Die Entscheidung zu Weihnachten steht: Der PC muss weg, ein Notebook her. Doch welches ist das richtige? Dank verwirrender Herstellerangaben und merkwürdig anmutender Bezeichnungen wie "Desktop-Replacement" und "Subnotebook" geht schnell der Überblick verloren. Wie bei allen teuren Investitionen, die sich über mehrere Jahre hinweg bewähren sollen, will auch beim Notebook-Kauf niemand auf die Nase fallen. Mit unserem Einkaufsberater wollen wir dafür sorgen, dass Ihnen das nicht passiert.
Mittlerweile werden mehr mobile Rechner als Desktop-PCs verkauft und das Angebot an Laptops ist schier endlos. Selbst Profis verlieren schnell den Überblick. Um die Wahl des richtigen Notebooks zu treffen, sollten einige Fragen im Voraus beantwortet werden.
Nähere Informationen zu den einzelnen Notebook-Kategorien finden Sie hier.
Inhalt
Desktop-Replacement: Groß, schwer und teuer
Die Vor- und Nachteile eines Desktop-Replacements sind schnell zusammengefasst: groß, schnell, schwer. Diese Notebooks sollen den klobigen Spielerechner vom Schreibtisch verbannen und können mit ausgewachsenen PCs mithalten. Ideal für LAN-Party-Gänger und Menschen, die an mehreren Orten ein Notebook zum Spielen benötigen.
Toshiba Qosmio X300-13E
Das Qosmio X300-13E von Toshiba gehört zu den bestausgestattesten Notebooks, die derzeit auf dem Markt erhältlich sind. Die Nvidia 9800M-GTX, ein Festplattenverbund aus zwei 160 Gigabyte großen Festplatten und dem schnellsten Dual-Core Prozessor für Notebooks, dürften jedes Spielerherz höher schlagen lassen. Der Prozessor, ein Intel X9100, taktet mit 3,06 Gigahertz und wird von vier Gigabyte Arbeitsspeicher unterstützt. Das 17-Zoll-Display hat eine Auflösung von 1.680 x 1.050 Pixeln.

Eines der schnellsten Notebooks auf dem Markt
Für guten Klang sorgen die verbauten Harman-Kardon Boxen. Das Gewicht von 4,3 Kilogramm ist für ein 17-Zoll-Notebook beachtlich. Ausgewiesene Mobilität zählt ohnehin nicht zu den Stärken des Toshiba Qosmio X300, denn die stromhungrige Hardware kann der Akku ohnehin nicht lange versorgen. Lediglich der Preis könnte vor einem Kauf abschrecken - satte 2.400 Euro werden fällig.
ASUS G71V-7T037G
Das Asus G71V bietet einen der günstigsten Einstiege in die Klasse der Desktop-Replacements. Das Vier-Kilogramm-Schwergewicht ist mit einem 17-Zoll-Display in Full-HD Auflösung ausgestattet. Auch die übrige Hardware kann überzeugen. Für ruckelfreies Spielvergnügen soll eine Nvidia 9700M GT sorgen. Der T9400 von Intel taktet mit 2,53 Gigahertz. Auch die RAM-Bestückung ist mit vier Gigabyte mehr als ausreichend dimensioniert. Die Daten werden auf einer 500 Gigabyte großen Festplatte gespeichert. Derzeit ist das Notebook ab 1.550 Euro erhältlich.

Einer der günstigsten Einstiege in die Spielewelt
Tipp: Das ASUS G71V-7S036C unterscheidet sich vom großen Bruder nur anhand des schwächeren Prozessors und der kleineren Auflösung von 1.440 x 900 Pixeln. Der Intel P8400 taktet mit 2,26 Gigahertz. Der Preis ist derzeit dafür mit 1.130 Euro deutlich niedriger.
Hardcore-Spieler, die ein besonderes Notebook suchen und über das nötige Kleingeld verfügen, sollten sich bei Firmen wie Cyber-System und Alienware umsehen.
Office-Notebook: 500 Euro
Etwa 500 Euro muss man für ein gutes Office-Notebook auf den Tisch legen. Dieses bietet dann jedoch auch in zwei Jahren noch eine ausreichende Rechenleistung. Netzwelt hat drei Kandidaten herausgesucht, welche allesamt über einen Prozessor mit einer Taktrate von zwei Gigahertz und zwei Gigabyte Arbeitsspeicher verfügen. Dies markiert in dieser Klasse den oberen Durchschnitt und ermöglicht ein angenehmes Arbeiten.
Acer Extensa 5620-6A2G16
Das Acer-Notebook gehört zu den schnellsten seiner Klasse. Hauptverantwortlich für den Geschwindigkeitsvorteil gegenüber der Konkurrenz ist der Prozessor - ein T5750 Core 2 Duo von Intel. Das 15,4-Zoll große Display hat eine Auflösung von 1.280 x 800 Pixeln. Der 160 Gigabyte große Festplattenspeicher ist für ein solches Notebook ausreichend. Das Acer Extensa 5620 verfügt zudem über WLAN, wenn auch der schnelle N-Standard fehlt.

