Jajah

Der IP-Telefonie-Provider Jajah ermöglicht die Telefonie über das Internet. Es unterschiedet sich von Programmen wie Skype, da es eine browserbasierte VoIP-Lösung darstellt. Jajah wurde 2005 von den Österreichern Roman Scharf und Daniel Mattes gegründet.


Verwandte Begriffe

Internettelefonie, Telefonica, Telefonie, Skype, Apple iPod, Video, Festplatten, netzwelt, Security-Software, Live

Jajah: Rolle rückwärts mit VoIP übers Web

von Lars Gurow

Bereits im September 2005 war Jajah angetreten, um die etablierten VoIP-Anbieter das Fürchten zu lehren. Dies misslang gründlich, wie ein Test auf der netzwelt zeigte. Programm und Dienst waren damals noch im Beta-Stadium, allerdings waren für Oktober 2005 eine Final-Version und Versionen für Mac und Linux angekündigt, die allerdings nie kamen. Jetzt hat Jaja umgestellt: Der VoIP-Dienst findet nun komplett im Web statt.

Umsonst telefonieren mit VoIPBuster. Billig in den USA anrufen mit Skype. VoIP unterwegs nutzen mit X-Lite. Oder alles auf einmal mit Jajah? Sechs heiße Kandidaten locken mit vermeintlich tollen Angeboten. Doch was ist dran an den Versprechungen? Welches Programm kommt für wen in Frage? Geht es um einen echten Telefonersatz oder nur um aufgebohrtes Instant Messaging (IM)? Netzwelt vergleicht die prominentesten VoIP-Clients und angeschlossenen Dienste.

Solch ein Geschäft möchte doch jeder machen: Fünf Jahre arbeiten und dann den Laden für vier Milliarden Dollar verkaufen. So geschehen bei Skype. Dass andere Anbieter nun eine ähnliche Goldgrube ausheben wollen, ist verständlich. Ebenso verständlich ist es aber auch, es besser machen zu wollen als Skype. Jajah hat sich genau das vorgenommen und ist damit grandios gescheitert.

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