Sun Microsystems
Anfangs ein unabhängiges Unternehmen in Santa Clara war Sun Microsystems ein Hersteller von Computern und Software. Das Unternehmen wurde jedoch im Jahr 2010 von einem der weltweit größten Softwarehersteller, Oracle Corporation, übernommen. Sun Microsystems wurde 1982 an der Stanford University gegründet. Das "Sun" im Namen steht für Stanford University Network, das anfangs ein Projekt zur Vernetzung der Rechner der Universität war.
Verwandte BegriffeJava, Software, Staroffice, OpenOffice.org, MySQL, Medien, Server , Oracle, IBM, Google, Microsoft, HP
OpenSolaris ist ein Open-Source Betriebsystem der Firma Sun Microsystems, welches auf dem Quelltext von Unix-Systems Solaris 10 basiert.
Seit der Ankündigung, mit dem Projekt LibreOffice eine unabhängige Variante von OpenOffice.org zu schaffen, gab es viele böse Kommentare sowohl zu Oracle als auch der Community. Dabei ist das Verhältnis eher nüchtern, wie der Marketing Manager Thomas Krumbein im Gespräch mit netzwelt klarstellt.
Seit der Akquisition von Sun Microsystems durch Oracle liegt der Konzern von Larry Ellison mit der Open-Source-Community im Klinch. Dabei geht es nicht nur um die Zukunft des Betriebssystems OpenSolaris und der Sprache Java, sondern auch OpenOffice.org - eine Abspaltung wäre nicht der erste Fork des Projekts.
Das bekannte freie Büropaket OpenOffice.org soll künftig von einer Stiftung betreut und unter den Namen Libre Office weiter entwickelt werden. Eine erste BetaVersion steht schon zum Download bereit.
Das Projekt Renaissance von Sun Microsystems beschäftigt sich seit einiger Zeit mit einer neuen Benutzeroberfläche für OpenOffice.org. In der Status-Präsentation im Juli 2009 ist nun ein erster Prototyp als Java-Applet zum neuen Aussehen des Präsentationsprogramms Impress veröffentlicht worden. Sie enthält Anleihen des Ribbon-Interface von Microsoft und CoverFlow von Apple.
Sun Microsystems hat mit dem UltraSPARC T1 jetzt einen neuen Multi-Core-Prozessor für Server vorgestellt. Die CPU, die unter dem Codenamen "Niagara" entwickelt wurde, verfügt über acht Kerne und soll zudem besonders stromsparend arbeiten. Erste Sun Fire Server auf Basis des UltraSPARC T1 sollen noch in diesem Jahr ausgeliefert werden.

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