Das Acer Extensa ist mit einem starken Dual-Core-Prozessor ausgestattet.
Toshiba Satellite L300D-148
Das Toshiba Satellite L300D setzt auf einen Prozessor von AMD, den Athlon 64 QL-62. Die Festplattengröße beträgt gute 250 Gigabyte. Das Display misst ebenfalls 15,4 Zoll, bei einer Auflösung von 1.280 x 800 Pixeln. WLAN im N-Standard und ein Kartenleser fehlen. Wie für diese Klasse üblich besteht das Gehäuse vollständig aus Plastik, wenn auch die Verarbeitung in Ordnung ist. Einen Test eines etwas anders ausgestatteten Modells finden Sie in diesem Artikel.

Das Gehäuse des Toshiba L300D besteht aus reichlich Plastik
HP 6735s, Turion X2 RM-70
Auch bei HP ist in dieser Klasse Schonkost angesagt. Viel mehr als ein Notebook mit einigen Anschlüssen, Bildschirm und Tastatur gibt es auch hier nicht. HP verbaut wie auch Toshiba einen AMD Prozessor, aber den Turion X2 RM-70. Auch bei diesem Laptop kommt ein 15,4-Zoll-Display mit einer Auflösung von 1.280 x 800 Pixeln zum Einsatz. Im Gegensatz zur Konkurrenz ist der Bildschirm matt und ist daher gerade im Freien besser ablesbar. Die Festplatte ist mit 320 Gigabyte für diese Klasse sehr groß. Positiv: Das Notebook verfügt über WLAN mit N-Standard, Bluetooth und einen Kartenleser. In der so genannten "Holzklasse" ist das HP mit einem Preis von 445 Euro das günstigste von allen dreien und bietet zudem die meisten Extras.

Mit 445 Euro ist das HP 6735s das günstigste Angebot.
Allround-Notebook: 700 Euro
In dieser sehr beliebten Preisklasse muss man einen kleinen Kompromiss zwischen Leistung und Grafikqualität eingehen. Nicht alle Notebooks setzen auf eine eigene Grafikkarte und wenn, ist diese meist nur für ältere Spiele zu gebrauchen. Die Prozessorleistung ist dafür durchaus für rechenintensivere Programme ausgelegt.
Acer TravelMate 5720G-833G25N
Für rund 700 Euro ist das Acer TravelMate 5720G gut ausgestattet und verfügt über eine überdurchschnittlich gute CPU-Leistung für diese Klasse. Der Intel Core 2 Duo T8300 taktet mit 2,40 Gigahertz. Die ATI Mobility HD 2600 ist eine ältere Grafikkarte, reicht jedoch für Spiele älterer Jahrgänge aus. Mit drei Gigabyte Arbeitsspeicher ist zudem das Limit für das 32 Bit Windows Vista Home Premium Betriebssystem so gut wie ausgereizt. Mit 250 Gigabyte bietet die Festplatte auch für größere Daten genügend Speicherplatz. Wie viele andere Notebooks setzt Acer beim 5720G auf ein glänzendes 15,4-Zoll-Display mit einer Auflösung von 1.280 x 800 Pixeln.

