Digitale Bilderrahmen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Die hohe Nachfrage resultiert aus sinkenden Preisen, größeren Displays und neuen Funktionen. Viele Fotorahmen können inzwischen mehr als nur Fotos anzeigen. Die Marktübersicht von netzwelt hilft Ihnen den richtigen Rahmen zu finden.
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Die Günstigen
Ältere Modelle, aber auch den ganz neuen AF307 von Acer, erhält man bereits für 50 Euro und weniger. Wie beim Jobo PDJL007, dem Aiptek Raffaello II oder dem Odys DPF Vario besitzt das Display in dieser Preisklasse einen Durchmesser von sieben Zoll.
Die Auflösung des Displays liegt bei nur 480 x 234 Pixeln. Ausnahme ist der Bilderrahmen von Acer, der es auf 800 x 400 Pixel bringt. Sein interner Speicher ist für die Preisklasse mit 128 Megabyte auch außergewöhnlich groß. Die anderen Modelle besitzen teilweise gar keinen internen Speicher und laden die Fotos direkt von Speicherkarten. Am verbreitetsten sind hierbei die SD-Speicherkarten. Aber dank 5in1-Kartenleser passen auch andere Formate wie CompactFlash, MMC, xD-Picture oder MemorySticks in die Rahmen.
Die Seitenverhältnisse der Displays variieren zwischen 3:2, 4:3 und 16:9. Wer vor allem Fotos aus der eigenen Digitalkamera auf einem Rahmen anzeigen möchte, sollte darauf achten, dass sein Seitenverhältnis mit dem der Kamera übereinstimmt.
Die Großen
Für einen digitalen Bilderrahmen mit einem Display wie in einem Netbook muss man schon deutlich tiefer in die Tasche greifen. Die günstigsten Modelle mit zehn oder elf Zoll Bilddiagonale kosten rund 150 Euro. Wie zum Beispiel beim Braun Digiframe 1020 oder der dem DPF-101 von Sapphire ist in dieser Kategorie eine Displayauflösung von 800 x 480 Pixeln üblich.
Es geht jedoch noch größer. Wer bereit ist, 250 bis 300 Euro auszugeben, erhält dafür digitale Bilderrahmen, die mit 14 oder 15 Zoll eine Bilddiagonale von Notebooks aufweisen. Die Auflösung liegt bei diesen Displaygrößen bei 1.024 x 768 oder sogar 1.280 x 800 Pixeln. Jobo stattet seine 15-Zöller PDJ151 und PDJ155 mit einem ein Gigabyte großen internen Speicher aus.
Der Digiframe 1550 von Braun und der DPF-14002 von Telefunken zeigen nicht nur Fotos, sondern können auch MP3s abspielen - zum Beispiel zur Untermalung einer Diashow. Diashows sind aber nicht die einzigen bewegten Bilder, die sie wiedergeben. Sie können auch etwas mit AVI- oder MPEG-Videos anfangen.
Die Multimedialen
Aber man muss gar nicht so viel Geld ausgeben, um ein Bilderrahmen-Multitalent zu erhalten. Für gut 120 bis 130 Euro bekommt man digitale Bilderrahmen mit einem acht Zoll großen Display, die neben MP3- und teilweise WMA-Dateien auch diverse Videoformate beherrschen. Damit man nicht ständig Konverter bemühen muss, sollte man vor dem Kauf darauf achten, dass der anvisierte Rahmen das favorisierte Format direkt abspielen kann.
Keine Probleme mit der Darstellung von Dateien mit den Endungen MPEG1, MPEG2 und MPEG3 sowie AVI und MOV haben folgende Modelle: Sapphire DPF-080, Aiptek Monet, Viewsonic DPX1004WH oder der Agfaphoto AF5080MS.
Videos auf zehn Zoll großen Displays bieten der Kodak SV-1011 oder Hamas Digitaler Bilderrahmen 10,2" bereits ab 150 Euro. Aber selbst ihnen fehlt ein USB-Anschluss. Dieser ist unter digitalen Bilderrahmen bisher noch nicht weit verbreitet.
Die Besonderen
Mit besonderen Eigenschaften und Funktionen warten digitale Bilderrahmen von Parrot, AgfaPhoto und Reflecta auf.
Der Parrot DF7700+ verfügt nicht nur über einen USB-Anschluss, sondern kann auch mit einer Sim-Karte ausgerüstet werden. Über sie empfängt er Fotos von jedem Ort an der Welt per Multimedia Message Service (MMS) und zeigt sie auf seinem sieben Zoll großen Display an. Parrot stellt den Rahmen zwar schon auf seiner Homepage vor, verrät über Verfügbarkeit und Preis aber noch keine Details.
In den USA vermarktet T-Mobile den Rahmen zusammen mit einer Sim-Karte. Für den Rahmen verlangen die Mobilfunker 100 Dollar, die Sim-Karte schlägt mit zehn Dollar pro Monat zu Buche. Für Deutschland sind bisher keine Preise bekannt. Aber nicht nur Handy-Liebhaber, sondern auch Freunde der Bluetooth-Übertragungstechnik werden bei Parrot fündig. Den drahtlosen Datentransfer beherrscht zum Beispiel der DF7630. Der Zubehörspezialist Hama hat für Dezember zwei digitale Bilderrahmen mit Bluetooth angekündigt. Je nach Größe sollen sie 170 Euro (8 Zoll) beziehungsweise 200 Euro (11 Zoll) kosten.
Kodak hat gleich vier digitale Bilderrahmen im Programm, die über ein WLAN-Modul verfügen und so über das drahtlose Heimnetzwerk mit neuen Fotos versorgt werden können. Die Displaygrößen betragen acht und zehn Zoll. Preislich sind die Funkrahmen ab 180 Euro zu haben.
AgfaPhoto kümmert sich mit dem AC8130D um ganz andere Dinge. Das Display des Bilderrahmens ist nur drei Zoll groß. Dafür prangt daneben eine große Uhr. Von dem Gerät kann man sich nicht nur mit klassischen Klingeltönen, sondern auch mit MP3s, dem Lieblings-Radiosender oder Videos wecken lassen. Für ein sanftes Erwachen sorgt dagegen die Lichtsensor-Technik, die für rund 80 Euro eine aufgehende Sonne simuliert.
Eine Alternative zur Sofortbildkamera stellt der Reflecta VisiPrint 80T dar. Über einen eingebauten Drucker bringt er die Fotos vom acht Zoll großen Display durch Thermosublimation direkt auf 10 mal 15 Zentimeter großes Papier. Rund 250 Euro muss man für dieses Kombi-Gerät derzeit ausgeben. Eine Papierkassette für 36 Ausdrucke ist im Lieferumfang enthalten. Einzeln kostet sie 19,90 Euro.