IFPI
Die IFPI (International Federation of the Phonographic Industry) ist der Weltverband der Phonoindustrie. Ihre Aufgabe ist die Wahrung von Urherberrechten national und international. Der Hauptsitz der IFPI ist in London und Bindeglied für die nationalen Phonoverbände in 75 Ländern und Partner in weiteren 48 Ländern.
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Die IFPI fordert von Google, illegale Download-Angebote nicht so präsent wie bisher in der Trefferliste seiner Suchmaschine zu listen. Da der Suchmaschinenanbieter bisher diesem Wunsch nicht nachkam, plant der Verband offenbar eine Kartellrechtsklage.
Der Marktanteil von Musik-Downloads überschreitet nach Angaben einer neuen Studie des Musikverbands IFPI erstmals die 25-Prozent-Marke. Dafür sorgt auch die steigende Zahl der entsprechenden Internet-Seiten: Mehr als 400 Online-Shops für Musikdownloads zählt der Verband mittlerweile weltweit zu seinen Mitgliedern.
Wie angekündigt, haben die Betreiber von Pirate Bay Berufung gegen ihre Verurteilung eingelegt. In einem Blogeintrag fordern sie ihre Anhänger auf, Solidarität zu zeigen und bei der Europawahl ihre Stimmen für die Piratenpartei abzugeben. 250 Pirate-Bay-Fans legten gestern morgen Websites der Musikindustrie lahm.
In keinem Land ist Musikpiraterie so weit verbreitet wie in China. Der internationale Verband der Musikindustrie (IFPI) vermutet, dass weniger als ein Prozent aller Musikdownloads auf legalem Wege heruntergeladen wird. Dem soll nun über eine Kooperation von Google und dem chinesischen Online-Musikportal Top100.cn entgegengewirkt werden.
Der internationale Musikindustrieverband IFPI will, dass Internet-Zugangsanbieter gegen die Tauschbörsen-Nutzung ihrer Kunden aktiv werden. In seinem aktuellen Jahresbericht forderte der Verband, P2P-Transfers zu filtern und Urheberrechtsbrechern den Netzanschluss zu kappen. Die Umsetzbarkeit derartiger Vorstöße ist jedoch umstritten.
Vorratsdatenspeicherung, Online-Durchsuchung, schärferes Urheberrecht und stärkere Überwachung durch die Musikindustrie: 2008 droht ein strenges Jahr für das Netz zu werden. Terrorangst und wirtschaftliche Interessen schränken das Web immer weiter ein. Das Internet verliert sein Freiheit.
Die britische Polizei verhaftete am Dienstag den Betreiber der Bittorrent-Community Oink.cd. Fünf Tage zuvor landete bereits der Gründer der Website TV-Links.co.uk in Untersuchungshaft. Die Industrie kündigt zudem weitere Polizeiaktionen an. P2P-Nutzern droht damit ein heißer Herbst.
Was macht den Reiz eines guten Märchens aus? Nicht etwa eine bildschöne Prinzessin und ein strahlender Held in Strumpfhosen, die nach nervenaufreibenden Konflikten mit der aristokratischen Obrigkeit endlich ihr Glück finden und auf ewig darin schwelgen. Nein, vielmehr ist es die strikte Trennung zwischen Gut und Böse, welche Groß und Klein in ihren Bann zieht. Doch im Zeitalter von omnipräsenten Filesharing-Verbrechern, Internet-Sündern und Computerkriminellen weiß niemand mehr genau, auf welcher Seite er eigentlich steht.
"Wir wollen niemanden kriminalisieren, aber die aktuelle Rechtslage zwingt uns dazu, den Weg der Strafverfahren zu gehen. Und wir wollen auch niemanden durch überzogene Schadensersatzforderungen ruinieren. Aber jedem muss klar sein, dass Internet-Piraterie kein Kavaliersdelikt ist und im Netz niemand anonym bleibt." - Klare Worte von Michael Haentjes, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Phonoverbände. Die Musikindustrie macht also ernst und ist sogar bereit die Zahl der P2P-Klagen in den nächsten Monaten noch stärker auszuweiten.
