Recht
Internet, rechtsfreier Raum? Weit gefehlt! Ständig rollen Abmahnwellen durchs Netz , sei es wegen falschen Daten im eBay-Angebot, Fehlern im Impressum oder Downloads, die nicht auf der Festplatte sein sollten. Kaum ein Rechtsgebiet ist so vielfältig und komplex wie das Internet.
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Ein Musterverfahren, in dem die GEMA die Löschung von zwölf Werken fordert, hat die Musikverwertungsgesellschaft gewonnen. (Bild: Screenshot/YouTube) Die GEMA will keine Sperrungen weiterer YouTube-Musikvideos erwirken. Ziel seien keine weiteren Klagen, sondern ein Vertrag, sagte GEMA-Chef Harald Heker dem Nachrichtenmagazin Der Spiegel. Auch Google forderte eine Rückkehr an den Verhandlungstisch.
Jeder Verbraucher darf Musik kostenlos und legal aus dem Radio mitschneiden. (Bild: König Electronics) Wer einen neuen Song auf den PC laden will, muss sich nicht mit Tauschbörsen oder YouTube herumschlagen. Das deutsche Recht schützt alle Anwender, die Musik aus dem Radio mitschneiden - das ist völlig legal.
Nach einem jahrelangen Rechtsstreit hat Google sich nun endlich die Markenrechte für Gmail in Deutschland gesichert. (Bild: Screenshot mail.google.com) Google Mail darf sich in Deutschland endlich Gmail nennen. Die Auseinandersetzung um die Marke ist nach Jahren beendet worden. Noch ist unklar, was sich für deutsche Nutzer ändert.
Datenschützer kritisieren Facebook erneut. Aktuell sollen die Nutzungsbedingungen geändert werden, ohne dass Nutzer einwilligen können. Dies sei ein Verstoß gegen europäisches und deutsches Recht.
Hotfile steht in einem Gerichtsprozess unter anderem mit Disney und Warner Bros. Entertainment. (Bild: Screenshot Hotfile.com) Filesharing-Prozess: Disney, Warner Bros. Entertainment und Co. versuchen vor Gericht, Hotfile stärker für die Verbreitung von urheberrechtlich geschützten Inhalten in die Verantwortung zu nehmen. Google schaltete sich nun in den Prozess ein und verteidigt den Webhoster.
Freemake Music Box ist eine Software, mit deren Hilfe sich kostenlos Musik im Internet suchen, filtern und anhören lässt. Die Maxime "Listen to music free" wird kurzerhand zum primären Firmenmotto erklärt.
Darf Musik aus Streaming-Diensten mitgeschnitten werden? Ist das Facebook-Login bei der Anmeldung zulässig? Der Deutschland-Start von Spotify wirft einige juristische Fragen auf. Netzwelt fragte Rechtsanwalt Christian Solmecke nach seiner Einschätzung.
iCloud und MobileMe Mail: Push-E-Mail-Service in Deutschland derzeit nicht verfügbar
von Lisa Hemmerich
Die iCloud muss möglicherweise in Deutschland künftig ohne E-Mail-Synchronisation auskommen. (Bild: Screenshot, Montage: netzwelt) Nutzer von iCloud und MobileMe müssen in Deutschland vorerst auf eine automatische E-Mail-Synchronisation verzichten. Grund ist eine Patentklage von Motorola. Apple zeigt alternative Lösungen.
Preisfehler sorgen zum Teil für erstaunliche Angebote. Aber hat man ein Recht auf Auslieferung? (Bild: Netzwelt) Dank Preisfehlern in Online-Shops können Käufer zum Teil beachtliche Schnäppchen erwischen. Die Freude über das Schnäppchen wird jedoch häufig durch eine Storno-E-Mail getrübt. Doch ist das in Ordnung oder müssen Sie die bestellte Ware zum angegebenen Preis erhalten?
Wer seine Daten in die Cloud verschiebt, gibt meist ohne es zu wissen Nutzungsrechte an seinen Inhalten ab. Daten in der Cloud eines US-Dienstes unterliegen nicht deutschem Datenschutzrecht und US-Behörden dürfen unter Umständen neugierige Blicke riskieren.
Die Landesregierung von Schleswig-Holstein ist auch weiterhin mit einer Fanpage auf Facebook vertreten. (Bild: Screenshot) Der 31. Oktober war Stichtag: Hier endete die vom ULD gesetzte Frist für öffentliche und private Stellen in Schleswig-Holstein, ihre Fanpage auf Facebook zu deaktivieren. Die Abmahnungen der Datenschützer zeigten aber so gut wie keine Wirkung.
Der Rechtsstreit zwischen Apple und Samsung will einfach kein Ende nehmen. Jetzt meldete sich zum ersten Mal ein Provider zu Wort, außerdem reichte Samsung in einem weiteren europäischen Land Klage gegen Apple ein.
Der Hamburgische Datenschutzbeauftragte kritisiert Facebook wegen dem Umgang mit der Gesichtserkennung. (Bild: Screenshot) Die Gesichtserkennung bei Facebook sorgt einmal mehr für Kritik von Datenschützern. Hamburgs Datenschutzbeauftragter fordert vom Sozialen Netzwerk eine Änderung der Funktion oder eine Deaktivierung, da sie momentan gegen deutsches und europäisches Recht verstoße.
Das Streaming-Portal Kino.to ist nun unter der Adresse Kinox.to wieder zu erreichen. (Bild: Screenshot) Nach knapp vier Wochen ist das Streaming-Portal Kino.to unter neuer Adresse wieder online. Auf der Startseite verhöhnen die Betreiber die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen, die das Portal im Juni hatte schließen lassen.
Christine Ehlers ist Pressesprecherin der GVU und arbeitet am Hauptsitz in Berlin. (Bild: Ehlers/GVU) Seit jeher gilt die GVU als eine der umstrittensten Organisationen des Landes. Im Gespräch mit netzwelt erklärt die Pressesprecherin Christine Ehlers, welche Interessen der gemeinnützige Verein wirklich verfolgt.
Apples Anwalt Sewell erklärt Lodsys, wie Apple die Situation mit den Lizenzen sieht. (Bild: Screenshot) Aus Sicht von Apple müssen iOS-Entwickler keine Lizenzen für das Anbieten von In-App-Käufen zahlen. Das US-Unternehmen Lodsys hatte Entwickler kontaktiert und Lizenzgebühren gefordert.
Ohne ein Vorab-Widerspruchsrecht werden die Aufnahmen der Street-Side-Autos möglicherweise nicht veröffentlicht. (Bild: Microsoft) Im Sommer 2011 möchte Microsoft den Geodatendienst Bing Maps Street Side in Deutschland starten. Der bayerische Innenminister fordert jetzt ein Vorab-Widerspruchsrecht, sonst soll der Start untersagt werden.
Apple wirft Samsung vor, in seinen Produkten dreist vom iPhone und iPad abgekupfert zu haben. Samsung reagiert nun seinerseits mit Vorwürfen gegen Apple. Der Hersteller aus Cupertino habe möglicherweise Funktechnik-Patente von Samsung verletzt.
Der nun zu AOL gehörenden Online-Zeitung Huffington Post steht ein Rechtsstreit bevor. (Bild: Screenshot) Die seit kurzem zum Internetkonzern AOL gehörende Online-Zeitung Huffington Post wird von 9.000 Bloggern verklagt. Die Autoren verlangen nachträglich eine Bezahlung ihrer Beiträge. Sie hätten maßgeblich zur Wertsteigerung der Seite, die AOL für 315 Millionen US-Dollar erworben hat, beigetragen.

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