Zensur
Zensur ist ein probates Mittel um Andersdenkende davon abzuhalten ihre Meinung zu verbreiten. Die häufigste Art von Zensur ist schlicht und ergreifend das Verbot der Verbreitung eines Dokuments. Dabei ist es unerheblich ob es sich dabei um ein Schriftstück, ein Video oder jede andere Art von Meinungsäußerung handelt. Als Zensur wird auch das Streichen von Informationen in Dokumenten bezeichnet.
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Der neue Cloud-Speicherdienst Google Drive ist in China unmittelbar nach dem Start gesperrt worden. Damit ereilt den Dienst das gleiche Schicksal wie viele westliche Internetseiten.
Der Iran will seine Bevölkerung vom uneingeschränkten Zugriff auf das globale Internet abschneiden. (Bild: sxc.hu) Anstatt des freien Zugangs zum World Wide Web könnte iranischen Bürgern bald nur noch der Zugriff auf ein nationales Intranet möglich sein. Die Regierung plane, bereits ab Mai den Zugriff auf internationale E-Mail-Angebote einzuschränken, heißt es in einem Medienbericht. Das Regime dementiert.
Die Reporter Ohne Grenzen kritisieren Frankreichs Behörde gegen Urheberrechtsverletzungen HADOPI. (Bild: Screenshot/Reporters Without Borders) Australien und Frankreich gehören zu den "Feinden des Internets". Das geht aus einem Bericht der Reporter ohne Grenzen hervor, der anlässlich des Welttags gegen Internetzensur veröffentlicht wurde.
Zu den Medienpartnern bei der Veröffentlichung der Startfor-E-Mails gehört auch NDR. (Bild: Screenshot) Wikileaks plant offenbar einen neuen Coup. Ab sofort sollen über fünf Millionen geheime E-Mails der US-amerikanischen Sicherheitsberatungsfirma Stratfor veröffentlicht werden. Diese enthüllen unter anderem die Rekrutierungs- und psychologischen Methoden des Informantennetzes.
Das Soziale Netzwerk von Mark Zuckerberg hat klare Regeln, was gepostet und gezeigt werden darf. (Bild: Facebook) Die Richtlinien für Inhalte bei Facebook klingen teilweise kurios. Demnach dürfen stillende Mütter abgebildet werden, aber keine Nippel. Das vertrauliche Dokument ermöglicht einen Blick hinter die Kulissen des Sozialen Netzwerks.
Julian Assange: Journalismus ist die "ruchloseste, nuttigste, hinterhältigste Industrie"
von Lisa Bruness
In der Dokumentation "Wikileaks - Geheimnisse und Lügen" wird Assange ausführlich interviewt. (Bild: Arte/Tim Cragg) Die Geschichte der Enthüllungsplattform steht bei der Dokumentation "Wikileaks - Geheimnisse und Lügen" im Mittelpunkt. Dabei kommt der Gründer Julian Assange ausführlich zu Wort.
Die Volksrepublik China hat Twitter längst ausgesperrt, was zahllosen anderen Microblogging-Plattformen zu ungeahntem Ruhm verhilft. Am populärsten ist Sina Weibo, das mittlerweile mit fast 180 Millionen registrierten Nutzern fast so viele wie Twitter selbst aufweisen kann.

"Scheiß auf ACTA!": Bundesweit gingen Hunderttausende gegen das Handelsabkommen auf die Straße. Netzwelt war in Hamburg vor Ort und fragte die Protestler, warum sie protestieren.
Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger begrüßt die Diskussion um ACTA. (Bild: Screenshot/YouTube) "Wir wollen keine Internetsperren": Sabine Leutheusser-Schnarrenberger äußert sich in einem YouTube-Video zu ACTA. Die Bundesjustizministerin distanziert sich zudem von französischen Warnhinweismodellen.
Ansgar Heveling glaubt, dass die Netzgemeinde den Kampf gegen SOPA und PIPA bereits verloren hat. (Bild: Screenshot/YouTube) Das Ende des Web 2.0? Der CDU-Politiker Ansgar Heveling ist der Meinung, dass die Netzgemeinde den Kampf gegen SOPA und PIPA bereits verloren hat.
Das Handelsabkommen ACTA sorgt weiterhin für Unruhe im Netz. Nach den massiven Protesten gegen ACTA in Polen und Frankreich sind jetzt auch konkrete Protestaktionen in Deutschland geplant. Auf Twitter kursiert das Datum 11.02. für einen europäischen Protesttag gegen das Anti-Filesharing-Abkommen. Wird ACTA bald ad acta gelegt?
Handy-Nutzer werden in Nordkorea derzeit wie Kriegsverbrecher behandelt. Der Grund ist die angeordnete 100-tägige Trauerphase für den verstorbenen Diktator Kim Jong-il.
Bislang wurden Tweets, die gegen Landesgesetze verstoßen, weltweit gelöscht. Nun soll dies nur noch in dem betreffenden Land und zudem für den Nutzer transparent erfolgen.
ACTA wurde heute von 22 europäischen Staaten unterzeichnet. (Bild: Screenshot/Ministry of Foreign Affairs Japan) Trotz der Proteste im eigenen Land hat Polen heute das strittige Anti-Counterfeiting Trade Agreement (ACTA) unterschrieben, zusammen mit 21 weiteren europäischen Staaten.
Viele polnische Webseiten tragen heute schwarz. Denn in Polen hat die anstehende Unterzeichnung des europäischen SOPA zum politischen Eklat geführt. Erst in der vergangenen Woche ist die für Donnerstag angesetzte Unterzeichnung von ACTA, dem Anti-Counterfeiting Trade Agreement, durch polnische Regierungsvertreter überraschend ans Licht gekommen.
Nach dem Vorgehen der US-Justizbehörden gegen den Filehoster Megaupload reagiert der ähnlich strukturierte Dienst FileSonic und deaktiviert seine Filesharing-Funktionen. Auch weitere Filesharing-Webseiten sind darum bemüht, ein ähnliches Schicksal wie das von Megaupload zu vermeiden.
Die US-amerikanische Handelskammer versucht mithilfe eines Werbespots die öffentliche Meinung zu beeinflussen. (Bild: Screenshot/US Chamber of Commerce/YouTube) Erste Protesterfolge. Der "Blackout Day" scheint seine Wirkung nicht verfehlt zu haben. Bereits 18 Abgeordnete änderten ihre bisherige Meinung und äußerten sich kritisch gegenüber SOPA und PIPA.
Nach SOPA erwarten Netz-Aktivisten die Verhandlungen zu ACTA - dem europäischen SOPA. (Bild: Maro Resad – g8Internet.com) An den Protesten gegen das "Stop Online Piracy Agreement", kurz SOPA, beteiligen sich auch viele deutsche Blogs und Internetseiten. Denn die Vorbereitungen zum Protest gegen das europäische Gegenstück ACTA laufen bereits. Es wird erwartet, dass noch in diesem Jahr über die Umsetzung des Copyright-Abkommens ACTA entschieden wird.
Das Ende der LOLCats: Viele Webseiten streikten mit, als die Wikipedia offline ging. Dabei wählten einige sehr kreative Methoden, um auf ihre Meinung zu SOPA und PIPA aufmerksam zu machen. In einem Protestsong wird beispielsweise das Ende der LOL-Cats besungen.
Das Internet streikt: Zentrale Webseiten wie die englischsprachige Wikipedia sind offline oder verweisen auf ihren Startseiten auf die Proteste gegen SOPA. Zu den Streikenden zählen auch Google, Mozilla, Wordpress und Minecraft.

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