Acer verbaut beim TravelMate 5720G einen sehr starken Prozessor von Intel.
Dell Inspiron 1525
Dell bietet sein Inspiron 1525 in mehreren Konfigurationen an und selbst an dieser dürfen noch Veränderungen vorgenommen werden. Die Basisausstattung des 700-Euro-Modells kann sich jedoch auch so sehen lassen. Verbaut wird ein Intel Core 2 Duo T8100 mit 2,10 Gigahertz, vier Gigabyte RAM und eine 320 Gigabyte große Festplatte. Lediglich der Intel Onboard Grafikchip passt nicht so ganz zum Rest. Das Display misst die üblichen 15,4 Zoll. Das Dell Inspiron 1525 ist ein gutes Arbeitsgerät, lediglich bei Spielen unbrauchbar. Je nach Angebot fallen etwa 30 Euro Versandkosten an.

Bei Dell gibt es das Inspiron 1525 in mehreren vorkonfigurierten Versionen.
MSI Megabook EX600-8135VHP
MSI bietet mit dem Megabook EX600 ein sehr ausgeglichenes Notebook um 675 Euro an. Wie auch Dell verbaut MSI in dem Megabook EX600 einen Intel T8100 mit 2,10 Gigahertz. Der drei Gigabyte große Arbeitsspeicher wiederum erinnert an das Acer-Notebook. Ebenso die dedizierte Grafikkarte - eine Nvidia 8400M GT. Diese ist ebenfalls nur für etwas ältere Spiele zu empfehlen. Die Festplatte mit einer Größe von 250 Gigabyte ist ausreichend dimensioniert. MSI spendiert dem Megabook EX600 zusätzlich noch einen HDMI-Anschluss.

Das MSI bietet auch einen HDMI-Anschluss
HP 6730b, Core 2 Duo P8400
Mit einem Preis von 800 Euro ist der HP 6730b kein Schnäppchen, verfügt jedoch über ein sehr selten gewordenes mattes Display mit 15,4 Zoll. Auch die Rechenleistung kann sich sehen lassen. Mit dem Intel P8400 mit 2,26 Gigahertz ist man auch für anspruchsvollere Aufgaben gerüstet. Bei der Festplattenkapazität und dem Arbeitsspeicher wurde gespart. Allerdings sollten 160 Gigabyte Speicherplatz und zwei Gigabyte RAM für die meisten Nutzer ausreichend sein. Ein größeres Modell mit einer Festplattenkapazität von 250 Gigabyte kostet 50 Euro Aufpreis. Der Intel Onboard Grafikchip ist nicht für Spiele geeignet. Neben dem Display ist auch die Auswahl des Betriebssystems ein großer Pluspunkt. Hier kann zwischen Windows Vista Business und XP Professional gewählt werden.

Das HP 6730b bietet einen günstigen Einstieg in die Business-Klasse.
Allround-Notebook: 1.000 Euro
Neben den üblichen Office- und Internetarbeiten sind diese Notebooks auch für das gelegentliche Spielen ausgelegt und bieten einen guten Kompromiss zwischen Mobilität und Rechenleistung. Alle drei vorgestellten Notebooks verfügen über eine akzeptable Grafikkarte und ein 15,4-Zoll-Display mit einer Auflösung von 1.280 x 800 Pixeln. Der Festplattenspeicher ist bei allen drei Modellen mit 320 Gigabyte ausreichend dimensioniert.
Asus N50VN-FP004C
Klassenüblich verbaut Asus im N50VN einen Prozesssor der neuen Intel Centrino 2 Plattform. Der T9400 taktet mit 2,53 Gigahertz. Außerdem sind satte vier Gigabyte Arbeitsspeicher vorhanden. Die Nvidia 9650M GT ist auch für kleinere Spielesitzungen durchaus brauchbar, wenngleich neue Spiele nicht in vollen Details genossen werden können. Auch ein HDMI- und eSata-Anschluss ist integriert. Praktisch: Das N50VN verfügt über einen integrierten Ziffernblock. Der Preis beträgt für das Notebook rund 1.000 Euro, als Gegenleistung erhält man einen echten Allrounder.
Einen ausführlichen Test finden Sie hier.

