Probino
Probino war ein Online-Dienst, der 2005 für Aufsehen sorgte, weil er Rechnungen an vemeintliche Kunden sendete, obwohl diese nie etwas bestellt hatten. Das Konzept der Abofalle war geboren. Nachdruck verleihte Probino seinen Forderungen durch ein Inkassobüro, dass die Forderungen eintreiben sollte. Viele ahnungslose und eingeschüchterte Nutzer zahlten. Netzwelt.de berichtete und wurde vom Betreiber Brian C. verklagt. Die Klage gewann allerdings Netzwelt.de und durfte damit tausende andere Nutzer weiterhin warnen.
Wer verdient eigentlich wie viel an den Abomaschen? Und warum wird die Aboplage erst Ende des Jahres richtig schlimm? Fragen, die netzwelt immer wieder von "Kunden" der Dienste gestellt bekommt. Die Antwort liefert uns der Probenbutler höchstpersönlich. In zwei eBay-Auktionen beschreiben die Betreiber, wie viel und wie sie damit Geld verdienen.
AGBs kopiert, Design variiert und die Masche scheinbar plagiiert. Hinlegen. Hand aufhalten. Beschwerdesturm aussitzen. - Probino-Plagiat probenbutler.de hätte für seine kindlichen Stroh- und Hintermänner zur Gelddruckmaschine werden können. Doch statt des erhofften Geldsegens hagelte es Anzeigen und Ermittlungsverfahren. Anamnese eines virtuellen Rohrkrepierers.
"Da treibt's einem glatt die Tränen in die Augen!" - Zwei Monate lang war netzwelt der Mund verboten. Jetzt stellte das Landgericht Hamburg Presse- und Meinungsfreiheit wieder her.
Im netzwelt-Podcast am 27. Januar geht es um die aktuellen Durchsuchungen bei newadmedia, der Betreiberfirma von probino.de. Netsheriff Alex Leinhos berichtet über den Fall und wie es dazu kam. Außerdem: T-online darf vorerst keine IP-Adressen mehr speichern, kritische Töne zu Killerspieldebatte von SPD und den Grünen und passende Klamotten zum iPod.
Der Probenanbieter probino.de verunsichert zurzeit die Netz-Gemeinde. Sie haben eine Rechnung, Mahnung oder ein Inkasso-Schreiben bekommen? - Netzwelt-Anwalt Dr. Alexander Schneehain verrät, was jetzt zu tun ist.

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