Eltern
Als Eltern werden generell die ersten Vorfahren, also der Vater und die Mutter eines Kindes bezeichnet. Bei der Elternschaft wird jedoch zwischen juristischer und sozialer Elternschaft unterschieden. Wenn ein Kind adoptiert wird, so hat es Adoptiveltern.
Verwandte BegriffeKinder, Familie, Jugendliche, Jugendschutz, Archiv, Schule, Lehrer, Lernen, Schüler, Medien
Minor Monitor ermöglicht es, die Aktivität der eigenen Kinder auf Facebook zu überwachen. (Bild: Hersteller) Minor Monitor ist eine kostenlose Website, mit der Eltern die Facebook-Aktivitäten ihrer Kinder auf fragwürdige oder gefährliche Inhalte hin überwachen können. Eine Programminstallation ist nicht notwendig.
Cybermobbing, Schadsoftware, gehackter Account: Mit ZoneAlarm SocialGuard können Eltern die Facebook-Aktivitäten der Kinder überwachen. Um die Privatsphäre zu schützen, erhalten Eltern aber nicht den vollen Einblick in die Accounts der Kinder.
Seit der RTL-2-Sendung zum Phänomen Grooming diskutiert die Netzgemeinde verstärkt über genau den Verein, der sich gegen das Phänomen einsetzt: Innocence in Danger e.V. Dabei kamen Stephanie zu Guttenberg und Julia von Weiler nicht immer gut weg - zu Unrecht, wie die Geschäftsführerin im Interview sagt.
Der in erster Linie für seine Internet-Sicherheit- und Anti-Viren-Software bekannte Hersteller Norton bietet Eltern mit dem kostenlosen Dienst Online Family mehr Schutz für die eigenen Kinder beim Surfen im Internet. Seitensperren und das Anlegen von Zeitlimits sind nur zwei Aspekte der Software.
Das Internet ist voll von Inhalten, die nicht für die Augen von Kindern und Jugendlichen geeignet sind. "Windows Live Family Safety" blockiert fragwürdige Webseiten und erweitert so den Windows-Jugendschutz um eine Internetkomponente. Der Dienst steht Nutzern von Windows XP, Vista und 7 zur Verfügung.
Damit Kinder in Abwesenheit der Eltern nicht ständig vor dem Computer sitzen und spielen, bietet Windows 7 einen eigenen "Jugendschutz". Hier legen die Eltern die Grundregeln für die kindliche Computernutzung fest. Dazu erhält jedes Kind zunächst ein eigenes Benutzerkonto.
"Parents Friend" bietet sich als "Freund der Eltern" an und hilft bei der Überwachung der altersgerechten Internet- und PC-Nutzung. Unerwünschte Seiten sperrt die Freeware nach Vorgabe ebenso wie Programme. Beim Überschreiten der erlaubten Computerzeit fährt das Programm den Rechner runter.
Mit Hilfe des kostenlosen "fragFINN" regeln Eltern die Zeit, die ihre Kinder am Rechner verbringen dürfen und schränken den Zugriff auf das Internet ein. Seiten öffnen sich nur nach elterlicher Freigabe, nicht jugendfreie Seiten und Dienste bleiben versperrt.
Eine Armbanduhr mit eingebautem GPS-Sensor gestattet britischen und amerikanischen Eltern, den genauen Standort ihrer Kinder zu ermitteln. Zur weiteren Sicherheit gibt die Uhr Alarm, wenn sie vom Handgelenk entfernt wird. Die Überwachungsuhr heißt "Lok8u", eine Kurzform für "Locate You". Der Hersteller verspricht Eltern vollmundig, dass sie nach Anschaffung des Gerätes weniger Zeit in die Aufsicht der Kinder investieren müssen.
Verschiedene Gefahren lauern im Internet. Oftmals selbst für die Erwachsenen schwer zu erkannen, sind sie für die Kinder nahezu unsichtbar. Deswegen sind alle Eltern aufgefordert, sich intensiv mit dem Nachwuchs über die Nutzung des Internets auseinander zu setzen. Bevor das böse Erwachen beginnt.
Denn sie wissen nicht, was sie tun. Das dürfte zumindest auf jene zutreffen, die unbedacht Musik, Filme und Software im Internet tauschen und herunterladen. Denn Filesharing kann ernste Konsequenzen haben: Noch nie bekamen so viele Tauschbörsennutzer Post von Polizei oder Staatsanwalt. Doch wie können Filesharer überhaupt verfolgt werden? Was ist erlaubt und was nicht? Was tun, wenn man erst beim illegalen Datentausch erwischt wurde? Die große Filesharing-FAQ klärt auf.
Ein besonderes Problem, das sich bei den zahlreichen Filesharing-Verfahren stellt, ist die Haftung der Eltern für ihre Kinder. Normalerweise ist der Internetanschluss über den Musikstücke heruntergeladen worden sind, auf einen Erwachsenen registriert. Gegen diese Person wird dann auch zunächst das Strafverfahren eingeleitet. Haben in Wirklichkeit dessen Kinder die Urheberrechtsverletzung begangen, beginnt das rechtliche Problem der Eltern-Haftung.
Viele Kinder wachsen heute ganz selbstverständlich mit Computer und Internet auf - die Unbefangenheit birgt allerdings Gefahren. Wie lässt sich dem Nachwuchs der verantwortungsvolle Umgang mit dem Netz beibringen? Welche Internet-Seiten eigenen sich für Kinder? Wo finde ich Hilfe, wenn der Nachwuchs über jugendgefährdende Inhalte stolpert? Netzwelt hat sich auf die Suche nach Orientierungshilfen begeben.
Für Jugendliche gehört das Chatten zum Leben, wie Telefonieren und SMS-Schreiben. Jeder weiß wie's geht, es ist unverbindlich und daher die beste Möglichkeit neue Leute kennen zu lernen. Praktischerweise ohne Kontrolle der Eltern. Denn die wissen oft gar nicht, wie man chattet. In vielen Fällen ist ihnen gerade mal der Begriff bekannt.
Big Brother hat große Pläne. Damit diese umgesetzt werden können, müssen schon die Jüngsten daran gewöhnt werden, auf Schritt und Tritt überwacht zu werden. Denn Normalität und der Gewöhnungseffekt können möglicherweise Proteste gegen weitergehende Maßnahmen verhindern, wenn die Kinder eines Tages mal keine Kinder mehr sind.

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