Das Asus N50 bietet eine gute Tastatur mit Ziffernblock
MSI Megabook GX620-8443VHP
Die Ausstattung ist im Vergleich zum Asus N50VN ein wenig schlechter. Der P8400 von Intel taktet mit "lediglich" 2,26 Gigahertz und bei der Grafikkarte kommt die etwas ältere Nvidia 9600M GT zum Einsatz. Auch MSI spendiert dem GX620 satte vier Gigabyte Arbeitsspeicher. Auch dem MSI-Modell fehlt der HDMI- und eSata-Anschluss nicht und auch ein Ziffernblock wurde integriert. Die Hülle besteht zu großen Teilen aus gebürstetem Aluminium, welches ausgesprochen edel wirkt. Der Preis von 940 Euro ist angesichts der hochwertigeren Hülle vertretbar. Der größere Bruder hat im netzwelt Test durchwegs überzeugt, wie Sie in diesem Testbericht nachlesen können.

Das MSI GX 620 bietet eines der besten Touchpads überhaupt.
Acer TravelMate 5730G-944G32N
Das Acer 5730G gehört zur großen Familie der TravelMate-Notebookserie, die schon seit etlichen Produktgenerationen besteht. Acer vertraut auf einen Intel Core 2 Duo T9400 mit 2,53 Gigahertz. Bei der Grafikkarte setzt der Hersteller auf die ATI Mobility HD 3650. Diese ist etwas schwächer als die verbauten Nvidia-Modelle der beiden anderen Notebooks. Wie auch bei den anderen Modellen werden vier Gigabyte RAM verbaut. Je ein HDMI- und eSata-Anschluss sind vorhanden, jedoch fehlt ein separater Ziffernblock. Zu einem Preis von 900 Euro ist es ein gutes Angebot. Jedoch hat es für diesen Preis nur ein Internethändler gelistet, alle anderen verlangen mindestens 60 Euro mehr.

Für 900 Euro ist das Acer ein echtes Schnäppchen.
Business-Subnotebook
Subnotebooks sind vor allem für Geschäftsreisende gedacht, die ständig einen Laptop mit sich führen. Im Vordergrund steht neben einem geringen Gewicht die Zuverlässigkeit und eine hohe Akkulaufzeit. Die Leistung ist dabei zweitrangig. Die hohe Qualität lassen sich die Hersteller allerdings teuer bezahlen und die Preise für ein gutes Subnotebook liegen immer im vierstelligen Bereich. Auch die angebotenen Garantieleistungen sind mit normalen Notebooks nicht zu vergleichen und Reparaturen gehen meist äußerst schnell vonstatten, oftmals wird auch ein Leihgerät gestellt.
Dell Latitude E4200
Das Dell Latitude E4200 gibt es in drei Konfigurationen, welche Dell-typisch noch auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnitten werden dürfen. Die mittlere Konfiguration um 1.400 Euro bietet den besten Kompromiss aus Preis und Leistung. Auch Dell vertraut auf einen besonders sparsamen Intel Core 2 Duo SU9400 mit 1,40 Gigahertz. Standardmäßig sind zwei Gigabyte Arbeitsspeicher eingebaut. Der Bildschirm hat eine Größe von 12,1 Zoll. Um auch für hohe Belastungen gerüstet zu sein verfügt der Latitude E4200 über ein Solid-State-Drive mit 64 Gigabyte. Im Preis von 1.400 Euro ist ein Drei-Jahres-Standardservice enthalten.

Das Dell Latitude lässt sich auf der Webseite von Dell beliebig konfigurieren.
Lenovo IBM Thinkpad X200s-NS23RGE
Der Intel Core 2 Duo SL9400 Prozessor mit einem Takt von 1,86 Gigahertz ist besonders sparsam und erheblich schneller als jener im Dell Latitiude E4200. Mit zwei Gigabyte RAM und einer 250 Gigabyte großen Festplatte ist auch die restliche Ausstattung gut. Das Lenovo IBM Thinkpad bietet wie auch Dell kein internes optisches Laufwerk. Das 12,1-Zoll-Display ist matt. Das Gehäuse besteht überwiegend aus Magnesium und ist dadurch sehr robust. Die ThinkPad X-Serie ist zudem für seine geringe Ausfallquote bekannt.

