RIAA
Die 1952 gegründete Recording Industry Association of America (RIAA - Verband der Musikindustrie in den USA) ist eine Interessengemeinschaft. Sie repräsentieren Unternehmen aus der Musikindustrie in den USA und vergibt Auszeichnungen für hohe Anzahlen von Auslieferungen von Alben und Singles.
Verwandte BegriffeMusikindustrie, Kazaa, Filesharer, Richter, Piraterie, Anwender, Single, Verstärker, CD, Provider , YouTube, IFPI
Copyright Alert System: Führende Lobbygruppen und Internetprovider haben sich in den USA zusammengeschlossen, um ein Anti-Piraterie-System einzuführen. Nun wurden weitere Details zu dem geplanten Programm bekannt. Es beinhaltet ein sechsstufiges Warnhinweismodell.
US-amerikanische Internetprovider wie unter anderem Verizon einigten sich 2011 auf ein Anti-Piraterie-Programm. (Bild: Screenshot Verizon.com) Bereits im letzten Jahr einigten sich US-amerikanische Internetprovider darauf, künftig stärker gegen Internetpiraterie vorzugehen. Ein entsprechendes Programm könnte ab Sommer auch zu Internetsperren führen.
Hinweis auf der Limewire-Webseite: Eine gerichtliche Verfügung aus dem letzten Jahr verbietet den Vertrieb der Software. (Bild: Screenshot) Die Musiktauschbörse Limewire muss zahlen: Per Gericht einigte sich das Unternehmen und die Musikindustrie auf eine Summe von 105 Millionen US-Dollar wegen Urheberrechtsverletzungen. Damit endet ein jahrelanger Rechtsstreit.
Strafe für Filesharing: Ihr freigegebener Ordner bei Kazaa wurde einer Amerikanerin zum Verhängnis. (Quelle: Screenshot) Wegen Filesharings wurde eine Amerikanerin jetzt zum dritten Mal verurteilt. Für 24 illegal verbreitete Lieder soll sie 1,5 Millionen Dollar Strafe zahlen.
Abmahnungen nach dem Vorbild der Musikindustrie - geht es nach den US-Pornoanbietern auf der XBiz-Konferenz, ist das ein adäquates Mittel gegen den Rückgang der Verkäufe. Sie sehen die Zeit gekommen, einige P2P-Nutzer für ihren Pornotausch abzumahnen.
Auch in den USA besteht ein Anspruch auf Privatkopien von selbst gekauften Audio-CDs. Wie ein aktueller Gerichtsfall allerdings zeigt, findet sich die Musikindustrie nur zähneknirschend mit diesem Gesetz ab. Anwälte des US-Verbandes der Musikindustrie (RIAA) haben ein Ehepaar angeklagt, das Audio-CDs in MP3-Files umgewandelt hat. Die Advokaten haben dabei jedoch in erster Linie Filesharing im Visier.
Der Verband der amerikanischen Musikindustrie, die RIAA, hat einen Usenet-Provider verklagt. Der Grund: Der Anbieter wirbt damit, dass Nutzer dort anonym und sicher Zugang zu urheberrechtlich geschützten Dateien hätten. Damit steht das Usenet als Rückzugsraum für Filesharer auf der Kippe.
Jammie Thomas muss zahlen. Die Dreißigjährige alleinerziehende Mutter verlor den Zivilgerichts-Prozess gegen die Vereinigung der amerikanischen Musikindustrie RIAA. Damit hat der erste Filesharingprozess, der vor einem Schwurgericht ausgetragen wurde, mit einem dicken blauen Auge für alle Filesharer geendet.
Es wird ernst für die RIAA. Vier Jahre nachdem ihre Kampagne gegen Filesharing startete, geht nun der erste Fall vor Gericht. Es ist das erste Filesharing-Verfahren, das vor einem Schwurgericht ausgetragen wird. Im Fall "RIAA gegen Thomas" geht es um 1.700 gesharte Lieder und 3,9 Millionen Dollar Schadensersatz, aber auch um einige wichtige offene Fragen. Ein Präzedenzfall.
