HPC
HPC steht für High Performance Computing und bezeichnet Hochleistungsrechnen, das vor allem in der Wissenschaft eingesetzt wird. Hochleistungsrechner wie Super Computer, Computercluster oder Grid-Computer werden zur Verarbeitung komplexer Daten z.B. in der Meteorologie, Klimatologie, Physik , Klimaforschung und Genetik eingesetzt.
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Der Wettkampf der Supercomputer geht weiter. Japans "K Computer" ist wieder an der Spitze. Um die folgenden Plätze streiten sich China und die Vereinigten Staaten. An Ks Rechenleistung reicht aber kein Konkurrent heran.
Neuer Rekord: Mit mehr als acht Petaflops hat der K Computer aus Japan den chinesischen Supercomputer Tianhe-1A von Platz Eins verdrängt. Deutsche Supercomputer befinden sich nicht unter den Top Ten.
Beispiele klassischer Waffentechnik: Eine Walther PKK und eine Handgranate des US-Militär. (Bilder: Walther, Wikimedia Commons) Anfang der Woche lenkte die Tötung von Osama bin Laden das Auge der Weltöffentlichkeit wieder auf moderne Waffentechnik. Computertechnik bietet aber auch die Chance, die Verbreitung von Kriegsmaterial wirksam einzuschränken. Es ist höchste Zeit, diese Chance auch zu nutzen.
Die meisten Supercomputer kommen aus den USA. Aber im Ringen um die höchste Geschwindigkeit hat jetzt wieder ein Rechner aus China die Nase vorn: Der Tianhe-1A setzt mit 2,507 Petaflops eine neue Rekordmarke.
Chip-Hersteller Intel hat den Prototypen eines neuen Chiptyps vorgestellt. Der Silicon Photonic Chip setzt auf Lichtstrahlen statt Elektronen zum Datentransport und ermöglicht Intel zufolge das Senden und Empfangen von Daten auch über weite Strecken. Damit ergeben sich ganz neue Baumöglichkeiten für Computer und Rechenzentren.
Supercomputer stehen nicht länger nur in großen Hallen von Forschungszentren sondern können in Desktop-Größe schon bald in vielen Büros stehen. Hier berechnen sie keine Klimamodelle sondern sorgen für schnelles Arbeiten an Designs und Konstruktionen. Einen großen Anteil an der Verkleinerung bei gleichzeitiger Leistungssteigerung der Supercomputer hat der vermehrte Einsatz von Grafikprozessoren ermöglicht.
Die CPU ist das Herzstück des Rechners. Mit ihr steht und fällt die Geschwindigkeit sowie die Leistung des gesamten Systems. Netzwelt-Wissen erklärt, wie ein Prozessor nach der John v. Neumann Methode funktioniert.
Ist künstliche Intelligenz dem menschlichen Gehirn überlegen? Diese Frage könnte in naher Zukunft ausgerechnet eine Quizshow entscheiden. Das IT-Unternehmen IBM plant ein Kräftemessen zwischen einem menschlichen Kandidaten und dem Supercomputer "Watson" bei der populären US-Quizshow Jeopardy.
Die National Nuclear Security Administration des US Department of Energy hat IBM für zwei neue Supercomputer engagiert. Das Unternehmen soll ein Komplettsystem bauen, das zur Sicherheit und Verlässlichkeit des nuklearen Abschreckungspotentials der USA beiträgt. Das Unglaubliche: Ab 2011 soll der Superrechner 20 Petaflops umsetzen.
Jülich ist das Aushängeschild für Europa, wenn es um das Thema Supercomputing geht. Nun soll ein neuer Rechner hinzukommen. Ein System-Upgrade soll sogar das gesamte Rechenzentrum in der Liste der weltweit schnellsten Rechner, der Top500, unter die ersten Fünf katapultieren: Das JuRoPa-Projekt ist bereits für 2009 geplant.
Superrechner füllen normalerweise ganze Fabrikhallen. Der Grafik-Spezialist Nvidia stellte auf der diesjährigen SC08 den Personal-Supercomputer vor, der sogar unter dem Schreibtisch Platz findet - und dabei mit 250-facher Geschwindigkeit einer herkömmlichen Workstation fährt.
Nach sechs Monaten ist es wieder soweit. Die Top500, eine Liste in der die schnellsten Computer der Welt geführt werden, ist wieder veröffentlicht worden. Neben alten Bekannten ist auch ein neuer Rechner weit vorne zu finden.
Der CX1 ist ein gemeinsames Superrechner-Projekt von Microsoft und Cray und einer der weltweit schnellsten Rechner, der auch mit herkömmlichen Strom vom Büro betrieben werden kann. Ausgestattet ist er mit bis zu 16 Prozessorkernen und 64 Gigabyte RAM.
Hier sind nicht nur Spätzle und Maultaschen zu Hause: Böblingen beschreibt mit drei Begriffen Spitzenforschung auf hohem Niveau: Playstation 3, Supercomputing und HPC. Zwar ist das Silicon Valley noch immer das Synonym schlechthin, wenn es um die Computer- und Elektrobranche geht. In Böblingen sieht man dem Ganzen innovativ und gelassen entgegen.
High Performance Computing Cluster sind in der Wissenschaft sehr gefragt. Mehr Leistung, bessere Skalierbarkeit und hohe Verfügbarkeit ist der Schlüssel für einen erfolgreichen Rechen-Cluster: NEC scheint mit der LX-Serie eine schnelle Lösung parat zu haben.
Das Gehirn leistet beim Nachdenken Schwerstarbeit. Beim Rechner ist das nicht viel anders. Hier sind Prozessoren oder andere Einheiten auf kleinen Chips vereinigt und bilden das Leistungszentrum. Der Unterschied: Der Chip ist kleiner und wird unglaublich heiß.
Heute noch unknackbare Codes könnten für ihn in einigen Jahren eine Leichtigkeit sein. Er würde heutige Superrechner blass werden lassen und als Taschenrechner auf das Abstellgleis schieben. Die Rede ist vom so genannten Quanten-Computer.
Seit sechs Jahren ist er nicht aus den Top 500 der Supercomputer wegzudenken. Im Juni 2002 war er sogar auf Platz eins und verteidigte diesen Platz ganze zwei Jahre. Die Rede ist vom Earth Simulator, dem Klimarechner schlechthin. Nun soll er endlich verjüngt und damit optimiert werden.
Jedes Jahr versammelt sich die Elite des Supercomputings auf der ISC (International Supercomputing Conference), dieses Mal in Deutschland. Netzwelt war mittendrin und traf Oliver Rettig, Hardwarespezialist bei IBM, zum Interview.
Meilenstein in der Computerwissenschaft: Der erste Petaflop-Rechner und damit die neue Nummer eins in der Top 500 Liste ist ans Netz gegangen. Roadrunner, so der Name des neuen Riesen, schafft eine Billiarde Rechenoperationen pro Sekunde.

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