Was ist eigentlich Web 2.0 und wo finde ich es? Eine einfache Frage, auf die es keine richtige Antwort gibt. Eine Lösung gibt es dennoch, eine Plattform, die alle aktuellen Web 2.0-Anwendungen in einem übersichtlichen Index darstellt. Go2Web20 heißt das Projekt und netzwelt hat sich die Möglichkeiten des neuen Webs einmal genau angesehen.
Mashups sind einer der neuesten Trends im Netz. Ein besonders gelungenes Beispiel ist Popurl.com: Auf der Webseite finden Internetnutzer auf einer übersichtlich gegliederten Seite die beliebtesten Links zu den bekanntesten Web2.0-Diensten wie Flickr, YouTube oder Digg.com.
Ein Bild sagt bekanntlicherweise mehr als 1.000 Worte, und ein Film kann ellenlange Romane in 90 handlichen Minuten zusammenfassen. Wer sich im Netz nicht allein aufs geschriebene Wort verlassen will, kann deshalb jetzt mit Hellodeo.com ganz einfach eigene Videonachrichten aufnehmen und diese in Webseiten, Foren und Myspace-Profile einbinden.
Vorbei sind die Zeiten, in denen das Netz auf dem heimischen Schreibtisch endete. Drahtlose Netzzugänge, Kamera-Handys und Weblogs sorgen dafür, dass online und offline immer mehr verschmelzen. Das deutsche Lokalisierungs-Startup Plazes.com will Netznutzern dabei helfen, digitale Koordinaten und reale Orte miteinander zu verbinden. Anfang Juli wurde die Plazes-Website komplett überarbeitet.
Photobucket ist die graue Maus unter den Foto-Hosting-Anbietern. Die Webseite kommt ohne clevere Interface-Spielereien und dergleichen daher. Stattdessen konzentriert man sich ganz aufs Wesentliche - und ist damit ausgesprochen erfolgreich.
Von der Currybude in Berlin bis zum Sushi-Restaurant in Frankfurt - Qype kennt alle Orte! Der Online-Dienst mit dem komischen Namen - sprich: [kwaip] - bietet Informationen zu etlichen Orten, die von Nutzern getaggt und bewertet wurden. So möchte Qype eine Art digitales Branchenbuch ohne Eigenwerbung werden.
Digg.com versucht sich bereits seit Ende 2004 an einer neuen Art von News-Webseite. Diggs Nutzer bestimmen, welche Stories es auf die Titelseite des Angebots schaffen. Anfangs hatte man sich dabei voll und ganz Technologie-Themen verschrieben. Mit einem Relaunch öffnet Digg nun behutsam seinen thematischen Horizont.
Google hat Anfang Juni den Startschuss für den Beta-Test seiner Tabellenkalkulation "Google Spreadsheets" gegeben. Bisher ist die Web-Anwendung noch ein bisschen schwachbrüstig. Doch langfristig könnte Google damit Microsofts Office im Web Konkurrenz machen.
YouTube war gestern, heute sind Jumpcut und Eyespot: Mit den Videodiensten der nächsten Generation können Internetnutzer Videos nicht nur kostenlos hochladen, sondern auch schneiden, zu neuen Clips zusammenfügen und mit Musik unterlegen. Im netzwelt-Test offenbarten beide Dienste Stärken und Schwächen.
Die Ideenschmiede Google hat ein neues Kind hervorgebracht. Das ist soweit nicht ungewöhnlich, aber dieses Kind könnte ein Großer in der Web-Welt werden. Es ist ein Online-Kalender, durch Web 2.0 interaktiv. Als Login dient der GMail-Account. Persönliche Termine sind so von jedem Computer mit Netzzugang abrufbar, ein PDA im Web.
Vor wenigen Tagen ist Microsofts neue Suchmaschine online gegangen. MSN soll abgelöst werden und deshalb startet jetzt Live.com seinen Dienst. Auffälligstes Merkmal ist die Gestaltung mit Web 2.0-Elementen. Die Seite kann vom Anwender selbst verändert und per Drag-and-Drop verschoben werden.
Microsoft Word oder Open Office findet sich auf fast jedem Rechner. Wenn nicht, gibt es immer noch das Word Pad oder zur Not den Editor. Wer bräuchte da also noch ein weiteres Schreibprogramm, wo die meisten Nutzer der großen Textverarbeitungen ohnehin nur einen Teil der Funktionen kennen und einen noch kleineren Teil nutzen?
Das gesamte Internet ist mit Werbung zugepflastert. Nur die wahrscheinlich beliebteste Homepage der Welt nicht: die Google-Startseite. Das ändert sich jetzt auf Wunsch - die Google-Homepage lässt sich personalisieren. Das geht zwar schon seit längerer Zeit, nun ist der Dienst aber auch auf Deutsch verfügbar.
Selbst mit einer gute Suchmaschine ist es mitunter gar nicht so einfach, im Internet das zu finden, was man sucht. Noch ärgerlicher ist es aber, wenn man etwas bereits gefunden hatte, nach einiger Zeit wiederzufinden. Mit einer personalisierten Suche wollen Google und Yahoo diesem Problem Abhilfe schaffen. Neben praktischen Vorteilen für die Nutzer entstehen aber auch Datenberge, dei viel über die Nutzer aussagen und so zum MIssbrauch einladen.
"Guck mal, was ich hier tolles gefunden habe" - so sehen viele Blog-Einträge aus. Viele Blogger linken einfach nur auf andere Seiten und schreiben selber eher wenig. Der reine Linkblog hat nun aber Konkurrenz bekommen: Die Social Bookmarks.
Geld kann man sich hier nicht borgen, dafür aber alles mögliche andere: DieBorger.de vermittelt Werkzeuge, Bücher, DVDs und Spiele, und das alles fast umsonst - nur dass man es zurückgeben muss.
Das Surfen im Internet zu erleichern, hat sich das Liquid Information Research Project der Universität London auf die Fahnen geschrieben. Das alte Hypertext-Konzept reiche nicht mehr aus, um an brauchbare Informationen zu gelangen. Hyperwords soll nun einen Text mit zusätzlichem Inhalt anreichern.

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