple Music hingegen wirkt überladen. An die Navigation muss man sich erst gewöhnen - intuitiv ist anders.

Auch das iTunes-Erbe wiegt schwer, denn auf dem Desktop hat Apple seinen Musikstreaming-Dienst in die Musiksoftware samt iTunes Store integriert. auf mobilen Geräten beinhaltet die Musik-App das Streaming-Angebot, den iTunes Store gibt es als separate App - über Untermenüs in der Musik-App wird man auf dortige Einträge geschickt. Weil auf dem Desktop wie auch mobil die lokale Musikbibliothek abgeglichen werden kann (iCloud-Musikmediathek), kommt bei Apple Music viel zusammen – das Angebot verliert an Übersichtlichkeit.

Empfehlungssystem und Soziale Netzwerke

Die Musikarchive der Streaming-Anbieter sind riesig, mehrere Einstiege in die Bibliothek anzubieten, wird immer wichtiger. Dafür eignen sich neben eigenen Charts, stimmungsbasierten Playlisten, Listen mit Neuheiten und Genres vor allem eigene, auf Algorithmen basierende Empfehlungssysteme.

Die analysieren den Musikgeschmack des Nutzers und bietet ihm sodann automatisch neue Vorschläge an. Besonders Spotify tut sich mit seinem "Entdecken"-Feature und Künstler-Radio hervor. Deezer bietet letzteres in Form seiner Flow-Funktion an, insgesamt ist das Empfehlungssytem aber spärlicher ausgebaut als bei Spotify. Das gilt auch für Google PLay Music, das sich aber mit dem Sprachassistenten Google Now für die automatische Wiedergabe nutzen lässt. Interessant sind auch die kuratierten Playlisten auf der Startseite. Google Play Music wird dabei auch von DJs und Kritikern unterstützt.

An die kuratierten Playlisten von Apple kommt Googles Angebot aber nicht heran. Einen Bonus reklamiert Apple auch für sich mit dem eigenen Radioprogramm Beats One sowie Connect, einer Social Media-Funktion. Das auf eine jüngere Nutzerschaft zielende Beats One macht dabei weniger den Unterschied aus als die kuratierten Playlisten: Hier sind es keine Computer-Roboter, die Musik empfehlen nach dem Motto "Weil du die Pet Shop Boys magst, könnten dir vielleicht auch Eurythmics gefallen", sondern echte Personen. Die grafisch ansprechend gestalteten Playlisten hinterlassen einen besseren Eindruck als bei Play Music.

Musik trägt man gerne in die Welt und tauscht sie mit anderen aus. Bei allen Diensten kann man Künstlern folgen, also in das eigene Netzwerk aufnehmen, Alben und Playlisten – auch selbst erstellte - teilen. Apple rückt die Connect-Funktion in den Vordergrund - einen Extra-Kanal, der besondere Informationen bereithalten soll, etwa Videos. Ein interessantes Gimmick, aber auch nicht mehr.

Deezer Deezer
Google Play Music Logo Google Play Music
  • breite Plattformunterstützung
  • Tarif für HD Audiostreaming
  • Hörbücher-App
  • gute Audioqualität
  • Cloud-Festplatte für Musik
  • übersichtliche Menüführung
  • einheitliche Navigation (mobil/Desktop)
  • schnelle Anbindung
  • keine Videos
  • Deezer für Mac-App ausbaufähig
  • keine Songtexte
  • keine erweiterte Suche
  • kein eigener Desktop-Player
7.2 / 10
7.1 / 10

Extrafunktionen

Bei allen Anbietern kann man einen Account mit weiteren Geräten verknüpfen. Allerdings ist paralleles Streaming nicht möglich, das jeweils aktuelle Gerät übernimmt die Wiedergabe. Für Familien eignet sich deshalb ein Familienabonnement, das Spotify und Apple Music bieten. Bei Apple Music können bis zu sechs Familienmitgliedern auf das Angebot für 15 Euro im Monat zugreifen. Spotify rabattiert jeden zusätzlichen Premium-Account mit 50 Prozent, bis zu vier Familienmitglieder lassen sich hinzufügen. Eine vierköpfige Familie zahlt also 30 Euro im Monat. Im Vergleich ist das Spartpotenzial bei Apple Music größer.

Apple Music, Deezer und Google bieten einen Abgleich eigener Musikdateien an. Bei Apple Music funktioniert die geräteweite Synchronisation bei Aktivierung der iCloud-Musikmediathek. Musiktitel werden dann mit Apple Music synchronisiert und auf den angeschlossenen Geräten hinzugefügt; fehlende Titel, die nicht in Apple Music vorhanden sind, werden ebenfalls hinzugefügt. Die Originaldateien bleiben unverändert.

Google bietet den Play Music Manager für Mac und Windows an. Bis zu 50.000 Titel können in die Cloud des Anbieters geladen und von dort auf angeschlossene Geräte verteilt werden. Das Synchronisationsangebot lässt sich auch gratis nutzen und erfordert keinen kostenpflichtigen Play Music-Account.

Deezer bietet unter "Meine Musik" eine Upload-Funktion für MP3s. Dabei indexiert der Dienst einige Musikdateien auf den Geräten automatisch, wenn sie sich etwa im Musikordner auf den Mac befinden, und synchronisiert die Listen entsprechend geräteübergreifend. Wenn man selbst Songs nachladen will, greift man zur Upload-Funktion auf dem Desktop, die aber recht umständlich ist.

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Folgende wurden in diesem Vergleichstest behandelt: Deezer , Spotify und Apple Music .

Zusätzlich wurden die folgenden Schlagworte vergeben: Audio, Musik, Audio-Streaming, Musik-Streaming, Google Play Music, Deezer, Spotify und Apple Music.
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