Glasfaser
Aus geschmolzenem Glas werden lange dünne Fäden gezogen. Die daraus entstehende Faser wird Glasfaser genannt.
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Die Telekom baut ihr Glasfaser-Netz immer weiter aus. Kunden müssen mit Drosselungen beim Datentransfer rechnen. (Bild: Telekom) Die Deutsche Telekom verlegt keine Glasfaseranschlüsse in Erlangen und Münster, da hier zu wenige Vorverträge abgeschlossen wurden. Andere Städte wie Freising und Kiel erzielten dagegen die notwendige Anzahl an Vorverträgen.
Die Telekom baut ihr Glasfaser-Netz immer weiter aus. Kunden müssen mit Drosselungen beim Datentransfer rechnen. (Bild: Telekom) Die Telekom bietet in immer mehr Anschlussgebieten Glasfaser-Anschlüsse an. Kunden müssen aber mit deutlichen Einschränkungen beim Tempo der schnellen Leitungen ab einem bestimmten verbrauchten Datenvolumen rechnen.
Erfolgreiches Experiment: Karlsruher Wissenschaftler haben es geschafft, Daten in einer Geschwindigkeit von 26 Terabit pro Sekunde zu übertragen. Es ist die größte bisher per Laserstrahl transportierte Datenmenge.
Mit einem laserbasierten Verschlüsselungsverfahren haben sich drei Jugendliche aus Hessen den Sieg geholt. (Bild: Stiftung Jugend forscht e. V.) Statt mathematischer Formeln setzen drei Jugendliche auf ein laserbasiertes Verfahren zur Verschlüsselung in Glasfasern. Dafür erhalten sie beim Jugend forscht-Wettbewerb den Preis des Bundespräsidenten für eine außergewöhnliche Arbeit.
Eine 75-Jährige Rentnerin hat in Georgien ein Kabel durchtrennt, um es an Metallhändler zu verkaufen. Dabei handelte es sich um ein Glasfaserkabel und so war die Internetverbindung in Teilen des Landes sowie in Armenien unterbrochen.
Nach den Plänen der Bundesregierung sollen bis 2014 drei Viertel aller deutschen Haushalte mit Hochgeschwindigkeit im Internet surfen. Auf der Jahrestagung Telekommarkt Europa diskutierten Industrie und Politik, wie das Ziel zu erreichen ist. Fazit: Vor allem mit Kooperationen können die Pläne realisiert werden.
Keiner hat es vorher gewusst: Mit sechs MBit soll es ab Sommer mit der Telekom ins Internet gehen; versuchsweise sollen es sogar 25 MBit werden. Außerdem können Glasfaser-Geschädigte Hoffnung schöpfen: Bis zu zwei Millionen Kunden sollen neu angebunden werden.
"Ich leb' online" - auf viele DSL-Nutzer trifft dieser Werbespruch heute schon zu. Alle anderen gucken in die Röhre, sind auf ISDN oder den analogen Anschluss beschränkt. Alle anderen - das ist zum Großteil die Landbevölkerung, aber auch die Bewohner der mit Glasfaser angeschlossenen Gebiete gehören dazu.
Sie hätten gerne DSL? Aber es liegt Glasfaser im Boden, worüber niemand einen Breitband-Internetzugang realisieren kann oder will? Kein Problem meint der Branchenverband VATM, Breitband-Internet lässt sich auch über Funk realisieren, und stilisiert die Angebote seiner Mitgliedsunternehmen gleich zu "Neuen Chancen für die neuen Bundesländer" hoch. Denn ein Großteil des Glasfasers liegt in Ostdeutschland.
Dass die reine Internet-Suche Google zu wenig ist, hat die Firma spätestens mit dem Mail-Dienst GMail bewiesen. Schließlich ist Google mittlerweile auch an der Börse notiert, und da passen die ein oder anderen Gerüchte natürlich gut in den Kram: Zunächst wurde über einen Google-Browser spekuliert, jetzt ist Voice-over-IP (VoIP) dran.
Immer mehr Bandbreite muss es sein. Doch in durch Glasfaser erschlossenen Wohngebieten kann kein T-DSL geschaltet werden. Trotz Breitband-Kabel gibt es kein Breitband-Internet. Ohne Aussicht auf eine schnelle Lösung des Problems.

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