Der Verband der amerikanischen Plattenindustrie RIAA muss etwa 68.700 Dollar Schadensersatz an Deborah Foster zahlen. Damit ist der juristische Streit zwischen Plattenindustrie und der Frau aus den USA abgeschlossen. Foster ist die erste wegen Filesharing angeklagte Person, der die Musikindustrie die Prozesskosten erstatten muss.
Der Bär ist tot - es lebe der Bär. So oder so ähnlich könnte man die Situation um einen der beliebtesten Filesharing-Clients im gesamten Internet, Bearshare, beschreiben. Nach langem Streit mit der Musikindustrie schmiss die Entwicklerfirma Free Peers Inc. Mitte 2006 das Handtuch. 30 Millionen Euro Schadensersatz zahlte das Unternehmen damals der RIAA (Recording Industry Association of America) und musste daraufhin ihr Projekt Bearshare an den Konkurrenten Imesh abgeben.
Nach langem Streit mit der Musikindustrie gibt die Firma MetaMachine, Entwickler des eDonkey2000-Clients, auf. Die Software wird ab sofort nicht mehr weiterentwickelt und vertrieben. Seit gestern werden viele eDonkey2000-Nutzer beim Start des Programms zur Deinstallation aufgefordert. Eine Verbindung zum eDonkey-Netzwerk ist mit diesem Client nicht mehr möglich.
Das Image der RIAA (Recording Industry Association of America) ist nach zahlreichen Prozessen gegen die Filesharing-Gemeinde nicht gerade das beste - und die Musiklobby tut alles dafür, dass dies auch so bleibt: Für einen im Laufe eines Verfahrens verstorbenen Filesharer sollen jetzt dessen Kinder haften. Verständnisvoll wie die RIAA ist, gewährte sie den Hinterbliebenen eine Trauerzeit von 60 Tagen. Danach heißt es allerdings: Butter bei die Fische und her mit der Kohle.
Nachdem die Musikindustrie Anfang August den Tauschbörsen-Anbieter Limewire verklagte, stehen die Zeichen nun auf Konfrontation: Limewire hat einen Anwalt engagiert, der bereits die Morpheus-Betreiber Streamcast Networks gegen die Musikindustrie verteidigt hat.
Die Klagen gegen Tauschbörsennutzer haben ihre Wirkung verloren, glaubt Hillary Rosen. Das pikante daran: Rosen war lange Jahre Chefin der Recording Industry Association of America (RIAA).
Die US-Musikindustrievereinigung RIAA hat am Dienstag den Satellitenradio-Anbieter XM Radio verklagt. Die RIAA wirft XM vor, keine Lizenzen für den Betrieb seiner portablen Audioplayer zu besitzen. Die Elektronik-Gerätehersteller sind erbost.
Die Entwickler des Gnutella-Programms Bearshare haben sich mit der RIAA auf eine Einstellung ihres bisherigen Angebots geeinigt. Bearshares Code, Marke und Software werden von iMesh übernommen, um in eine lizenzierte Tauschbörse umgewandelt zu werden. Bearshares bisherige Betreiber haben sich zudem zur Zahlung von 30 Millionen US-Dollar Schadensersatz verpflichtet.
Die US-Musikindustrie hat diese Woche 235 weitere Tauschbörsen-Nutzer verklagt. Doch nicht alle dieser Klagen werden zu Gunsten der Musikindustrie entscheiden: Eine Klage gegen ein 13-jähriges Mädchen wurde jetzt verworfen.
Zahlreiche Filesharer auf der ganzen Welt fielen bereits den groß angelegten Klagen der Musikindustrie zum Opfer. Erwischte P2P-User mussten bisher teils empfindliche Geldstrafen für das Tauschen von urheberrechtlich geschützten Dateien bezahlen. So soll auch Marie Lindor zur Zahlung von 4500 Dollar gezwungen werden.
Die Management-Firma Nettwerk hat angekündigt, einen P2P-Nutzer gegen eine Klage der US-Musikindustrie zu verteidigen.

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