mobilcom-debitel
mobilcom-debitel ist der Name einer Marke der mobilcom-debitel GmbH. Diese ist ein Tochterunternehmen der Freenet AG. Die Marke entstand aus einem Zusammenschluss der Mobilfunkanbieter mobilcom und debitel .
Das großzügig ausgestattete Smartphone Samsung Omnia 2 ist ab September in Österreich über den Mobilfunkanbieter Mobilcom Austria erhältlich. Das Handy ist mit einer Fünf-Megapixel-Kamera und einem 3,7 Zoll großen AMOLED-Display ausgestattet. Als Betriebssystem kommt Windows Mobile 6.5 zum Einsatz.
"Ihr Zugang wurde freigeschaltet, bitte laden Sie sich unter 'erotikwelt-online.de' Ihre Einwählsoftware herunter. Für weitere Fragen: 0190...". Bei diesem Satz sollten eigentlich alle Alarmglocken klingeln. Nicht aber in diesem Fall. Keine Dialergefahr, sondern ein seriöses Angebot. Ein Erotikanbieter als Internetprovider. Willkommen in der verrückten Welt der ersten Internetflatrates. Willkommen im Jahr 2000.
Handykunden werden seit jeher mit attraktiven Geschenken geködert. Denn die Netzbetreiber und Provider locken mit günstigen Handys oder gar Spielkonsolen, Flachbildfernsehern und Motorrollern. Oft liegt der Wert dieser Beigaben deutlich über der zu zahlenden Grundgebühr des Vertrages. So ist es allzu verlockend, einen Vertrag abzuschließen und nicht damit zu telefonieren. Wie funktioniert dieses Provisions-System?
Nach E-Plus bieten nun auch T-Mobile, Vodafone, O2 Germany, die Provider Mobilcom und Debitel, sowie der Discounter Tchibo eine Handy-Flatrate an. Doch aufgepasst: Nur weil die Angebote nach einem Schnäppchen riechen, darf man noch lange nicht blind hinlangen. Die Tarife können immer noch mit reichlich Fußnoten dienen, die es gilt an das eigene Gesprächsverhalten anzupassen.
O2 Germany darf Prepaid-Guthaben nicht verfallen lassen. Das hat die Verbraucherzentrale von Baden-Württemberg am 26. Januar 2006 vor dem Landgericht München erstritten. Nach einem weiteren erwirkten Gerichtsurteil ist neben O2 Germany auch Vodafone gesetzlich dazu verpflichtet, die entsprechenden Klauseln zu ändern. Den restlichen Netzbetreibern, Providern und Discountern kann bisher nur geraten werden, ähnliche Klauseln zu entfernen oder anzupassen. Netzwelt hat sich umgehört und herausgefunden, welche Maßnahmen O2 Germany und Vodafone bis heute ergriffen haben.
Freenet-Chef Eckhard Spoerr ist bekannt für seine offenen Worte. Im netzwelt-Interview spricht er über unfairen Wettbewerb, rot-grüne Farbenlehre und sein Dual-Mode-Telefon "iP1", das schon vor einem Jahr hätte kommen sollen und nun, sozusagen posthum, durch die Einführung ähnlicher Angebote der Konkurrenz geadelt wird.
Normal ist das nicht - so sieht sich der DSL-Provider freenet am liebsten selbst. Früher war dies auch so: Provokation und Marketing hieß die Devise. Freenet überraschte nicht nur mit viel, sondern auch mit auffälliger Werbung. Das grelle Grün passte einfach.
Wirklich neue Ideen sind selten, aber Freenet hat eine: Der Benutzer bekommt ein Handy und einen speziellen DSL-Router. Telefongespräche werden zu Hause über den Router via VoIP geführt, unterwegs über das normale Handynetz. "PhoneZone" nennt Freenet das Angebot.
Er habe es aus der Presse erfahren, so freenet-Chef Eckhard Spoerr. In einem Pressegespräch mit der Nachrichtenagentur dpa, es wird mit gleichen Mitteln heimgezahlt. Freitagabend gab der Mobilfunk Service Provider mobilcom bekannt, er wolle mit der Tochter freenet verschmelzen, an der er 50,4 Prozent der Aktien hält. Am Wochenende äußerte sich nun auch freenet - etwas angesäuert, vor allem aber kampfeslustig.
Das Modell Deutsche Telekom macht Schule. Immer mehr TK-Unternehmen holen ihre Töchter wieder ins Haus. Die Telekom hat es mit der Heimholung von T-Online vorgemacht, nun erwägt auch mobilcom diesen Schritt mit seiner Tochter freenet.

Alle Dienste anzeigen »