GVU
Die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen, kurz GVU, ist ein eingetragener Verein, der dazu beiträgt, geistiges Eigentum zu schützen. Im Auftrag der Filmbranche und der Entertainment-Software-Industrie versucht die GVU, welcher über 80 Unternehmen und Verbände angehören, die Verbreitung von illegalen Kopien einzudämmen.
Verwandte BegriffeWindows, Fotografie, Anmeldung, Musik, Verdacht, Trailer, Filmindustrie, Google, Buch, Video
Die Polizei hat die Domain kino.to beschlagnahmt, auf der Seite findet sich aktuell nur ein Hinweis der Ermittler auf das Verfahren. (Bild: Screenshot) Hacker haben die Domain Kino.to übernommen. Allerdings verfolgen sie nach eigenen Angaben keine böswillige Absicht. Bereits im Juni 2011 beschlagnahmte die Polizei die Domain. Seitdem sind einige Prozesse eingeleitet und Urteile gesprochen worden. Auch ein Verfahren gegen ehemalige Nutzer könnte möglich sein.
Internen Analysen der GVU zufolge reorganisiert Kinox.to derzeit sein Angebot. (Bild: Screenshot/Kinox.to) Die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen äußert sich kritisch über das Haftungsprivileg von Hostprovidern wie Kinox.to. Sie fordert eine Überprüfung der bisher gegebenen Haftungsbegrenzung.
Die GVU will die Finanzwege von illegalen Streamingportalen kappen, indem an Firmen appelliert wird, keine Werbung auf entsprechenden Webseiten zu schalten. Außerdem sollen Nutzer solcher Portale durch einen Warnhinweis auf die Illegalität ihres Handelns hingewiesen werden.
Das Streaming-Portal Kino.to ist unter einer neuen Adresse wieder online. Während sich die Filmindustrie gelassen gibt, entbrennt in der Filesharer-Szene ein Streit um die Nachfolge.
Christine Ehlers ist Pressesprecherin der GVU und arbeitet am Hauptsitz in Berlin. (Bild: Ehlers/GVU) Seit jeher gilt die GVU als eine der umstrittensten Organisationen des Landes. Im Gespräch mit netzwelt erklärt die Pressesprecherin Christine Ehlers, welche Interessen der gemeinnützige Verein wirklich verfolgt.
Im Kampf gegen Urheberrechtsverletzungen und Internetpiraterie setzen die Rechteinhaber jetzt auf die Regierung. Sie haben mehrere Forderungen formuliert, die sich zum Beispiel um die Vorratsdatenspeicherung oder Internetsperren drehen.
Unbekannte versenden seit Mitte August 2009 bundesweit gefälschte Zahlungsaufforderungen per Post. Die Empfänger sollen angeblich Urheberrechtsverletzungen begangen haben und werden aufgefordert, einen Betrag von 167,20 Euro zu zahlen.
Die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen berichtet von einem weiteren Erfolg im Kampf gegen Raubkopierer: Die Kripo hat bei einem Mann in Bad Segeberg über 4.000 illegale Filmkopien sichergestellt

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