Noch eine Web 2.0-Plattform. Klingt nach einer beliebigen weiteren Community und doch ist imeem mehr als das. Denn es ist Foto-, Video, Blog- und Musikplattform in einem. "What's on your Playlist?" lautet das Motto hier. Nutzer sollen ihre Favoriten und ihren persönlichen Geschmack mit anderen Usern teilen.
Die Social-Music-Plattform Last.fm wird ihr Repertoire um Musikvideos erweitern. Dabei sollen die angebotenen Streams eine gute Audioqualität besitzen und im Gegensatz zu YouTube-Videos mit 128 kBit anstelle von 64 kBit enkodiert werden. Zusammen mit der vorhanden Empfehlungstechnologie könnte Last.fm eine Internet-Alternative zum bekannten Musikfernsehen werden.
Hobbys, Vorlieben, politische Richtung, Musikgeschmack, Freunde: Diese Angaben sind typisch für Social-Network-Portale wie MySpace oder studiVZ - und interessant für einige Personen, Unternehmen und Behörden. Selten werden die Angaben missbraucht, doch geraten sie in falsche Hände, können sie für Zwecke verwendet werden, an die man beim Eintragen dieser Daten wohl nicht gedacht hat.
Soziale Netzwerke und Video-Plattformen machen in diesen Tagen mit kostspieligen Übernahmen und Millionen-Finanzierungsrunden von sich reden. Manch ein Kritiker fühlt sich angesichts derartiger Entwicklungen an den ersten Dotcom-Boom erinnert, der mit zahllosen Pleiten endete. Web 2.0-Anhänger argumentieren dagegen, dass die wirtschaftliche Basis heute solider sei als zu Anfang des Jahrzehnts.
Soziale News-Webseiten wie Digg.com und Newsvine.com waren lange Zeit auf ein englischsprachiges Publikum beschränkt. Jetzt schwappt der Trend auch nach Deutschland über: Im Dezember starteten eine ganze Reihe deutschsprachiger Dienste.
Skype hat diese Woche die Beta-Version seiner nächsten Software-Generation veröffentlicht. Der Online-Telefonie-Anbieter hat für die Version 3.0 große Pläne. Eine wichtige Rolle spielen dabei neue Web-Schnittstellen.
Mitte Oktober fiel der offizielle Startschuss für die neue Weblog-Community Vox.com. Vox grenzt sich von der Konkurrenz durch soziale Netzwerk-Funktionen und Datenschutz-Begrenzungen ab. Die Plattform könnte damit so etwas wie ein Myspace für Erwachsene werden.
Die Suche nach interessanten Seiten im Netz gestaltet sich oftmals schwierig. Die Google-Suche liefert dabei häufig nicht die gewünschten Ergebnisse, da viele interessante Seiten aufgrund eines niedrigen Pageranks nur hintere Plätze in der Liste der Suchergebnisse belegen. Abhilfe schafft nun die deutschsprachige Internetseite Mister Wong. Entsprechend des aus den USA bekannten Social-Bookmarking-Prinzips werden Internetlinks als gut klassifiziert, die von vielen Usern als Favorit gespeichert werden.
Das Studiverzeichnis, kurz studiVZ, ist das wohl am schnellsten wachsende Studentennetzwerk in Europa. Nach dem Vorbild der amerikanischen Community-Plattformen MySpace und Facebook soll nun auch in Deutschland eine lebhafte Studentengemeinschaft entstehen. Seit der Gründung im Oktober letzten Jahres sind bereits mehr als 500.000 Mitglieder aus über 650 europäischen Hochschulen registriert.
Wenn sich Langeweile im Netz ausbreitet, wollen sich partout keine spannenden Websites offenbaren. Und Zufallslinks von vielen Anbietern sind entweder schlecht gemacht oder treffen die eigenen Neigungen nicht. Mit der Firefox-Erweiterung StumbleUpon gehört das der Vergangenheit an: Aus mehr als hundert Kategorien wählen Sie aus, was Sie wirklich interessiert und werden per Klick auf zufällig ausgewählte Seiten geführt. Die Links kommen dabei von den StumbleUpon-Usern selbst, ein Bewertungssystem garantiert, dass nur gute Websites auf Ihrem Monitor landen. Netzwelt hat sich diese Erweiterung mit Social Networking-Komponente einmal genauer angeschaut.
Musiker haben das Internet für sich entdeckt, um möglichst kostengünstig auf ihr Talent aufmerksam zu machen. Dabei konnten in den letzten Monaten einige neue Stars geboren werden. Meist mit Hilfe von Social Networking Webseiten wie MySpace.com der YouTube.com. Jüngstes Beispiel: Lily Allen. Die junge Sängerin überzeugte mit ihren Video "Smile" gegen ihren Ex-Freund das Internet-Publikum und avancierte so zum Superstar auf der Internetplattform.
86 Millionen Nutzer sind Rupert Murdoch nicht genug: Das Social Network-Angebot Myspace.com will noch in diesem Sommer mehrere Filialen in Europa eröffnen. Auch ein deutschsprachiges Angebot ist geplant.
Auf fremde Blogs stößt man nur zufällig, wenn es ein Blog geschafft hat, sich auf die erste Seite des Google-Suchindex zu kämpfen. Ein Blogger hat sich nun eine Strategie überlegt um Blogs zu bewerben und Klicks zu erzeugen: ein Spiel. Blog mit Foto anmelden und auf Klicks hoffen. 25 Blogs treten gegeneinander an, wer zu wenige Klicks bekommt, fliegt aus der Übersicht und muss Platz machen für einen neuen Mitspieler.
Der netzwelt-Podcast vom 21. März 2006 steht ganz im Zeichen des Networkings. Verschiedene Dienste buhlen schon seit einiger Zeit um die Internet-Anwender. Dienste, mit deren Hilfe sich Kontakte knüpfen und pflegen lassen. Egal ob Jappy.de, uBoot.com oder Open Business Club: Die Zahl der sozialen Netze im Web wächst ständig. Welche Dienste es gibt und mit welchen Tricks neue Dienste versuchen, den Anwender zu fangen, erfahren Sie im netzwelt-Podcast.
Kostenlos telefonieren ist etwas Feines. Die Liebste wohnt in Hamburg, man selbst in München. Schnell zwei Voice-over-IP-Anschlüsse beim gleichen Provider eingerichtet, schon steht dem umbegrenzten Liebesplausch nichts mehr im Wege. Telefonieren übers Internet lohnt sich. Im Einzelfall.
Ein heilloses Durcheinander herrscht, wenn man sich den Voice-over-IP-Markt anschaut. Kostenlose netzinterne Telefonate gibt es fast überall, doch wer sein Netz mit wem zusammengeschaltet hat, darüber verliert man leicht den Überblick.

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