DSL
DSL, kurz für Digital Subscriber Line, ist ein Übertragungsstandard, um Daten mit bis zu 500 Mbit/s über Kupferleitungen zu übertragen. DSL-Provider unterscheiden ihre Produkte meist über die Up- und Downstreamrate (z.B. DSL 6000 oder DSL 16000). Die Geschindigkeit eines Anschlusses hängt allerdings von verschiedenen Faktoren ab.
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Die Provider setzen auf den LTE-Ausbau, auch in den Metropolen. Angesichts des Tempos von LTE stellt sich die Frage, ob Mobilfunk eine echte Alternative zur Festnetz-Leitung darstellt.
Der VDSL-Ausbaustatus der Telekom macht deutlich, dass das schnelle Internet vor allem ein Großstadtprodukt ist. (Bild: Screenshot) Der VDSL-Markt kommt langsam in Fahrt: Nach der Telekom haben auch 1&1, O2 und Vodafone Tarife für das turboschnelle Internet gestartet. Nachteil für Bandbreitenhungrige: Die Angebote sind nur regional verfügbar. Netzwelt gibt einen Überblick.
Seit Dezember 2009 bietet auch Vodafone VDSL-Tarife an: Die Kunden surfen mit bis zu 50.000 Kilobit pro Sekunde im Internet. Das VDSL-Angebot steht aber nur in bestimmten Regionen zur Verfügung.
Nach der Übernahme von Hansenet durch Telefónica vermarktet O2 die DSL-Angebote des Hamburger Providers. Die VDSL-Tarife unter der Marke Alice locken mit günstigen Preisen und Aktionsangeboten.
1&1 gehört zusammen mit der Deutschen Telekom zu den ersten beiden Anbietern, die mit VDSL-Tarifen lockten. Anfang September 2009 hatte der Provider noch zwei Pakete für das sehr schnelle Internet im Portfolio, inzwischen steht nur noch das VDSL-Angebot im "1&1 DSL-HomeNet" zur Verfügung.
Die Telekom hat in ihren VDSL-Anschluss mittlerweile eine Datendrosselung eingebaut. Dafür sind die Kosten für den "Call & Surf Comfort VDSL"-Tarif gesunken: Der Anschluss mit bis zu 50.000 Kilobit pro Sekunde kostet rund 45 Euro im Monat.
Attraktive Preise, viele Extras, schnelles Internet mit bis zu 100 Megabit pro Sekunde: Die Kabelnetzbetreiber müssen sich hinter etablierten DSL-Providern nicht verstecken. Netzwelt hat die aktuellen Internet-Tarife der Anbieter unter die Lupe genommen.
Die Kabelnetzbetreiber machen den DSL-Providern mächtig Konkurrenz: Kabel Deutschland, KabelBW und Unitymedia bieten Internet-Angebote mit Bandbreiten zwischen 2.000 und 100.000 Kilobit pro Sekunde zu attraktiven Preisen.
Unitymedia ist nach Kabel Deutschland der zweitgrößte Kabelnetzbetreiber in Deutschland. Das Unternehmen ist aus dem hessischen Kabelnetzbetreiber "iesy" und dem nordrhein-westfälischen Unternehmen "ish" hervorgegangen. Unitymedia bietet Kabelanschlüsse in Hessen und Nordrhein-Westfalen an.
KabelBW zählt nach eigenen Angaben mit 2,4 Millionen Kunden zu den größten Kabelnetzbetreibern Deutschlands und Europas. Das Heidelberger Unternehmen bietet Internet, Telefonie und Fernsehen aus einer Hand an und beliefert Haushalte in Baden-Württemberg.
Kabel Deutschland ist der größte Kabelnetzbetreiber in Deutschland. Das Unternehmen ist nach eigenen Angaben in 13 Bundesländern aktiv. Mit Fernseh-, Internet- und Telefonanschlüssen versorgt Kabel Deutschland rund neun Millionen angeschlossene Haushalte in Deutschland.
Monatlicher Anschlussrabatt, Startguthaben, Sparen bei der Online-Bestellung: Mit wechselnden Aktionen versuchen Internet-Provider, Kunden für DSL-Verträge zu gewinnen. Netzwelt fasst die aktuellen Angebote der Provider zusammen.
Interessierte zahlen nicht mehr als 20 Euro monatlich für eine Internet-Flatrate mit bis zu 6.000 Kilobit pro Sekunde. Für eine DSL 16.000er-Leitung werden zwischen 20 und rund 50 Euro fällig.
"Voice Data Fax over Net" - aus dieser Bezeichnung leitet sich der Name "Vodafone" her. Der britische Konzern bietet längst nicht mehr nur Handy-Dienste an. Im August 2009 hat Vodafone den DSL-Provider Arcor komplett übernommen. Seitdem verkauft Vodafone alle Sprach- und DSL-Dienste unter einer Marke.
In Deutschland ist GMX vor allem als Freemail-Anbieter bekannt. Das zur United Internet-Gruppe gehörende Unternehmen bietet aber auch Breitbandinternet per DSL an. GMX wird von United Internet als Discount-DSL-Angebot vermarktet. Technisch werden die Internet-Leitungen von 1&1 bereitgestellt.
Web.de gehört zur United Internet-Gruppe, zu der auch 1&1 sowie GMX gehören. Das Internetportal ist bekannt durch seinen E-Mail-Service, vermarktet aber auch DSL-Tarife. Technisch werden diese von 1&1 bereitgestellt, mit dem Web.de 2006 fusionierte.
Congstar ist ein Tochterunternehmen der Deutschen Telekom AG mit Sitz in Köln. Die Discountmarke ist seit Juli 2007 auf dem Markt. Angeboten werden DSL-Zugänge sowie Telefon- und Mobilfunkdienste. Das Angebot ist gegen andere Billig-Marken gerichtet, die der Telekom zunehmend Konkurrenz machen.
Die Hamburger Hansenet Telekommunikation GmbH ist seit April letzten Jahres unter dem Dach der Telefónica Germany zuhause. Der Produktname "Alice" blieb dabei erhalten, wird aber jetzt unter der Marke O2 geführt. Geändert haben sich auch die Tarifbezeichnungen.
Die Versatel AG mit Hauptsitz in Düsseldorf ist durch zahlreiche Zukäufe von städtischen Telekommunikationsunternehmen ständig gewachsen. Der Anbieter für Sprach-, Internet- und Datendienste für Privat- und Geschäftskunden stellt in vielen Städten und Bundesländern ein eigenes Netz zur Verfügung.
1&1 ist eine Marke der United Internet AG, zu der auch Web-Portale wie Web.de und GMX gehören. Zum Portfolio von 1&1 zählen neben DSL- und Telefonie-Angeboten auch Webhosting-Dienste. Im Mai dieses Jahres hat 1&1 das DSL-Geschäft von Freenet gekauft.

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