Die Lenovo IBM Thinkpad-Serien sind für ihre robustes Gehäuse bekannt.
Sony Vaio VGN-TT11WN/B
Im Sony Vaio VGN-TT11 ist ebenfalls ein Intel Core 2 Duo untergebracht. Der SU9300 taktet jedoch mit lediglich 1,20 Gigahertz. Beim Arbeitsspeicher gibt sich Sony nicht so sparsam. Es sind satte vier Gigabyte RAM verbaut. Die Festplatte fasst 160 Gigabyte an Daten. Mit einer Displaygröße von lediglich 11,1 Zoll und einem Gewicht von 1,3 Kilogramm ist es besonders für ultramobile Nutzer sehr interessant. Auch ein DVD-Brenner sowie ein UMTS-Modul sind integriert. Die Akkulaufzeit beträgt im Office-Betrieb gute fünf Stunden. Das Gehäuse besteht aus Kohlefaser. Der Preis für das sehr exklusive Sony-Subnotebook beträgt mindestens 2.220 Euro.
Einen ausführlichen Test finden Sie hier.

Der Einschaltknopf ist auf der rechten Seite in der Bildschirmhalterung integriert.
Convertible Tablet-PC
Im Grunde ist ein Convertible Tablet-PC ein Subnotebooks mit einem drehbaren Touchscreen. Die Hardwareausstattung gleicht oftmals jener der Business-Subnotebooks. Vor allem für Präsentationen sind diese speziellen Laptops sehr gut geeignet oder auch für schnelle, handschriftliche Notizen.
Dell Latitude XT
Als Prozessor kommt ein besonders sparsames Modell von Intel zum Einsatz. Der U7700 taktet mit 1,33 Gigahertz. Der RAM ist mit einem Gigabyte sehr knapp bemessen. Eine Aufrüstung auf zwei Gigabyte Arbeitsspeicher ist sehr empfehlenswert und kostet lediglich 26 Euro Aufpreis. In der günstigsten Konfiguration ist zudem lediglich eine Festplatte mit 40 Gigabyte Speicher verbaut. Es darf auch auf größere Modelle zurückgegriffen werden und selbst zwei Solid-State-Drive-Modelle stehen zur Wahl. Beim Touchscreen handelt es sich um ein mattes Modell mit einer Auflösung von 1.280 x 800 Pixeln. Dell veranschlagt für das Latitude XT in der günstigsten Konfiguration 1.600 Euro.

Der Touchscreen kann sowohl mit den Fingern als auch mit dem Stift bedient werden.
Lenovo IBM ThinkPad X200 Tablet
Das Lenovo IBM ThinkPad X200 Tablet ist wesentlich besser ausgestattet als jenes von Dell. Der Intel Core 2 Duo SL9400 taktet mit 1,86 Gigahertz. Lenovo verbaut standardmäßig zwei Gigabyte Arbeitsspeicher. Mit 250 Gigabyte sollte die Festplatte Platz für alle wichtigen Daten bieten. Der matte 12,1-Zoll-Touchscreen verfügt über eine Auflösung von 1.280 x 800 Pixeln. Wie auch der Dell Latitude XT ist kein DVD-Laufwerk eingebaut. Der Preis für dieses Modell startet bei 1.850 Euro.

Die Außenhaut des Lenovo besteht aus Magnesium.
Apple Macbook
Alle, die ein exklusives und etwas anderes Notebook kaufen möchten, sind bei Apple richtig. Die Macbook-Serie wurde erst vor kurzem überarbeitet und auf der Keynote im Oktober vorgestellt. Die neue Nvidia 9400M GT Grafikkarte verhilft dem Notebook zu einem neuen Leistungsschub. Das 13,3-Zoll-Display spiegelt stark, liefert aber ein gutes Bild. Das Macbook wird zudem aus einem einzigen Alublock gefertigt und ist besonders stabil. Allerdings muss man auch mit den Eigenheiten eines Apple Macbooks zurecht kommen. Neben dem Apple-eigenen Betriebssystem Mac OS X 10.5 Leopard muss auch auf einen HDMI-, DVI- und VGA -Anschluss verzichtet werden. Apple bietet dafür seine Eigenlösung an - Mini-Display-Port. Für das Modell mit einem Intel Core 2 Duo Prozessor mit 2,4 Gigahertz starten die Preise bei knapp über 1.400 Euro. Im netzwelt Test konnte Apple mit seinem neuem Macbook überzeugen.
Netbook
Dem aufstrebenden Netbookmarkt mit seinen besonders attraktiven Preisen hat netzwelt einen eigenen Einkaufsberater gewidmet.