RFID-Chip
RFID (radio-frequency identification) ist die Identivizierung mit Hilfe von elektromagnetischen Wellen. Sie dient der automatischen Identifizierung und der Lokalisierung von Gegenständen und Lebewesen und somit der Arbeitserleichterung in der Datenerfassung.
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Die wachsende Verbreitung von RFID-Funkchips könnte in einigen Jahren zu Problemen beim Recycling führen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie im Auftrag des Umweltbundesamts. Die Qualität des Recyclingmaterials drohe sich zu verschlechtern. Dies sei nur zu verhindern, wenn die so genannten RFID-Tags von Glas, Kunststoff und Papier getrennt werden.
Die RFID-Krise ist vorprogrammiert: Immer mehr Gegenstände des täglichen Lebens werden mit den gesprächigen Chips ausgestattet. Die Angst vieler Verbraucher: Die Erstellung lückenloser Persönlichkeits- und Bewegungsprofile. Da ist es gut, wenn jemand etwas gegen die RFID-Verpestung unternimmt.
Das moderne Stadtkind mag es kaum glauben: Milchkühe sind nicht lila. Und auf der Alm stehen sie auch schon lange nicht mehr. Stattdessen wohnt die moderne Hightech-Milchkuh in einem modernen Hightech-Kuhstall und bekommt ihr Hightech-Futter vollautomatisch.
Weniger als 1 Cent pro Stück, sollen die RFID-Chips der Zukunft kosten. Denn Entwickler des Unternehmens PolyIC haben ein Verfahren gefunden, RFID-Chips auf Polymerbasis herzustellen, statt sie aus Silizium zu fertigen. Dadurch können die Chips mit einem speziellen Drucker auf Etiketten gedruckt werden.
Eine kalifornische Grundschule testet RFID-Chips an Schülern. Die Kinder werden mithilfe der Chips wie Vieh registriert - angeblich zur Steigerung der Sicherheit der Kinder.
Die Europäische Zentralbank wird noch in diesem Jahr Euro-Banknoten mit RFID-Chips ausstatten. Zweck dieser Bargeld-Aufrüstung ist der Schutz vor Falschgeld. Und die bessere Kontrolle der Bürger.
Tickets für die Fussball-Weltmeisterschaft 2006 sind heiß begehrt. Um Fälschungen zu vermeiden, werden die Tickets mit RFID-Chips ausgestattet. Das allerdings verunsichert die Fans: Was genau speichern die Chips und warum werden sie überhaupt verwendet?
Ab dem 2. November sollten Sie ihren Einkauf bei Kaufhof, Metro und Real einmal genauer unter die Lupe nehmen. Denn ab diesem Stichtag beginnt die Metro-Gruppe als erster deutscher Handelskonzern mit der offiziellen RFID-Nutzung in den drei oben genannten Warenhaus-Ketten. Das Who-is-Who der Verbrauchswaren-Konzerne ist auch dabei.
Ärzte aufgepasst: Wenn Patienten aus den USA demnächst Brandlöcher unter dem Kernspin-Tomographen bekommen, könnte das daran liegen, dass sie RFID-Implantate tragen. Die können sich nämlich durch die Magnetfelder durch an sich harmlosen Durchleuchtungsmethode erhitzen und schlimmstenfalls sogar verglühen.
Weit ist's in den USA offenbar nicht mehr her mit dem Datenschutz. Besonders, wenn es darum geht, dass Konzerne ihre Produkte an den Mann bringen. So hat es Microsoft bereits 2001 mit Windows XP fertiggebracht, ein Betriebssystem mit zahlreichen Spionage-Funktionen auf den Markt zu werfen. Erfolgreich.

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