Warez
Als Warez wird eine illegale Kopie einer Software bezeichnet.
Verwandte BegriffeFilesharing, Tool, Rapidshare, Hacking, Update, Microsoft, Rechtsanwalt, Computer, Mobile, Bittorrent
Die Kripo Frankfurt beschlagnahmte in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen e.V. (GVU) zehn Warez-Server, die weltweit für monatlich 60 Terabyte Datenvolumen verantwortlich waren. Gegen den Betreiber wurde Strafantrag gestellt.
Die britische Polizei verhaftete am Dienstag den Betreiber der Bittorrent-Community Oink.cd. Fünf Tage zuvor landete bereits der Gründer der Website TV-Links.co.uk in Untersuchungshaft. Die Industrie kündigt zudem weitere Polizeiaktionen an. P2P-Nutzern droht damit ein heißer Herbst.
Filesharer sind Verbrecher - zumindest in den Augen der Musikindustrie. Warum diese den gelegentlichsten Kazaa-Nutzer in Kampagnen öffentlich kriminalisiert und die ganz großen Fische im Raubkopierer-Markt frei laufen lässt, diese Frage stellt Autor Oliver Dierks in seinem Buch "Undercover". Der Mann muss es wissen: Als freier Ermittler hat er jahrelang im Auftrag Musikwächter-Auftrag die echte Szene unterwandert. Und bestürzende Erkenntnisse gewonnen.
Wenn Eisverkäufer William Agnew im schottischen Hamilton mit seinem Truck vorfuhr, schlugen nicht nur Schlemmerherzen höher. Denn der 50-Jährige hatte neben Gefrorenem auch reichlich Gebranntes im Sortiment - Musik-CDs, Film-DVDs sowie Computer- und Videospiele.
Die Internet-Serie "Welcome To The Scene" porträtiert das Innenleben einer fiktiven Gruppe von Filmpiraten. Doch nach den jüngsten Durchsuchungen des FBI sind Gerüchte im Netz aufgetaucht, dass die Show verblüffende Bezüge zur realen Warez-Szene besitzt.
Seit Mittwoch fanden weltweit Polizeiaktionen gegen Verdächtige aus der Warez-Szene statt. Im Laufe der mehr als 90 Durchsuchungen in elf Ländern wurden zwei Personen festgenommen und zahlreiche Rechner beschlagnahmt.
Im Fall "FTPwelt" zittern die Kunden weiterhin. Kurz nach Beschlagnahmung der Server im September diesen Jahres, wurden die Kundendaten ausgewertet. 17.000 Nutzern drohen nun Ermittlungsverfahren wegen Urheberrechtsverletzung. Und der deutschen Justiz eine "logistische Herausforderung", meint der Sprecher der zuständigen Staatsanwaltschaft Mühlhausen, Dirk Germeroth.

Alle Dienste anzeigen »