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- 24.04.2012 Megaupload: Kim Dotcom wird womöglich nicht in die USA ausgeliefert
- 19.04.2012 Urteil: Nutzung von Vorratsdaten gegen Filesharer kein Verstoß gegen EU-Recht
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Filesharing Gefahren und Recht
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Auch wenn bei vielen Menschen die Alarmglocken läuten, wenn das Stichwort Filesharing fällt - nicht jede Datei, die dezentral über Filesharing-Börsen angeboten wird, ist automatisch illegal. Vom Download von Büchern über Musikstücke bis hin zum kompletten Open-Source-Betriebssystem reicht die Bandbreite, für die Nutzer einen Filesharing-Client benötigen. Netzwelt stellt die gängigsten Programme vor.
Das Prinzip des Filesharings hat in der Öffentlichkeit einen schlechten Ruf. Kein Wunder, sind doch ein Großteil der von Nutzern angebotenen und heruntergeladenen Inhalte urheberrechtlich geschützt und damit illegal. Aber auch für diejenigen, die keine illegalen Downloads planen gibt es durchaus Gründe, die eigene Identität zu verschleiern. Dies funktioniert am besten mit Filesharing-Clients, die anonymes Filesharing erlauben. Im Zweifel lässt sich aber in den meisten Fällen dennoch die Identität von auffälligen Nutzern feststellen, etwa beim Begehen einer Straftat.
Bittorrent ist ein Filesharing-Protokoll, das sich großer Beliebtheit erfreut. Es findet Anwendung in so genannten Filesharing-Netzen, in denen Nutzer beliebig große Dateien hoch- oder herunterladen können. Der Name Bittorent setzt sich aus den zwei englischen Begriffen "Bit" (kleinste Dateneinheit) und "Torrent" (Fluss) zusammen.
One-Click-Hoster, oft auch als Sharehoster bezeichnet, sind Online-Dienste, die dem einfachen Bereitstellen von Inhalten dienen. Im Gegensatz zum Filesharing, bei dem der Nutzer in den meisten Fällen eine spezielle Software benötigt, kann er bei One-Click-Hostern Dateien einfach über eine Webseite hochladen. Der Empfänger bekommt dann nur noch einen Link zu der entsprechenden Datei zugesendet.
Stellen Sie sich vor, Sie klicken sich durch eine Online-Galerie mit abstrakten Bildern, alles Grau in Grau - ganz klar, moderne Kunst. Aber merkwürdig: "Dancing Queen", "Super Trouper" - die Bildtitel kommen Ihnen vertraut vor. Spätestens jetzt sollten Sie das folgende Tutorial aufmerksam studieren. Die Bilder vor Ihrer Nase sind in Wirklichkeit ein Best-Of-Album von ABBA. Das glauben Sie nicht? Netzwelt beweist es Ihnen.
Wer schnell und bequem Daten versenden will, braucht keine Tauschbörsen: One-Click-Hoster speichern hochgeladene Inhalte auf ihren Servern, mittlerweile wimmelt es geradezu von solchen Anbietern. Netzwelt hat die nützlichsten zusammengestellt.
Filesharing-Clients kochen oft ihr eigenes Süppchen: Eigene Software, eigene Protokolle, eigene Dateien. LittleShoot geht andere Wege und nutzt als Browser-Plugin offene Standards. Netzwelt war beim geschlossenen Betatest dabei.
Eine angebliche Anwaltskanzlei mit dem Namen Dr. Kroner und Kollegen verschickt seit Kurzem Abmahnungen. In dem Schreiben werden Nutzern illegale Downloads im Zusammenhang mit der Filesharingseite Megaupload vorgeworfen. Bei den E-Mails handelt es sich offenbar um Betrugsversuche.
Weiterer Schlag gegen Filesharer. Die britische Behörde SOCA nahm das Musikblog RnBXclusive vom Netz. Den ehemaligen Nutzern wird mit zehn Jahren Haft gedroht, denn sie haben "die Zukunft der Musikindustrie beschädigt".
Am häufigsten wird das Filesharing von Songs, Spielfilmen und Pornos abgemahnt. Dabei sind die Zahlen im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesunken. Im Schnitt lagen die Forderungen bei 682 Euro.
Der Siegeszug von Internetfernsehen, oft auch schlicht und einfach IPTV genannt, klingt einleuchtend: Viele Menschen sitzen ohnehin schon täglich für viele Stunden vor dem Computer-Monitor. Da liegt es nahe, das Fernsehprogramm gleich mit auf den Schirm zu holen. Dass dafür nicht immer zwangsweise eine entsprechende Tuner-Karte notwendig ist, zeigt IPTV eindrucksvoll. Auch ausländische Sender, die oftmals Inhalte zeigen, die in Deutschland ansonsten überhaupt nicht ausgestrahlt werden, empfangen Sie mit Hilfe von IPTV.
Beim Betrachten von Videos im Internet kommt meist die Streaming-Technologie zum Einsatz. Im Gegensatz zum klassischen Download, bei dem die notwendigen Dateien direkt und dauerhaft auf der Computerfestplatte landen, werden Streams üblicherweise nur zwischengespeichert. Videostreams bieten den unschlagbaren Vorteil, das der Nutzer bereits vor dem fertigen Download das Video starten kann.
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