Alles hatte so schön angefangen: Jede Menge Songs, unglaublich günstige Preise, DRM-freie Musik, Format und Qualität der Download-Songs frei wählbar. Als der russische Musikdienst Allofmp3 vor einigen Jahren startete, setzten die Macher des Online-Shops Maßstäbe in Sachen Kundenfreundlichkeit, technische Möglichkeiten und Preisgestaltung von Online-Musik.
Die umstrittene russische Musik-Webseite AllofMP3 hat am Dienstag auf die wachsende Kritik von Urheberrechtsverbänden reagiert. In einer öffentlichen Erklärung wiederholte die Firma das Argument, nach russischem Recht legal zu sein - und kündigte gleichzeitig für den Spätsommer ein mögliches Ende der Kontroverse an.
Der Schreck sitzt noch tief: Nach monatelangen Ermittlungen gab die Staatsanwaltschaft Köln am Dienstag bekannt, dass 3.500 deutsche Filesharer des P2P-Netztes Edonkey identifiziert wurden und mit rechtlichen Konsequenzen rechnen müssen. Statt in den nächsten Monaten die mehreren tausend Fälle zu bearbeiten und die P2P-Gemeinde erst einmal in Frieden zu lassen, kündigte IFPI-Chef John Kennedy bereits weitere Ermittlungen an - diesmal könnte das P2P-Netz BitTorrent in das Fadenkreuz der Ermittler gelangen.
Der Musikindustrie-Verband IFPI untermauerte seine jüngste Klagewelle gegen Tauschbörsen-Nutzer mit einer ganzen Reihe von Marktforschungs-Erkenntnissen. Jetzt tauchen Zweifel an der Zuverlässigkeit der verwendeten Studien auf.
Der Musikwirtschaftsverband IFPI hat diese Woche knapp 2.000 weitere Tauschbörsen-Nutzer in Europa und Hong Kong verklagt. Die Zahl der weltweiten Verfahren liegt damit bei mehr als 23.000. In Deutschland soll es bis heute zu 3.000 Anzeigen gekommen sein. Profitiert Allofmp3 von den Klagen?
"Raubkopierer sind Verbrecher". Glaubt man einem Bericht des Handelsblatts, dann wird der Slogan der IFPI demnächst mehr zutreffen als vielen von uns lieb ist. Die so genannte Bagatellklausel soll ersatzlos aus dem Gesetzentwurf gestrichen werden. Offenbar hat Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) dem Druck der Rechteinhaber nachgegeben und will künftig Schwarzkopien prinzipiell unter Strafe stellen.
Der kommerzielle Musik-Download-Anbieter Musicload hat im letzten Jahr über 15 Millionen Songs verkauft. Das ist fast viermal so viel wie im Jahr davor. Die T-Online-Tochter sieht sich damit einmal mehr an der Spitze der deutschen Musikdienste: "Unsere Verkaufszahlen in Deutschland belegen unseren Anspruch auf die Marktführerschaft", so Musicload-Managerin Susanne Peter.
John Kennedy, CEO der IFPI (International Federation of the Phonographic Industries) sieht trotz der massiven Klagewellen der Musikindustrie keinen Rückgang bei der Nutzung von Filesharing. "Ich würde gerne hier sitzen und ihnen sagen, dass die Zahlen rückläufig sind", sagte Kennedy in einem Interview mit BBC News.
Die Musikindustrie hat im letzten Jahr 1,1 Milliarden US-Dollar mit digitalen Musikangeboten umgesetzt. Download-Shops und mobile Musikplattformen trugen damit zu sechs Prozent des gesamten Musikmarkts bei.
Der deutsche Indie-Verband VUT hat jetzt eine Kampagne unter dem Motto "Respect The Music - Copy Protection Free" gestartet. Damit will man sich deutlich von der IFPI distanzieren, die weiterhin mit Klagen gegen Tauschbörsen-Nutzer vorgeht.
Ein taiwanesisches Gericht hat am Freitag die Betreiber der Tauschbörse Kuro zu Gefängnisstrafen von bis zu drei Jahren verurteilt. Ein Nutzer der Tauschbörse muss sechs Monate hinter Gitter. Die Phonoindustrie-Vereinigung IFPI feiert das Urteil, Kuro will in Berufung gehen.

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